Search for:
Archive

März 2013

Browsing

In den Markt für Hausautomatisierungslösungen kommt zunehmend Bewegung. Neben den etablierten Playern wie RWE SmartHome und Digitalstrom sowie Newcomern wie QIVICON hat mit tapHOME ein weiteres Unternehmen ein Hausautomatisierungssystem vorgestellt.

Der Anbieter verspricht eine einfach zu bedienende und leicht zu konfigurierende Lösung, die zunächst ausschließlich mit Apple-Geräten wie iPad, iPhone und iPod Touch gesteuert werden kann. Die Unterstützung für Android-Geräte soll im Laufe des zweiten Quartals 2013 folgen.

Das Starterpaket von RWE SmartHome haben wir kürzlich in einem Test vorgestellt. Für viele SmartHome-Interessenten dürfte die Möglichkeit, die Heizungssteuerung zu automatisierieren, beziehungsweise die Heizung via Internet zu steuern, zu den wichtigsten Funktionen zählen, weshalb wir in diesem Testbericht das SmartHome Heizkörperthermostat detaillierter vorstellen.

Voraussetzungen für die Inbetriebnahme

Genau wie alle weiteren Produkte von RWE SmartHome benötigt auch das Heizkörperthermostat die SmartHome-Zentrale, die für auf der Website von RWE für rund 189 Euro erhältlich ist. Preislich attraktiver ist in den meisten Fällen der Griff zu einem Aktionspaket. So beeinhaltet beispielsweise das von uns getestete SmartHome Starterpaket neben der Zentrale zwei Heizkörperthermostate, einen Zwischenstecker und einen Wandsensor. Bei Amazon ist das Paket für rund 280 Euro zu haben, während RWE auf der eigenen Website 320 Euro berechnet.

Qivicon ist eine von der Deutschen Telekom initiierte Industrieallianz der Unternehmen EnBw, Miele, Samsung, Digitalstrom und anderen. Ziel ist die Schaffung eines hersteller- und standardunabhängigen Systems, dass praktisch alle Geräte eines Haushalts vernetzen können soll.

Das System basiert auf einer kleinen schicken Box, die zentral die Steuerung aller Geräte (Licht, Fensterkontakte, Bewegungsmelder, Rolläden usw.) ermöglichen soll und die Verbindung ins Internet herstellt – so können die an der Box angemeldeten Geräte auch unterwegs mit dem Smartphone gesteuert werden.

Durch die Schaffung der Industrieallianz der verschiedenen Unternehmen soll eine weite Verbreitung des Systems erreicht werden – so können Hersteller wie Miele in ihre Geräte direkt ab Werk ein Modul für die Kommunikation mit dem Qivicon-System vorsehen.