Ecovacs hat heute das neue Flaggschiff Deebot T9 Aivi vorgestellt. Der neue Saugrboter ist mit verwicklungsfreien Bürsten und einer höheren Saugleistung ausgerüstet. Eine verbesserte Künstliche Intelligenz soll jetzt auch Menschen erkennen können.

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Herumliegende Kabel, Schnürsenkel oder ähnliche kleine Hindernisse gehören nach wie vor zu den Herausforderungen für Saugroboter. Ecovacs hat seine Oberklasse-Geräte deshalb mit einer „AIVI“ getauften Künstlichen Intelligenz ausgestattet, um dererlei Hindernisse zuverlässig zu erkennen. Für das heute vorgestellte Modell wurde diese KI laut Ecovacs deutlich weiterentwickelt.

So soll der T9 jetzt bis zu 15 verschiedene Objekte, wie Socken, Kabel und U-förmige Stühle, erkennen und umfahren. Außerdem sollen die Räume erfasst und automatisch ein „optimaler“ Reinigungsplan erstellt werden. Clever: Mithilfe der integrierten Kamera soll der Saugroboter jetzt auch Menschen erkennen und Räume, in denen sich gerade Menschen aufhalten, störungsfrei zu einem späteren Zeitpunkt reinigen.

Ecovacs Deebot T9 Aivi mit Gummiwalzen, höherer Saugleistung und 3D-Karten

Darüber hinaus setzt der Hersteller bei dem neuen Gerät erstmals diedie AeroForce-Technologie ein, bei der zwei Gummiwalzen den Schmutz in den Roboter befördern. So soll das Verheddern von langen Haaren verhindert werden. Die Technologie hat sich Ecovacs übrigens von dem Saugroboter-Pionier iRobot ausgeborgt und für die Nutzung im T9 Aivi lizenziert.

Ecovacs Deebot T9 Aivi mit Gummiwalzen
Die rotierenden Bürsten sollen verhindern, dass der Saugroboter regelmäßig von längeren Haaren befreit werden muss.

Einmal mehr wurde die Saugkraft weiter erhöht: Der T9 Aivi bietet jetzt maximal 3.000 Pa – das Vorgängermodell Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi schafft lediglich 1.500 Pa. Das Plus an Saugkraft dürfte sich im Alltag dann bemerkbar machen, wenn der Boden häufig mit gröberem Schmutz verunreinigt ist. Auch die Wischfunktion wurde optimiert: Die Wischplatte unter dem Gerät arbeitet jetzt mit  480 Vibrationen pro Minute und soll so auch hartnäckige Verschmutzungen entfernen können.

Genau wie das Vorgängermodell lässt sich auch der T9 Aivi als „fahrende Überwachungskamera“ verwenden. Die verbaute 360 Grad-Kamera ermöglicht es, auch von unterwegs mit dem Saugroboter die eigenen vier Wände abzufahren. Jetzt ist es sogar möglich, über den Saugroboter mit anderen Personen im Haushalt zu kommunizieren – wie zuverlässig und praktikabel das im Alltag ist, bleibt abzuwarten. Die Kamera bietet aber auch einen handfesteren Vorteil: Innenräume werden jetzt auch dreidimensional erfasst und als 2D oder 3D-Karte in der App dargestellt. Diese Funktion dürfte es etwa erleichtern, „Sperrzonen“, die von der Reinigung ausgeschlossen werden sollen, in der App zu konfigurieren.

Preis und Verfügbarkeit

Der Ecovacs Deebot T9 Aivi wird im Oktober in den Handel kommen und rund 800 Euro kosten. Als Zubehör wird eine 300 Euro teure Absaugestation angeboten, die 2,5 Liter Staub und Schmutz aufnimmt. Zum Vergleich: Das Vorgängermodell Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi (Test) kostet aktuell rund 540 Euro bei Amazon*.

Anzeige / Letzte Aktualisierung am 18.09.2021 um 18:47 Uhr / Affiliate Links* / Bilder: Amazon

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Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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