Weiter geht es mit unserer Smart Home-Interviewreihe: Diesmal haben wir mit unserem Leser Fabian gesprochen und uns erkundigt, welche Erfahrungen er mit Homematic IP macht.

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Homematic IP: Smart Home für Einsteiger

Die im Jahr 2007 gegründete EQ-3 AG mit Sitz in Leer gehört zu den Smart Home-Pionieren in Deutschland. Mit Homematic IP hat das Unternehmen eine neue Variante des „Smart Home-Klassikers“ Homematic entwickelt, die unkompliziert über eine Smartphone-App und auch von unterwegs gesteuert werden kann.

Für das System sind alle üblichen Smart Home-Komponenten erhältlich, darunter beispielsweise Tür- und Fensterkontakte, Zwischenstecker, Wandhtermostate, Bewegungsmelder, Heizkörperthermostate, Rolladenaktoren und Wandtaster. Homematic IP ist mit Amazon Alexa und dem Google Assistant kompatibel. Das Herzstück des Smart Home-Systems hört auf den Namen „Homepatic IP Access Point“ und ist für rund 45 Euro im Handel erhältlich (zum Beispiel bei Tink* oder Amazon*).

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Anwenderinterview: Homematic IP im Alltagstest

Hallo Fabian, mit einem Smart Home kann der Energieverbrauch reduziert, der Komfort erhöht und die Sicherheit Zuhause verbessert werden. Welcher Aspekt war bei der Anschaffung des Systems für dich ausschlaggebend?

Fabian: Bei mir fing alles mit dem Wunsch an, unsere Heizkörperthermostate mit einer Smartphone-App steuern zu können, insbesondere um die Heizkosten und den eigenen CO2-Ausstoß zu senken. Ein Freund von mir hat mir dafür das Homematic IP-System empfohlen und nach der Lektüre von einigen Testberichten habe ich mich für dieses Smart Home-System entschieden.

Wie nutzt du das Smart Home im Alltag? Auf welche Funktionen möchtest du nicht mehr verzichten?

Fabian: Ich bin nicht so der Bastler und nutze tatsächlich nur ein paar Standardfunktionen von Homematic IP. Neben der Heizungssteuerung habe ich mit dem System ein einfaches Alarmsystem eingerichtet. Sobald jemand Nachts oder bei unserer Abwesenheit ein Fenster oder eine Tür öffnet, werden wir auf unseren Smartphones gewarnt. Kürzlich haben wir zudem damit angefangen, unsere Rollladen in das Smart Home-System einzubinden.

Welche kompatiblen Geräte oder Sensoren kannst du für das Homematic IP Smart Home-System empfehlen?

Fabian: Wir verwenden folgende Homematic IP-Geräte, die ich ausnahmslos empfehlen kann, da sie absolut zuverlässig funktionieren:

  • Homematic IP Smart Home Heizkörperthermostat
  • Homematic IP Smart Home Wandthermostat
  • Homematic IP Smart Home Schaltsteckdose
  • Homematic IP Smart Home Rollladenaktor
  • Homematic IP Wandtaster
  • Homematic IP Smart Home Bewegungsmelder
Die Heizung mit dem Smartphone steuern: Das Homematic IP Heizkörperthermostat

Smartphone, Sprachsteuerung, Wandschalter: Wie bedienst du das System?

Fabian: Ich bediene Homematic IP ganz klassisch mit der Smartphone-App. Die Heiztemperatur regeln wir zudem mit dem Wandthermostat. Sprachsteuerung über Alexa steht auch auf der Agenda, hier warte ich aber auf den Verkaufsstart des neuen Amazon Echo Show 10, der ja bislang leider auf sich warten lässt.

Die Homematic IP-App ist für Android und iOS-Geräte erhältlich.

Was sind aus deiner Sicht die wesentlichen Vorteile des Homematic IP Smart Home-Systems?

Fabian: Homematic IP funktioniert sehr zuverlässig, zumindest habe ich bislang noch keine länger anhaltenden Probleme mitbekommen. Ein Bekannter von mir nutzt Magenta Smart Home und da gab es vor einiger Zeit wohl mal einen sehr langen Ausfall, was im Alltag natürlich super ärgerlich ist, insbesondere wenn man das System so wie wir für die Heizungssteuerung und als Alarmsystem einsetzt.

Gut gefällt mir auch, dass der Hersteller hier aus Deutschland kommt und somit der Datenschutz sicherlich ernster genommen wird als beispielsweise bei einigen Anbietern aus China. Nicht zuletzt sind die Kosten relativ überschaubar und das System lässt sich auch einfach einrichten und bedienen.

…und was sind die Nachteile?

Fabian: Das Design einiger Komponenten ist recht klobig, insbesondere die Heizkörperthermostate sind optisch meiner Meinung nach nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Hier zeigen ja zum Beispiel Anbieter wie Eve (Apple HomeKit), das man solche Thermostate auch schön schlicht und elegant gestalten kann. Ein weiterer Nachteil von Homematic IP: Bislang werden soweit ich weiß nur die Kameras von Smartfrog unterstützt, hier sollte es deutlich mehr Auswahl geben. Außerdem sollte die Smartphone-App dringend neu gestaltet werden, auch hier finde ich das Design nicht mehr zeitgemäß.

Welche noch fehlende Funktion sollte deiner Meinung nach bei der Weiterentwicklung des Systems ganz oben auf der Agenda stehen?

Fabian: Mir fehlt wie eben schon erwähnt ganz klar die Unterstützung von weiteren Überwachungskameras. Schön wäre es, wenn der Hersteller beispielsweise die Kameras von Netatmo oder die Videotürklingel von Ring unterstützen würde. Schön wäre zudem ein smartes Türschloss. Für das „klassische“ Homematic-System bietet EQ-3 ja ein entsprechendes Produkt an (Homematic Funk-Türschlossanetrieb Keymatic). Ich hoffe, dass das Unternehmen an einer angepassten Version für Homematic IP arbeitet.

Homematic IP: Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteile

  • einfach zu bedienen und zu konfigurieren
  • zuverlässiges Smart Home-System
  • kompatibel mit Alexa und Google Assistant
  • kompatibel mit Conrad Connect
  • hohe Datenschutzstandards

Nachteile

  • Anzahl an Komponenten noch überschaubar
  • Geräte teilweise etwas klobig
  • Funktionsumfang etwas eingeschränkt

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Weitere Smart Home-Anwenderinterviews und Testberichte

Bildnachweis: EQ-3 AG

Author

Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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