Das Magenta SmartHome-System lässt sich bereits seit einiger Zeit kostenlos nutzen, der Funktionsumfang war dabei aber stark eingeschränkt – das ändert sich jetzt.

In der Magenta SmartHome App lassen sich über die Menüpunkte „Regeln“ und „Szenen“ Abläufe für die Hausautomatisierung festlegen, was ab jetzt in der kostenlosen Basisvariante ohne Einschränkungen funktioniert.


Eingeschränkt wird in der kostenlosen Variante jetzt allerdings die Auswahl der unterstützten Geräte: Produkte von Philips Hue, D-Link, Doorbird, Netatmo, Logitech und diversen weiteren Herstellern lassen sich kostenlos integrieren. Wer aber beispielsweise Komponenten von EQ3, die Osram-Steckdosen oder Sensoren von Bitron Video integrieren möchte, muss die kostenpflichtigen Variante wählen, die jetzt auf den Namen „Magenta SmartHome Pro“ hört und 4,95 Euro pro Monat kostet. Eine Übersicht mit den kompatiblen Produkten findet sich auf der Website der Telekom als PDF-Datei.

Die Anpassungen des Dienstes erleichtern Einsteigern sicherlich den Aufbau eines Smart Homes, zumal jeder Speedport Smart Router der Telekom als Smart Home-Zentrale verwendet werden kann. Gleichzeitig dürfte es Einsteigern aufgrund der Änderungen künftig noch schwerer fallen, im Durcheinander der verschiedenen Funkstandards das eigene System zu planen: Neben der Frage, ob ein bestimmtes Produkt mit Magenta SmartHome kompatibel ist, muss jetzt zusätzlich geprüft werden, welche Variante des Dienstes für die Nutzung erforderlich ist.

Für zusätzliche Komplexität sorgt die Einschränkung, dass einige Produkte nicht mit der ersten Version der Smart Home-Zentrale, sondern nur mit der Home Base 2.0 oder dem Telekom Speedport Smart gesteuert werden können. Im Ergebnis muss bei der Planung des Smart Homes mit der oben verlinkten 12-seitigen PDF-Datei geprüft werden, welche Produkte mit welcher Hardware und welcher Abo-Variante verwendet werden können.

Magenta SmartHome: Diese neuen Produkte sind ab sofort kompatibel

Neuigkeiten gibt es auch bei den kompatiblen Geräten: Mit dem Gardena Mähroboter und den Leuchten „Q“ von Paul Neuhaus lassen sich jetzt auch die Außenleuchten von Philips Hue in das System integrieren. Wer sich für die kostenpflichtige Variante entscheidet, kann zudem neue Produkte von eQ-3 integrieren – darunter Alarmsirenen, Präsenzmelder und Sensoren für Temperatur und Luftfeuchtigkeit. 

Unsere Eindrücke von dem Smart Home-System der Telekom haben wir vor einiger Zeit ausführlich in einem Erfahrungsbericht geschildert: 3 Jahre Magenta SmartHome im Test: Unser Erfahrungsbericht

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Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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