Der Absatz von Heizungswärmepumpen stieg im Jahr 2022 deutlich auf 236.000 Stück, was einem Zuwachs von 53% gegenüber dem Vorjahr entspricht, so die gemeinsamen Absatzdaten des Bundesverband Wärmepumpe und des Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie.

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Der Budesverband Wärmepumpe (BWP) fordert die Bundesregierung auf, die vorgeschlagenen Änderungen des Gebäudeenergiegesetzes so schnell wie möglich vorzulegen. Die Verordnung sieht vor, dass alle neuen Heizungsanlagen ab 2024 mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Die aktuelle Marktdynamik zeige, dass Handwerk, Heizungsindustrie und Kunden fähig und bereit sind, den Wechsel zu vollziehen, so der Verband.

Hohe Stromkosten könnten Wärmepumpen ausbremsen

Wichtig sei e szudem, geeignete Maßnahmen zur Steuerung der Energiepreise zu ergreifen: „Die Verbraucher*innen benötigen eine klare Orientierung, dass sich der Wechsel vom Gas- oder Ölkessel zur strombetriebenen Wärmepumpe rentiert. Die im Dezember beschlossenen Gas- und Strompreisbremsen sind wichtige sozialpolitische Maßnahmen, die auch Wärmepumpenhaushalten helfen. Für eine nachhaltige Lenkungswirkung muss aber vor allem der Strompreis weiter entlastet werden. Wir fordern daher eine Mehrwertsteuerabsenkung auf 7 Prozent und eine Absenkung der Stromsteuer auf das europarechtlich zulässige Minimum von 0,1 Cent pro Kilowattstunde.”, so Dr. Martin Sabel, Geschäftsführer des Branchenverbandes.

Trend zur Luft-Wasser-Wärmepumpe hält an

Im Jahr 2022 wurden 236.000 Heizungswärmepumpen verkauft; davon waren 205.000 Luft/Wasser.

Absatzentwicklung Wärmepumpen in Deutschland 2003-2022 Quelle: BWP/BDH Absatzstatistik

Von den Luft/Wasser-Wärmepumpen waren 104.000 Monoblockgeräte (plus 68 Prozent) und 65.000 Splitgeräte (plus 49 Prozent). -Wärmepumpen, was einem Anstieg von 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Zahl der Sole/Wasser-Wärmepumpen stieg um 15 Prozent, wobei 31.000 erdgekoppelte Geräte verkauft wurden.

Darüber hinaus gab es einen Anstieg bei Warmwasser-Wärmepumpen, die speziell für die Erwärmung von Trinkwasser entwickelt wurden, und zwar um beeindruckende 90 Prozent auf 45.500 Geräte.

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Bildnachweis Titelgrafik: Bundesverband Wärmepumpe e.V.

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Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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