Amazon zieht jetzt auch hierzulande die Preise für seine hauseigenen Geräte kräftig an. Wer sich einen Fire TV Stick 4K Max, ein Echo-Modell, einen Kindle oder eine eero-Mesh-Station zulegen möchte, sollte daher nicht zu lange warten: Noch profitieren Kundinnen und Kunden von Rabattaktionen, durch die viele Produkte unterhalb der neuen unverbindlichen Preisempfehlung zu haben sind.

Konkret hebt Amazon die UVP zahlreicher Bestseller kräftig an. Der Fire TV Stick 4K Max* verteuert sich von bislang 79,99 auf künftig 114,99 Euro – ein Plus von rund 44 Prozent, wenngleich der TV-Stick momentan noch für 47,99 Euro erhältlich ist.

Auch beim Echo Dot* geht es nach oben, von 64,99 auf satte 89,99 Euro. Aktuell ist der Dot aber noch für 39,99 Euro verfügbar.

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Der Kindle Paperwhite Signature Edition kostet nun 259,99 statt 199,99 Euro, der große Smart-Display-Bildschirm Echo Show 15* klettert von 329,99 auf 379,99 Euro. Auch dieses Gerät bekommt ihr aber aktuell noch zu einem reduzierten Preis von 294,99 Euro.

Selbst das WLAN-Mesh-System eero 7 im Dreierpack* wird teurer: statt 399,99 werden künftig 429,99 Euro fällig (aktueller Preis noch 319,99 Euro).

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Die USA hatten die neue Preisstruktur bereits vor einigen Wochen erhalten, wobei Amazon die Aufschläge nicht eins zu eins nach Europa übertragen hat – teils macht sich hier der Wechselkurs bemerkbar, teils fallen die Erhöhungen hierzulande anders aus. Betroffen sind ausschließlich bestehende Geräte der Reihen Echo, Fire TV, Kindle und eero, eine neue Hardware-Generation ist damit nicht verbunden.

Als Grund nennt Amazon gestiegene Kosten bei Speicherchips und Storage-Bauteilen. Diese habe man intern lange abgefedert, könne die Mehrkosten nun aber nicht mehr komplett selbst tragen. Gleichzeitig kündigte der Konzern an, im weiteren Jahresverlauf verstärkt Rabattaktionen zu fahren – wodurch die tatsächlichen Verkaufspreise durchaus unter der neuen UVP liegen können, wie es aktuell schon der Fall ist.

Der Hintergrund: Der globale Speichermarkt steht unter Druck, weil KI-Rechenzentren enorme Mengen an Speicherchips abnehmen und dadurch die Produktionskapazitäten für Consumer-Elektronik knapper werden. Auch andere Hersteller wie Apple und diverse Konsolenanbieter haben ihre Preise deshalb bereits angehoben. Marktbeobachter von TrendForce rechnen für das dritte Quartal 2026 mit weiter steigenden Preisen bei DRAM- und NAND-Speicher.

Wer schon länger mit dem Kauf eines Fire TV Sticks, Echo-Lautsprechers oder Kindle liebäugelt, findet aktuell noch vergünstigte Angebote – bevor die neuen, höheren Listenpreise vollständig greifen. Alternativ wartet ihr einfach bis zum nächsten Prime Day, denn dann werden die Geräte sicherlich wieder günstiger zu haben sein.

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    Ich bin Nico und beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Smart Home. Im Jahr 2013 habe ich mit HouseControllers eines der ersten deutschsprachigen Smart Home Magazine gegründet. Mehr über mich.