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Die Möglichkeit, Beleuchtung, Heizung und Co. mit dem Smartphone zu steuern, erscheint auf dem ersten Blick komfortabel, entpuppt sich im Alltag aber als eher nervig: Jedes Mal das Handy rauskramen, entsperren, App öffnen und die gewünschte Funktion ausführen, nur um mal eben das Licht zu dimmen? Wir stellen vier komfortable Alternativen zur Bedienung mit dem Smartphone vor.

Logitech Harmony Elite: Universalfernbedienung für Heimkino und Smart Home

Der Klassiker unter den Universalfernbedienungen steuert nicht nur zahlreiche Geräte wie Fernseher, DVD-Player und Set Top Boxen, sondern auch vernetzte Lautsprechersysteme (Sonos, Denon, Bose), das Beleuchtungssystem Philips Hue und das Magenta SmartHome-System der Deutschen Telekom.

Bis das Heimkino und das Smart Home mit der Fernbedienung reibungslos gesteuert werden kann, steht jedoch eine etwas aufwendigere Konfiguration – zumindest dann, wenn eine größere Anzahl an Geräten eingebunden werden soll. Hinzu kommt, dass die Benutzerführung während der Einrichtung streckenweise nicht sonderlich intuitiv aufgebaut ist.

Logitech Harmony Elite: Unviversalfernbedienung für das Smart Home.

Einmal eingerichtet, verrichtet die Universalfernbedienung aber zuverlässig ihren Dienst. Gut gefällt uns insbesondere die schön umgesetzte Sonos-Integration, die auch das Cover des aktuellen Songs anzeigt. Bei Bedarf lässt sich auch die Harmony Smartphone-App nutzen, um das Heimkino zu steuern – eine Möglichkeit, von der wir aber aus den eingangs genannten Gründen nur selten gebrauch machen.
Preis: Rund 250 Euro bei Amazon*

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Amazon Echo: Sprache statt Tasten

Geschätzte 80 Prozent der „Schaltvorgänge“ in unserem Wohnzimmer übernimmt mittlerweile ein Echo Dot, beziehungsweise die digitale Assistentin Alexa. Der vernetzte Lautsprecher aus dem Hause Amazon ist mit einer verblüffend zuverlässigen Spracherkennung ausgerüstet und bereits mit zahlreichen Smart Home-Systemen kompatibel (siehe hierzu: „Amazon Echo: Diese Produkte sind kompatibel“). Wir nutzen Alexa insbesondere für die Steuerung der Wohnzimmerbeleuchtung („Alexa, dimme die Beleuchtung im Wohnzimmer auf 20 Prozent!“) und der Musik („Alexa, spiele die Playlist Relax auf Spotify“).

Amazon Echo und Echo Dot
Amazon Echo und Echo Dot: Das Smart Home mit Sprachbefehlen steuern.

Aufgrund der aktuell noch fehlenden Integration des Sonos Multiroom-Systems haben wir einen Sonos Play:5 über den AUX-Eingang mit dem Echo Dot verbunden, was reibungslos funktioniert. Sonos hat aber angekündigt, im Laufe des Jahres eine Alexa-Integration anzubieten, damit neben dem Play:5 auch die weiteren Sonos-Lautsprecher ohne AUX-Eingang unkompliziert mit Alexa gesteuert werden können. Update (30.10.2017): Die Alexa-Integration für Sonos steht jetzt zur Verfügung.
Preis: Rund 60 Euro für den Amazon Echo Dot* und 100 Euro für den Amazon Echo*.

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Sevenhugs Smart Remote

Ziemlich clever: Die Smart Remote von Sevenhungs erkennt, auf welches Gerät der Anwender mit der Fernbedienung zeigt und passt die virtuellen Bedienlemente auf dem drei zoll großen Touchscreen automatisch an. So muss ein Sonos-Lautsprecher beispielsweise nur anvisiert werden und schon erscheinen die passenden Bedienelemente zur Steuerung der Musik auf dem Display.

Smarthome Fernbedienung
Sevenhugs Smart Remote: Das zu steuernde Gerät wird einfach anvisiert.

Laut dem Hersteller sollen zum Start rund 25.000 Geräte unterstützt werden, darunter natürlich auch die gängigen Systeme wie Google Nest, Osram Lightify, Philips Hue und Sonos. Interessenten müssen sich allerdings noch etwas gedulden: Die „intelligente“ Fernbedienung soll erst ab August 2017 ausgeliefert werden. Mehr zu Sevenhungs Smart Remote lest ihr in unserer Newsmeldung „Sevenhugs Smart Remote: Fernbedienung für das Smart Home ab jetzt vorbestellbar“.
Preis: Rund 230 US-Dollar auf Indiegogo (Liefertermin: Voraussichtlich Mai 2018)

Hayo: Eine Fernbedienung ganz ohne Fernbedienung

Das innovativste Bedienkonzept stammt zweifellos von Hayo. Immerhin will das Start Up nicht weniger, als die Fernbedienung und sonstige Bedienelemente wie Wandtaster völlig verschwinden lassen. Stattdessen sollen sich die Geräte mit „virtuellen Tasten“ bedienen lassen, die frei im Raum platziert werden können. So kann beispielsweise – möge die Macht mit Dir sein – mit einer bestimmten Handbewegung der Fernseher eingeschaltet werden.

Weitere virtuelle Tasten können beispielsweise auf dem Wohnzimmertisch platziert werden – wer das Licht ausschalten möchte, berührt einfach die Mitte des Tisches. Der Hersteller arbeitet hierfür mit einem 3D-Scanner, der ein virtuelles Abbild des Raumes erstellt. Anschließend können in der Smartphone-App an den gewünschten Stellen die virtuellen Tasten verteilt werden. Mittels Infrarot soll das System das Betätigen eines virtuellen Schalters erkennen.

Mit Hayo lassen sich virtuelle Bedienelemente im Raum verteilen.

Zu den kompatiblen Geräten und Diensten zählen beispielsweise Sonos, Google Chromecast, Lifx, Nest und Philips Hue,

Der Hersteller sammelt aktuell auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo Geld für die Produktion des magischen Geräts ein. Für 220 US-Dollar können sich Interessenten an der Kampagne beteiligen und sollen dafür im September 2017 einen Hayo erhalten – dann wird sich zeigen, ob das innovative Konzept im Alltag überzeugen kann. Mehr über Hayo lest ihr in unserem Beitrag „Smarte Fernbedienung: Hayo verteilt virtuelle Schalter im Raum“
Preis: Rund 220 US-Dollar auf Indiegogo (Liefertermin: Voraussichtlich Ende 2017)

Author

Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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