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Amazon sorgt mit Hochdruck dafür, dass der Alexa-Dienst omnipräsent wird. Erst kürzlich hat das Unternehmen eigene neue Alexa-fähige Geräte, darunter eine smarte Brille und einen Ring, vorgestellt. Künftig soll Alexa zudem auf energiesparende Sensoren zum Einsatz kommen.

Laut Amazon wird Alexa so angepasst, dass Entwickler den Dienst beispielsweise unkompliziert in Glühlampen, Thermostaten oder Überwachungssensoren integrieren können. Die Anforderungen an die Rechenleistung wird dafür deutlich reduziert: Die Geräte müssen künftig lediglich über einen  1 MByte Arbeitsspeicher und einen ARM-Cotex-M-Prozessor – bislang waren 100 Mbyte RAM und ein Cortex-A-Prozessor notwendig. Das Unternehmen wird dafür weitere Arbeitsschritte, wie beispielsweise das Audio-Dekodieren, in seine Cloud verlagern.

Mit dem für das „Internet of Things“ angepassten Alexa-Dienst sollen Gerätehersteller rund 50 Prozent der Materialkosten einsparen können, was zu weiter sinkenden Preisen der entsprechenden Produkte führen dürfte. Allerdings müssen die Hersteller gleichzeitig für mehr Ressourcen in der Cloud von Amazon bezahlen.

Mit der aktuellen Ankündigung sichert sich Amazon im Bereich der Sprachdienste einen Vorsprung im Vergleich zu den Mitbewerbern: Amazon baut sein Alexa-Ökosystem mit neuen Funktionen und immer mehr Geräten zu immer günstigeren Preisen massiv aus, während Google oder gar Apple ins Hintertreffen geraten. Was Amazon momentan noch fehlt, ist die Präsenz auf dem Smartphone. Die kürzlich vorgestellten Echo Buds könnten aber auch dieses Problem ein Stück weit lösen und Alexa „auf die Straße“ bringen. Die Alexa-fähigen In-Ear Kopfhörer mit Noise Cancelling werden in den USA seit Ende Oktober für günstige 130 US-Dollar verkauft.

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Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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