Wimoto: Kleine Bluetooth-Sensoren sollen das Haus überwachen

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Auf den niedlichen Namen Wimoto hören kleine, günstige Sensoren, die verschiedene Daten erfaffen und via Bluetooth auf ein Smartphone übertragen können. Der Erfinder konnte auf der Plattform Indiegogo satte 115,366 US-Dollar für das Projekt einsammeln – das Ziel lag bei lediglich 22,000 US-Dollar.

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Wimoto: Kleine Bluetooth-Sensoren sollen das Haus überwachen

Die Wimoto-Sensoren messen 3,5 x 3,5 x 0,8 Zentimeter und werden in vier Ausführungen erhältlich sein: Der Climote misst die Lufttemperatur, die Lichteintrahlung und die Luftfeuchtigkeit und ist somit mit der Netatmo Wetterstation oder den Cubesensors vergleichbar.

Der Thermote kann die Temperatur von Objekten berührungslos messen. Der Growmote misst Sonneneintrahlung, Bodentemperatur und Bodenfeuchtigkeit und dürfte damit insbesondere für Hobbygärtner interessant sein und eine Alternative zum Koubachi Wi-Fi Plant Sensor darstellen.

Der Securimote schließlich ist mit einem Infrarotbewegungsmesser und einem Beschleunigungsmesser ausgestattet und soll Menschen auf fünf Meter Entfernung erkennen. Somit eignet sich der Sensor als Alarmanlagen-Alternative.

Die wasserdichten Bluetooth-Sensoren übertragen die Daten via Bluetooth 4.0 Low Energy auf ein Smartphone, das sich bis zu 30 Meter entfernt befinden kann. Sofern kein Handy in der Nähe ist, werden die Messwerte bis zu einer Woche lang auf einem internen Speicher abgelegt. Außerdem will der Hersteller im Herbst eine Bluetooth-WLAN-Bridge für 100 US-Dollar auf den Markt bringen, damit die Datenabfrage auch ohne Smartphone direkt via WLAN erfolgen kann.

Die integrierte Knopfzelle soll die Wimoto-Sensoren ungefähr ein Jahr lang mit Strom versorgen. Die Sensoren sollen ab Oktober 2013 ausgeliefert werden und 40 US-Dollar pro Sensor kosten. Ein Paket mit drei Wimotos soll für 100 US-Dollar erhältlich sein. Weitere Informationen gibt es auf der Indiegogo-Projektseite.

Weiterführende Links

Alternative zu den Wimoto-Sensoren

Die Hersteller der von uns kürzlich vorgestellten Twine-Box verfolgen ein ähnliches Ziel: Die Box (ab rund 125 Dollar erhältlich) ist ebenfalls mit verschiedenen Sensoren ausgestattet. Die Datenübertragung erfolgt hier via WLAN, eine Bluetooth-WLAN-Bridge ist somit nicht erforderlich. Weitere Alternativen können – je nach Anwendungsbereich – auch die oben schon erwähnte Netatmo Wetterstation oder die Cubesensors sein.

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  1. Pingback: Sensordrone: Jede Menge Sensoren für das Smartphone - housecontrollers

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