Amazon Echo: Smarte Lautsprecher ab sofort ohne Einladung erhältlich

5

Echo und Echo Dot, die smarten Lautsprecher aus dem Hause Amazon, waren bislang nur nach vorheriger Registrierung und einer zumindest teilweise langen Wartezeit erhältlich. Das hat sich jetzt geändert: Die Lautsprecher können ab sofort regulär bei Amazon bestellt werden.

Sowohl der Echo* als auch der kleine Bruder Echo Dot* sind laut Amazon „sofort lieferbar“. Die Lautsprecher sind mit Amazons digitaler Assistentin Alexa ausgestattet und können vollständig mit Sprachbefehlen gesteuert werden. Mit Hilfe von Alexa lässt sich beispielsweise Musik wiedergeben („Alexa, spiele Musik von Codplay“) oder die Beleuchtung steuern („Alexa, schalte das Licht im Wohnzimmer an“).

So genannte Skills, die mit den Apps auf einem Smartphone vergleichbar sind, erweitern den Funktionsumfang der Lautsprecher. Zahlreiche Unternehmen wie Spiegel Online, Mytaxi oder Gelbe Seiten haben bereits Skills für den Amazon Echo entwickelt.

Amazon Echo

Der Amazon Echo und der kleinere Echo Dot sind in in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich.

Die Liste an Smart Home-Skills kann sich ebenfalls sehen lassen. So könnt ihr mit Alexa beispielsweise Tado, Devolo Home Control, Magenta SmartHome, Philips Hue Mydlink, Osram Lightify und Innogy SmartHome steuern (siehe hierzu auch: Amazon Echo: Diese Produkte sind kompatibel).

Neue Firmware: Amazon Echo mit Bluetooth-Lautsprechern verbinden

Pünktlich zum offiziellen Marktstart hat Amazon dem Echo eine neue Firmware spendiert. Mit der Version 5031, die aktuell automatisch auf den Geräten installiert wird, lässt sich die Audioausgabe des Echo an einen Bluetooth-Lautsprecher umleiten. Diese Funktion war bislang ausschließlich dem kleinen Echo Dot vorbehalten. Die Bluetooth-Verbindung lässt sich in der Alexa-App unter dem Menü „Einstellungen“ / „Bluetooth“ aktivieren und konfigurieren. Anschließend kann für die Musikwiedergabe anstatt auf den integrierten Lautsprecher des Echos ein Bluetooth-Lautsprecher eingesetzt werden.

Amazon Echo unterstützt jetzt auch hierzulande Ifttt

Eine weitere interessante Funktion für Echo-Nutzer: Die in den USA schon seit längerer Zeit verfügbare Anbindung an den Automatisierungsdienst Ifttt steht jetzt auch hierzulande zur Verfügung. Nach der Aktivierung des Alexa-Channels auf Ifttt können die gewünschten Befehlsabfolgen konfiguriert werden. Wer möchte, kann beispielsweise seine Hue-Lampen blinken lassen, wenn der Alexa Timer abläuft oder neu hinzugefügte To Dos von Alexa automatisch an Wunderlist oder Todoist übertragen.

Interessant ist sicherlich auch die Möglichkeit, mit Alexa über Ifttt Befehle an die Universalfernbedienung Logitech Harmony weiterzugeben, da Harmony bislang noch keinen eigenen Alexa-Skill veröffentlicht hat. Auf diesem Weg kann nicht nur der Fernseher, sondern auf Wunsch das gesamte Heimkino mit Sprachbefehlen gesteuert werden.

Update (29.08.2017): Der Logitech Harmony Alexa Skill ist seit heute verfügbar, somit kann man sich den Workaround mit Ifttt sparen: Den Fernseher mit Alexa steuern: Die Logitech Harmony Alexa Skill ist da

Preise und Verfügbarkeit

Der Amazon Echo* ist für rund 180 Euro bei Amazon erhältlich. Die günstigere Alternative Echo Dot* kostet nur 60 Euro, besitzt allerdings auch nur einen kleinen Lautsprecher, der sich nicht für die Wiedergabe von Musik eignet. Stattdessen kann der Dot mittels Bluetooth oder einem 3,5 mm-Stereokabel mit vorhandenen Lautsprechern verbunden werden.

Update (15.05.2017): Mehr über den vernetzten Lautsprecher erfahrt ihr in unserem Amazon Echo Erfahrungsbericht.

Video: Amazon Echo ausprobiert – Alexa spricht Deutsch

Teilen

5 Kommentare

  1. Ich bin es ehrlich gesagt leid immer wieder zu lesen dass der kleine Echo Dot nicht für die Wiedergabe von Musik geeignet ist. Habe einen und auch einige billige bis teuere Lautsprecher zu Hause – und ehrlich gesagt klingt der Echo Dot besser als so manches Radio das in vielen Küchen steht – und wenn man einen alten PC Lautsprecher rumliegen hat (wie die meisten Technikfans) kann man den Echo Dot auch günstig aufrüsten.

    Also ein bisschen mehr mitdenken und weniger nachplappern.

    • Ja, Klangqualität wird sicherlich immer relativ subjektiv bewertet – je nachdem, welche Ansprüche man an den Klang hat. Wir testen aktuell einen Echo und einen Echo Dot und würden selber nicht auf die Idee kommen, mit dem Echo Dot tatsächlich Musik zu hören. Ansonstem haben ja auch gar nicht bestritten, dass auch der Echo Dot Töne von sich geben kann :-)

      > und wenn man einen alten PC Lautsprecher rumliegen hat
      > (wie die meisten Technikfans) kann man den Echo Dot auch günstig aufrüsten.

      Genau das haben wir doch im Artikel auch geschrieben: „Stattdessen kann der Dot mittels Bluetooth oder einem 3,5 mm-Stereokabel mit vorhandenen Lautsprechern verbunden werden.“

  2. Mal zum Thema Smartphone: habe drei Echos seit längerem in mein Smartphone integriert. Hat alles toll geklappt, bis Amazon das Gerät in Deutschland eingeführt hat. Dann war ich per Amazon gezwungen auf deutsch umzustellen und nix geht mehr. Die interessanten Plattformen wie smartthings sind Fehlanzeige.

  3. Pingback: Amazon Echo: Diese Produkte sind kompatibel - housecontrollers

  4. Pingback: Magenta SmartHome mit neuer Alexa-Skill und Homematic IP - housecontrollers

Beitrag kommentieren

Hol' Dir Deinen kostenlosen Smart Home Newsletter

 
Smarthome-Newsletter (Screenshot)
  • Smart Home News und Testberichte
  • Produktvorstellungen und Ideen für Dein vernetztes Zuhause
  • Tipps und Angebote rund um das Thema Smart Home
 

Mit einem Klick auf "Gratis anfordern" bestätigst Du, unsere Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen zu haben. Du kannst Dich jederzeit wieder abmelden, indem Du den Abmelde-Link am Ende einer Newsletter-Ausgabe anklickst. Der E-Mail-Newsletter erscheint in der Regel zwei bis drei Mal pro Monat und informiert über Smart Home- und weitere Elektronik-Themen.
close-link