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Immer mehr Deutsche besitzen smarte Lautsprecher oder sind an den Geräten interessiert, obwohl die Geräte von Datenschützern massiv kritisiert werden.

Im Vergleich zu 2017 hat sich laut einer Studie der Creditplus Bank AG die Zahl der Nutzer, die einen Amazon Echo, Google Home oder Apple HomePod besitzen, verdoppelt. Heute besitzt bereits jeder Achte ein entsprechendes Gerät, ein Viertel der Deutschen ist an einem Smart Speaker interessier. Zu den Nutzern gehören insbesondere Besserverdiener und Wohnungseigentümer.

Die Studie zeigt aber auch, dass noch immer knapp zwei Drittel der Bevölkerung kein Interesse an den smarten Lautsprechern haben. Auch die Zahl der Uninteressierten ist in den vergangenen Jahren leicht gestiegen.

Smart Home Infografik
Infografik: Welche smarten Geräte die Deutschen besitzen (Bildnachweis: CreditPlus Bank AG)

Smart Home-Systeme: Verbraucher zeigen sich zurückhaltend

Bei Smart Home-Systemen zeigt sich ebenfalls eine gewisse Zurückhaltung in der Bevölkerung. Smart Home-Anwendungen, wie beispielsweise vernetzte Heizungssteuerungen oder intelligente Alarmanlagen, werden laut der Studie erst von acht beziehungsweise vier Prozent der Befragten genutzt werden. Wie weitere Studien immer wieder zeigen, bremsen auch die noch immer relativ hohen Kosten für das Smart Home die Verbreitung.

Das Interesse am Smart Home ist aber durchaus vorhanden: Ungefähr vier von zehn Deutschen interessieren sich für das vernetzte Zuhause. Den Durchbruch haben unterdessen Smart TVs geschafft: 41 Prozent der Deutschen besitzen einen Fernseher, der beispielsweise mit Internetfunktionen ausgestattet ist.

Generationenunterschied bei Smart-Home-Lösungen 

Auffällig ist, dass die 30- bis 39-Jährigen allen Smart-Home-Lösungen gegenüber deutlich offener eingestellt sind als die restliche Bevölkerung. Besonders im Vergleich zur Gruppe „60+“ sind die Unterschiede erheblich. So sind beispielsweise 28 Prozent der 30- bis 39-Jährigen an einer smarten Heizung interessiert, aber nur 6 Prozent der über 60-Jährigen. Wenig überraschend interessieren sich Wohnungs- oder Hauseigentümer deutlich stärker für Smart Home-Systeme als Menschen, die zur Miete wohnen.

Für die repräsentative Studie „Wohnen und Leben 2019“ der Creditplus Bank AG hat das Marktforschungsinstitut Toluna im Frühjahr 1.000 Personen ab 18 Jahren online befragt.

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Author

Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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