Xentry Spy: Mit dem Smartphone das Haus überwachen

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Doorbot, die „WLAN-Video-Türsprechanlage mit Smartphone-Anbindung“, ist zwar noch nicht erhältlich, erfreut sich aber dennoch wachsender Beliebtheit – zumindest gehört unsere Doorbot-Newsmeldung zu den beliebtesten Beiträgen hier im Blog.

Die Idee hört sich ja auch richtig praktisch an: Ein Blick auf das Smartphone und schon weiß man dank der intelligenten Türklingel, wer da gerade vor der Tür steht und geklingelt hat. Mit 189 Dollar ist der Spaß allerdings auch nicht gerade günstig zu haben. Geht das nicht noch günstiger? Das haben sich wohl auch die Gründer der Xavage Technologies gedacht und kurzherhand ein Kunststoffgehäuse entwickelt, mit dem sich ein altes, ausrangiertes Smartphone an der Haustür befestigen lässt.

Xentry Spy: Mit einem alten Smartphone die Haustür überwachen

Mit dem 55 Dollar teuren Bausatz, einem alten Smartphone und der von Xavage entwickelten App lässt sich so eine günstige Alternative zu dem oben genannten Doorbot oder den „smarten Türschlössern“ wie dem August Smart Lock oder KEVO zusammenbauen. Anschließend könnt Ihr (mit Eurem aktuellen Smartphone) auf die Smartphone-Sensoren, Kamera, Lautsprecher und das Mikrofon des „Türhandys“ zugreifen und die Lösung beispielsweise als Video-Freisprecheinrichtung nutzen.

Die Idee gefällt uns, allerdings gibt es auch Nachteile: Zum einen benötigt jedes Handys ein speziell angepasstes Gehäuse – bislang ist das  Xentry-Kit lediglich für das iPhone 3GS, 4 und 4S und das Samsung Galaxy S Fascinate erhältlich.

Ein weiterer Haken könnte die Stromversorgung sein: Sicherlich wird das „Überwachungshandy“ nicht so häufig genutzt wie das reguläre Smartphone, aber gerade bei älteren Geräten hat der Akku häufig eine kürzere Laufzeit. Der Hersteller sieht deshalb die Option vor, dass Smartphone permanent mit dem Ladekabel verbunden zu lassen – ein Ladekabel an der Haustür könnte allerdings schnell ein wenig nerven.

Über die Plattform Indiegogo will der Hersteller 200.000 Dollar für die Realisierung des Produkts einsammeln, wobei bislang lediglich 1000 Dollar erreicht wurden. Wir halten euch in unserem Smart Home Blog über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.

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