Hausautomatisierung mit dem Raspberry Pi: Aufsteckmodul macht aus dem Mini PC eine Smarthome-Zentrale

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Der kreditkartengroße Mini-Computer Raspberry Pi ist bereits für rund 40 Euro im Handel erhältlich und gehört zu den Überraschungshits in der IT-Branche: Laut Schätzungen wurden bis Anfang des Jahres rund eine Millionen Geräte verkauft.

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Ein Aufsteckmodul macht aus dem Raspberry Pi die Steuerungseinheit für die Hausautomatisierung.

Im März hat die Firma Z-Wave.Me auf der CeBIT in Hannover ein Aufsteckmoduls für den Raspberry Pi vorgestellt, dass den Mini-PC fit für die drahtlose Heimautomatisierung machen soll: Mit dem Modul wird der Mini-PC zur Steuerzentrale von über 700 verschiedenen Z-Wave-Funk-kompatiblen Produkten im Bereich der Heimautomatisierung, wie beispielsweise Lampen, Fenster- und Rollladen-Steuerungen, Türschloss- und Zugangskontrollen und zahlreichen Sensoren und Aktoren.

Das Modul wird auf den auf den seriellen Anschluss des Raspberry Pi aufgesetzt und stattet den Computer mit den Fähigkeiten eines Home Control Gateways aus. Wer eine entsprechende Lösung umsetzen und eine eigene Benutzeroberfläche entwickeln möchte, sollte allerdings ein wenig Zeit und Kenntnisse in HTML, JavaScript und CSS mitbringen: Der Raspberry Pi wird auch mit dem RaZberry Aufsteckmodul nicht zur „Out of the Box“-Lösung für die Heimautomatisierung – dafür ist das System aber sehr flexibel anpassbar und vergleichsweise günstig.

Das Aufsteckmodul RaZberry ist für rund 50 Euro bei zwave4u.com erhältlich. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Herstellers.

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