Tado hat ein ein neues Gerät vorgestellt, mit dem sich eine Wärmepumpe per App steuern und der Stromverbrauch reduzieren lässt. Die Kompatibilitätsliste ist allerdings zunächst noch überschaubar.

Der neue Heat Pump Connector von Tado wird über die mitgelieferte Internet Bridge mit dem Router verbunden. Anschließend muss das Gerät noch mit der Wärmepumpe verbunden werden, was laut dem Unternehmen in wenigen Schritten erledigt sein soll.

Einmal eingerichtet, lässt sich die Wärmepumpe über die Tado-App steuern, was den Stromverbrauch senken soll. So kann beispielsweise automatisch die Heiztemperatur reduziert werden, wenn sich niemand mehr Zuhause aufhält. Ähnliche Lösungen bietet Tado bereits seit einigen Jahren für Gasheizungen an und auch Klimaanlagen sowie Split-Klimaanlagen können mit dem System “intelligent” gesteuert werden (siehe dazu unseren Bericht “Tado Klimaanlagensteuerung im Test“).

Tado Heat Pump Connect: Die Wärmepumpe per App steuern

Mit einem Verkaufspreis von 100 Euro ist die “smarte” Erweiterung für die Wärmepumpe relativ preiswert. Vermutlich wird das Unternehmen aber auch bei der Neuvorstellung seiner bisherigen Produktstrategie folgen und einen Teil der Funktionen nur für die Nutzerinnen und Nutzer bereitstellen, die ein kostenpflichtiges Abo abschließen.

Tado Heat Pump Connect: Diese Wärmepumpen sind kompatibel

Wie eingangs erwähnt, sind zum Start nur eine Wärmepumpen mit dem Gerät von Tado kompatibel: Der Heat Pump Connector ist bislang lediglich mit den aktuellen Vaillant Wärmepumpen kompatibel: arotherm, arotherm Plus, flexoTherm, flexoCompact, recoCompact und versoTherm. Das Modell geoTherm kann nicht gesteuert werden.

Im Unterschied zu den anderen Lösungen von Tado lässt sich der Heat Pump Connector zudem zunächst nicht mit Sprachassistenten, wie Amazon Alexa oder dem Google Assistant, steuern. Bestellen könnt Ihr das Gerät im Online-Shop des Herstellers*.

Übrigens: In unserem Ratgeber informieren wir über die Vor- und Nachteile von Wärmepumpen.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Ihr könnt Euch eine Wärmepumpe wie einen umgekehrten Kühlschrank vorstellen. Statt die Wärme aus dem Inneren zu entfernen, zieht die Wärmepumpe Wärme aus der Umgebung und erhöht die Temperatur, um Euer Zuhause zu heizen. Dies geschieht durch den Einsatz eines Kältemittels, das zwischen einem Verdampfer und einem Kondensator zirkuliert und dabei Wärme aufnimmt und abgibt.

Anzeige / Letzte Aktualisierung am 16.05.2024 um 12:53 Uhr / Affiliate Links* / Bilder: Amazon

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Author

Nico beschäftigt sich intensiv mit dem Smart Home. 2013 hat er mit HouseControllers eines der ersten deutschsprachigen Smart Home Magazine gegründet.