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November 2013

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Digitalstrom, RWE Smarthome, Homematic und Co.: Eine ganze Reihe an Unternehmen will mittlerweile den Smarthome-Markt erschließen und sogar das Schwergewicht Apple scheint entsprechende Pläne in der Schublade zu haben – darauf deutet zumindest ein kürzlich bekannt gewordener Patent-Antrag hin.

Mit Homee geht ein Unternehmen ins Rennen, das sich mit einem günstigen Preis und einer offenen Plattform versucht von den Mitbewerbern abzugrenzen. Homee bietet einen knapp 100 Euro teuren USB-Stick an, der an eine Fritz!Box angeschlossen wird (unterstützt werden u.a. FRITZ!Boxen 7390, 3370, 7270) Zum Vergleich: Die RWE SmartHome-Zentrale kostet im Moment rund 190 Euro und ist damit fast doppelt so teuer.

Mit den Produkten Fritz!Powerline 546E, der FRITZ!DECT 200 und Belkin WeMo Switch + Motion haben wir bereits verschiedene Steckdosen vorgestellt, die sich über das Internet und mittels Smartphone-App schalten lassen.

Energenie hat mit der „EnerGenie EG-PMS2-WLAN“ eine weitere WLAN-Steckdose vorgestellt, mit der sich gleich mehrere angeschlossene Geräte via PC oder Smartphone steuern lassen. Den Zugriff von unterwegs erlaubt die kostenlose Smartphone-App „PowerMan“, die für Android ab Version 2.3 und Apple iOS ab Version 6.0 verfügbar ist.

Das „Internet der Dinge“ wird zunehmend Realität: Nach Bluetooth-Türschlössern, WLAN-Klingeln, Pflanzen-Sensoren und WLAN-Lampen kommt jetzt der – kein Schwerz – erste WLAN-Wasserkocher!

iKettle heisst das Produkt, das aktuell auf der Herstellerwebsite für rund 118 Dollar vorbestellt werden kann. Vielleicht ein passendes Weihnachtsgeschenk für den Hausautomatisierungs-Fan, der alle weiteren Gegenstände in seinem Haus bereits vernetzt hat?

iKettle: Ein Wasserkocher mit WLAN

Die Philips Hue Lampen lassen sich mit Smartphone-Apps (iOS und Android) schalten und können mit zahlreichen Farbtönen unterschiedliche Lichstimmungen erzeugen. Dank der kürzlich geöffneten Programmierschnittstelle und der Anbindung an den Webdienst IFTTT lassen sich die Lampen auch flexibel an weitere Produkte anbinden und in Hausautomatisierungs-Plattformen integrieren.

Der relativ hohe Preis von 200 Euro für das Starter Set (drei Glühbirnen und WLAN Steuerungsmodul) dürfte aber viele Interessenten abschrecken.

Im April haben wir bereits über die WLAN-fähigen LED-Lampen von IWY Lights berichtet, die einen ähnlichen Funktionsumfang wie die Hue-Lampen bieten: DIe Lampen sind ebenfalls WLAN-fähig und können in zahlreichen Farben leuchten. Der Käufer muss zwar auf eine Anbindung an weitere Dienste oder Produkte verzichten (eine Programmierschnittstelle gibt es bislang nicht), dafür sind die IWY Lampen aber auch deutlich günstiger, zumal der Hersteller die Preise jetzt noch einmal reduziert hat.

Philips hat sein Beleuchtungssystem „Hue“ um Reflektorlampen mit GU10-Sockel erweitert. Die neuen Lampen lassen sich genau wie die weiteren Produkte aus der Serie drahtlos per Smartphone oder Tablet PC (iOS und Android) steuern und mit weiteren Hue-Produkten, wie beispielsweise der kürzlich vorgestellten Livingcolors Bloom oder dem Lightstrip, verbinden.

Die neuen Hue-Lampen leuchten in frei einstellbaren Farbwerten. Darüber hinaus lassen sich auch beliebige Weißlichtnuancen einstellen: von warmem Weiß für die Abendstunden über ein kräftiges, kaltweißes Licht zum Lesen bis hin zu einem „brillantem“ Weiß zur Akzentuierung von Bildern und Skulpturen.

Die eQ-3 AG, Hersteller der Hausautomatisierungslösung Homematic, hat eine neue Version des Funk-Heizkörperthermostats vorgestellt.

Mit Hilfe des HomeMatic-Thermostats wird die Raumtemperatur zeitgesteuert reguliert, und Heizphasen werden auf individuelle Bedürfnisse angepasst. So kann beispielsweise die Heiztemeratur tagsüber bei Abwesenheit automatisch heruntergeregelt werden, um Heizkosten einzusparen. In Kombination mit den ebenfalls von eQ-3 erhältlichen Fensterkontakten wird zudem das Öffnen und Schließen eines Fensters erkannt, damit die Heiztemperatur während des Lüftens autoamtisch abgesenkt und anschließend wieder erhöht werden kann.