Twine: Kleine Box soll Dinge mit dem Internet verbinden

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Twine ist eine kleine „Box“, die es ermöglichen soll, ganz leicht verschiedene Dinge mit dem Internet zu verbinden. Der Hersteller Supermechanical hat letztes Jahr über Kickstarter Geld zur Finanzierung der Fertigstellung und der Produktion von „Twine“ eingesammelt und bietet das Produkt mittlerweile über einen eigenen Webshop und über Amazon USA für ca. 125$ an.

Das Gerät ist mit WLAN und verschiedenen Sensoren (Temperatur, Lage und Erschütterung) ausgestattet. Durch externe Sensoren (kabelgebunden) kann der Funktionsumfang jedoch erweitert werden. So kann z.B. durch einen Feuchtigkeitssensor ein Wasserschaden gemeldet werden oder durch einen Tür/Fenster-Sensor (Magnetkontakt) ein Einbruch per Email oder Twitter alarmiert werden. Zusätzlich können Benachrichtigungen auch als HTTP-Request an einen Server gesendet werden. Das Gerät soll auch per SMS alarmieren können – hierbei handelt es sich jedoch um eine „Email zu SMS“-Lösung, das Gerät schickt also nur eine Email an das Gateway eines Providers, der diese dann in eine SMS umwandelt und verschickt.

Twine-Box

Twine-Box

Der eigentlich Clou liegt jedoch im Webinterface des Gerätes, über das einfache Regeln ohne Programmierkenntnisse erstellt werden können. Dadurch, dass das Gerät mit Batterien betrieben werden kann, ist man sehr flexibel was den Aufstellort angeht. Laut Hersteller soll „Twine“ mit den 2 Batterien eigentlich über Monate laufen – Nutzer des Gerätes melden jedoch in Foren und Rezensionen, dass die Laufzeit in der Realität wesentlich kürzer ist (maximal einige Wochen) und zudem der Austausch der Batterien umständlich sei.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite von
Supermeachnical.

Alternativen

Ninja Blocks
NinjaBlocks ist eine open source-Plattform, die ebenfalls mit verschiedenen Sensoren und  weiteren Modulen ausgebaut werden kann. Auch auf dieser Plattform können Regeln und Bedingungen konfiguriert werden.

RaspberryPi
Mit entsprechenden Sensoren (und Bastelarbeit) kann der RaspberryPi ebenfalls zur Überwachung von Türen/Fenstern, Temperatur-Aufzeichnung und vielen anderen Dingen eingesetzt werden.
Der Preis für den Mini-Computer liegt bei ca. 30€, allerdings kommt dazu noch ein Gehäuse und entsprechende Sensoren. Wer Linux-Erfahrung und Spaß an derartigen Projekten hat, der hat mit dem RaspberryPi eine sehr flexible Basis.

 

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1 Kommentar

  1. Hallo,

    kann das Gerät bisher gar nicht unter Ansatz scheint wirklich interessant zu sein. Jedoch bis in einem Bericht bereits auf fatale Fehler gestoßen, die meiner Meinung nach einfach nicht sein wird.

    Besonders bei einem solchen Gerät, muss die Akkulaufzeit um ein Vielfaches länger sein als ein paar Wochen, denn ich habe keine Lust alle paar Wochen auch noch umständlich die Batterien zu wechseln.

    Daher würde ich einfach noch einmal warten, bis der Hersteller die aktuelle Version überarbeitet und eine neuen verbesserte Version auf den Markt bringt.

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