Geofencing: Innogy SmartHome reagiert (bald) auf An- und Abwesenheit

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Die Innogy SmartHome-App erkennt demnächst automatisch die Anwesenheit der Bewohner. Mittels Geofencing erkennt das System, wo sich der Nutzer gerade befindet und ob er sich nähert oder entfernt. Entsprechend lassen sich Szenarien schalten, die zum Beispiel die Heiztemperatur senken oder das Licht schalten.

In der kostenlosen Version können dafür verschiedene Geräte wie die Fernbedienung, Türsensoren oder Bewegungsmelder ausgewählt werden. Sie registrieren Aktivität und schließen daraus auf Anwesenheit der Bewohner. Als kostenpflichtigen Premiumdienst wird Innogy eine “echte” Geofencing-Funktion anbieten. Dafür werden die Smartphones der Bewohner über GPS erkannt und lokalisiert. Die Haussteuerung erfolgt dann  abhängig vom jeweiligen Standort automatisch. Der Premiumdienst wird voraussichtlich rund 15 Euro pro Jahr kosten.

Innogy SmartHome: Geofencing für die Haussteuerung.

Innogy SmartHome: Das System erhält im Laufe des Jahres eine Geofencing-Funktion.

Licht und andere Geräte lassen sich über den Anwesenheitsstatus automatisch steuern. Auch die Steuerung der Heizung kann mittels Geofencing optimiert werden. Das Szenario „Perfektes Heizen, wenn jemand zu Hause ist“ ist dafür bereits vorangelegt. Verlässt man mit seinem Smartphone das Haus oder die Wohnung, geht die Heizung in den Sparmodus. Kehrt man zurück, fährt die Heizung automatisch auf Wohlfühltemperatur hoch. Ähnlich wie zum Beispiel die von uns getestete Heizungssteuerung Tado erkennt das System, wenn man sich dem Zuhause nähert. Dann leitet es das gewünschte Szenario ein, bevor man angekommen ist.

In der neuen Kategorie „Aktivität und Lokalisierung“ auf dem Homescreen der Smartphone-App wird sich künftig der Status (Anwesend oder Abwesend) abrufen lassen. Wann genau die Funktion zur Verfügung stehen wird, hat Innogy allerdings noch nicht verraten. Das Unternehmen gibt lediglich an, dass die Kunden Geofencing “noch in diesem Jahr” nutzen können.

Innogy SmartHome: Anwender kritisieren unzuverlässiges System

Innogy SmartHome wurde ursprünglich unter dem Namen RWE SmartHome vermarktet. Mit dem Namenswechsel wurde auch die App vollständig überarbeitet, allerdings musste das Unternehmen für die neue Version viel Kritik einstecken. Im App Store von Apple wird die aktuelle Version der Innogy-App mit gerade einmal 1.5 von 5 möglichen Sternen bewertet. Die Anwender kritisieren in deutlichen Worten eine lange App-Ladezeit, komplizierte Bedienoberfläche und ein insgesamt unzuverlässiges System. Bleibt zu hoffen, dass der Hersteller hier schnell nachbessert.

Weitere Informationen über das Innogy SmartHome-System findet ihr auf der Website des Herstellers.

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