Die diesjährige CES in Las Vegas hat erneut verdeutlicht, dass der Trend im Smart Home zur vollständigen Autonomie geht. Ein Beispiel dafür ist das neu vorgestellte „AquaSense X Ecosystem“ des Herstellers Beatbot. Das System, bestehend aus einem Reinigungsroboter und einer Wartungsstation, versucht eine der letzten manuellen Hürden der Poolpflege zu automatisieren: das Reinigen der Filterelemente.
Automatisierte Nachbereitung statt Handarbeit
Bisher endete die Arbeit eines Poolroboters für den Nutzer meist mit einem unschönen Arbeitsschritt: Der Fangkorb musste entnommen und der Filter per Hand ausgespült werden. Beatbot adressiert dieses Problem mit der sogenannten „AstroRinse-Station“.
Nach dem Reinigungsvorgang wird der Roboter auf die Station befördert, wo laut Hersteller eine Hochdruck-Rückspülung den internen Filter reinigt. Der Schmutz wird in einem versiegelten 22-Liter-Behälter gesammelt. Dieses Prinzip ist von Saugrobotern im Haus bekannt; für den Außenbereich und die Filterung von Poolwasser ist diese Technologie jedoch eine vergleichsweise neue Entwicklung auf dem Massenmarkt. Der Hersteller gibt an, dass der Entsorgungsbeutel bei normaler Nutzung erst nach bis zu zwei Monaten gewechselt werden muss.
Sensortechnik und Hinderniserkennung
Der dazugehörige Roboter nutzt für die Orientierung im Becken eine Kombination aus Kameras, Infrarot- und Ultraschallsensoren. Laut Beatbot wurde die Objekterkennung im Vergleich zu Vorgängermodellen erweitert, sodass nun bis zu 40 verschiedene Schmutzarten identifiziert werden können.
Ein relevanter Punkt für Poolbesitzer: Das System ist darauf ausgelegt, auch flache Zonen wie Treppenstufen oder flache Liegebereiche zu befahren. Durch zwei Sensoren auf der Unterseite soll der Roboter die Wassertiefe in Echtzeit messen, um ein Trockenlaufen oder Festfahren in seichten Bereichen zu verhindern. Zudem wurde die Steuerung in gängige Smart-Home-Umgebungen wie Alexa, Google Home und Siri integriert, womit beispielsweise Statusabfragen oder der Start von Reinigungszyklen per Sprachbefehl möglich sind.
Verfügbarkeit und Preis
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 4.250 Euro bewegt sich das System preislich an der Spitze des aktuellen Marktes für Poolrobotik. Damit positioniert sich das Gerät deutlich über den Angeboten etablierter Wettbewerber, bietet dafür aber einen Funktionsumfang bei der Selbstreinigung, der in dieser Form bisher selten zu finden ist.
Mehr Informationen findet Ihr auf der Website des Herstellers.
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