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Dezember 2013

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Best of the Year (Illustration)

Vor genau einem Jahr ist an einem Silvesterabend die Idee enstanden, ein Weblog zum Thema Hausautomatisierung zu veröffentlichen. Dank unseren Leser/innen hat sich daraus ein Projekt mit mittlerweile über 15.000 Visits und 30.000 Page Impressions entwickelt – vielen Dank für die vielen Klicks, Likes und Tweets!

Zum Jahresausklang gibt es natürlich auch hier den obligatorischen Jahresrückblick mit den zehn beliebtesten Beiträgen aus 2013.

2014 steht unmittelbar vor der Tür und wir wagen den obligatorischen Blick in die Kristallkugel: Welche Trends und Entwicklungen werden im kommenden Jahr die Hausautomatisierung prägen? Welche Erwartungen haben wir als Anwender an die künftigen Produkte und Lösungen? Illustration: Smarthome Trends 2014

Trend 1: Smart Homes werden endlich smart

Die Steuerung von Lampen, Heizungen oder Garagentoren via Smartphone macht anfangs sicherlich Spaß, aber intelligent sind die meisten bislang erhältlichen Lösungen dann doch noch nicht: Die Konfiguration und Einrichtung von Lösungen wie Homematic oder RWE Smart Home ist relativ zeitaufwendig und erfordert eine intensive Beschäftigung mit den Systemen. Im Ergebnis wird die Heizung dann beispielsweise zeitbasiert geregelt, wer aber oft zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause kommt und unterwegs vergisst die Heizung einzuschalten, sitzt im Kalten – wirklich „smart“ ist das nicht.

Beim Staubsauger-Roboter „Roomba 630“ handelt es sich um eines der günstigeren „Einstiegsmodelle“ von iRobot. Wir haben das Gerät nun seit zwei Wochen im Test und wollen prüfen, wie sich der Roboter im Alltag schlägt.

Funktionen & Ausstattung

Der Roomba wird im Paket mit einer „Virtual Wall“ (betrieben durch Batterien) geliefert, mit der man den Roboter daran hindern kann, bestimmte Bereiche zu befahren – z.B. raus aus dem Zimmer in den Flur, oder jetzt zur Weihnachtszeit in die gerade aufgebaute Krippe unter dem Weihnachtsbaum. Die Begrenzung funktioniert dabei durch einen Infrarot-Strahl, den der Roboter nicht durchfährt. 

Das US-amerikanische Hausautomationsunternehmen INSTEON vertreibt seine Produkte ab sofort auch über Amazon.de und schafft damit hierzulande eine weitere Alternative zu den verfügbaren Systemen von Homematic, RWE Smarthome oder QIVICON. Genau wie bei den Systemen der Mitbewerber können Anwender mit verschiedenen Produkten wie Lichtschalter, Überwachungskameras oder Bewegungsmelder eine Hausautomatisierung realisieren.

Anfang des Jahres haben wir über die Ninja Blocks berichtet („Hausautomatisierung für unter 200 Euro„). Das über die Plattform Kickstarter finanzierte Projekte konnte nicht nur mit einem kreativen Namen, sondern auch mit einem günstigen Preiss und einer offenen Open Source Plattform auftrumpfen.

Jetzt hat der Hersteller der Ninja Blocks die nächste Generation der Hausautomatisierungsplattform angekündigt. Ninja Sphere wird ebenfalls über Kickstarter finanziert und soll ab Juni 2014 ausgeliefert werden – wenngleich die Erfahrungen mit ähnlichen Projekten, wie beispielsweise der Video-Türsprechanlage Skybell, zeigt, dass sich der Auslieferungszeitpunkt häufig verzögert.

Ninja Sphere dient als zentrale Steuerungseinheit für die Hausautomatisierung. Das Gerät ist in einem futuristischem Design gehalten und unterstützt die Steuerung mittels Gesten. So kann beispielsweise eine mit dem System verbundene Steckdose mit einer Geste geschaltet oder sogar gedimmt werden.

Qivicon, die Smarthome-Zentrale von der Industrie-Allianz aus Deutsche Telekom, EnBw, Miele, Digitalstrom und anderen (wir berichteten) ist nun erhältlich.

Das System ist auch mit HomeMatic-Produkten kompatibel und kann so direkt als Starter-Paket mit der Qivicon-Zentrale, zwei Heizkörperthermostaten, ein Rauchmelder und ein Steckdosenschalter erworben werden. Später können dann einfach Qivicon-fähige Endgeräte ergänzt werden, wenn diese auf den Markt kommen.