Wer unterwegs Filme und Serien auf großem Bild schauen will, braucht keinen Fernseher im Gepäck: Die RayNeo GT AR-Brille* kostet aktuell 339,00 Euro statt 469,00 Euro, wenn ihr auf der Produktseite den 130-Euro-Coupon aktiviert. Das ist ein Rabatt von rund 28 Prozent. Der Listenpreis bleibt bei 469,00 Euro, bis der Coupon angeklickt ist. Wie lange er gilt, verrät Amazon nicht.

RayNeo GT: Virtuelle 201-Zoll-Leinwand in 68 Gramm

Die Brille zeigt das Bild über zwei MicroOLED-Displays mit 120 Hz. Laut Hersteller entspricht die Darstellung einem 201-Zoll-Display in sechs Metern Entfernung und erreicht eine wahrgenommene Helligkeit von 1.200 Nits. Die Zoll-Angabe ist ein Rechenwert, der vom Blickabstand abhängt.

Mit 68 Gramm trägt sie sich laut Käufern auch bei längeren Filmen angenehm. Einen eigenen Akku gibt es nicht: Die Brille bezieht Bild und Strom per USB-C vom angeschlossenen Gerät, dessen Akku sich dadurch schneller leert.

Das native 3DoF-Tracking sitzt in der Brille selbst. Ihr könnt die Leinwand an einer festen Stelle im Raum halten oder mitwandern lassen, ohne zusätzliche Software. Im 3D-Betrieb steht der fixierte Modus allerdings nicht zur Verfügung. Die Lautsprecher stammen von Bang & Olufsen und sind nach Käuferangaben offenbar nur mäßig laut. Für laute Umgebungen packt ihr besser Kopfhörer ein.

Reisen: Zuspieler vom Smartphone bis zum Steam Deck

Als Zuspieler reicht, was ihr meist ohnehin im Gepäck habt: Smartphone, Tablet, Laptop, Switch oder Steam Deck.

Wer kein Smartphone als Zuspieler verwenden will, kombiniert die Brille mit dem RayNeo Pocket TV Pro. Der Zusatz kostet derzeit 219,00 Euro, bringt Google TV mit nativem Netflix mit und aktiviert zusätzlich Dolby Vision. Dann braucht ihr unterwegs weder Smartphone noch Laptop. Bei der PS5 oder anderen HDMI-Geräten ist ein HDMI-Adapter nötig.

Aus unserer Sicht ist das vor allem für Vielreisende interessant: Die Brille passt in die Jackentasche, ein Fernseher mit vergleichbarer Bilddiagonale nicht.

Kompatibilität: Ohne USB-C mit DisplayPort bleibt das Bild schwarz

Die Brille braucht einen USB-C-Anschluss, der Videosignale ausgibt (DisplayPort-Alternate-Mode). Gewöhnliche USB-C-Ports, die nur laden und Daten übertragen, reichen nicht. Laut Amazon-Vergleichstabelle funktioniert sie mit iPhone 15 und neuer, iPhone 14 und älter braucht einen HDMI- und AV-Adapter. Ein Käufer mit Android-15-Smartphone, Android-16-Tablet und PC bekam kein Bild und schickte die Brille zurück.

Weitere Kosten: Der Lichtschutz (Lens Shade) kostet 15,00 Euro extra und ist laut einem Käufer nicht im Lieferumfang. Brillenträger brauchen Korrekturlinsen als Einsatz. Die Brille ist laut Käuferbericht auf rund 64 mm Pupillenabstand ausgelegt.

Bewertungen: Das sagen die Käufer

Die Brille kommt auf 3,8 von 5 Sternen bei bislang nur 10 Bewertungen. 63 Prozent vergeben fünf Sterne, 24 Prozent einen Stern. Im letzten Monat wurde sie laut Amazon mehr als 50-mal gekauft.

Gelobt werden Bildschärfe, Farben, Gewicht und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Käufer verglich sie mit Viture Beast und RayNeo GT Max und fand das Bild der GT am schärfsten. Kritik gibt es an Reflexionen bei hellem Tageslicht, am Ton und an der Kompatibilität. Der Ein-Sterne-Käufer bemängelt, dass der Hinweis auf den DisplayPort-Anschluss auf der Produktseite erst unter „Mehr anzeigen“ steht.

Fazit: Sinnvoll, wenn euer Zuspieler DisplayPort kann

Zum Coupon-Preis von 339,00 Euro bekommt ihr eine 68 Gramm leichte Videobrille für unterwegs. Sie lohnt sich für alle, die oft im Flugzeug, in der Bahn oder im Hotel Filme schauen und ein Gerät mit DisplayPort-fähigem USB-C dabeihaben. Prüft das vor dem Kauf. Amazon nimmt die Brille laut Produktseite innerhalb von 14 Tagen zurück.

Mehr Infos über die Videobrillen findet ihr auf der Rayneo-Website.

Anzeige / Letzte Aktualisierung am 4.10.2026 um 16:20 Uhr / Affiliate Links* / Bilder: Amazon

Damit du keine Smart Home Deals mehr verpasst: Jetzt den kostenlosen Newsletter anfordern!

    Author

    Ich bin Nico und beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Smart Home. Im Jahr 2013 habe ich mit HouseControllers eines der ersten deutschsprachigen Smart Home Magazine gegründet. Mehr über mich.