Aqara bringt mit dem P100 einen neuen Sensor auf den Markt, der deutlich flexibler sein soll als herkömmliche Tür- und Fenstermelder. Der größte Unterschied zum Standard: Er besteht nur noch aus einem Bauteil. Anstatt zwei Magnet-Hälften auszurichten, klebt Ihr das Gerät einfach auf die gewünschte Oberfläche. Der Sensor erkennt das Öffnen und Schließen über den Drehwinkel des Objekts selbst.
Vielseitigkeit durch zwei Betriebsmodi
Ihr habt beim P100 die Wahl zwischen zwei verschiedenen Profilen. Im Modus für die Objektüberwachung erkennt der Sensor Vibrationen, Neigungen oder sogar Stürze im Raum. Das soll laut Hersteller ideal sein, um zum Beispiel Medikamentendosen, Briefkästen oder den Futternapf der Haustiere zu überwachen.
Alternativ fungiert er als klassischer Kontaktmelder für Türen und Fenster, wobei Schiebe-Konstruktionen laut Hersteller in diesem speziellen Modus nicht unterstützt werden – hier müsse man auf die Vibrations-Erkennung ausweichen.

Matter über Thread oder Zigbee
In Sachen Konnektivität zeigt sich Aqara modern: Der P100 unterstützt sowohl Thread als auch Zigbee. Wer den vollen Funktionsumfang inklusive detaillierter Empfindlichkeitseinstellungen und Diagrammen nutzen möchte, benötigt allerdings einen Zigbee-Hub von Aqara.
Über Thread lässt sich der Sensor direkt in Matter-Umgebungen wie Apple Home oder Google Home einbinden.
Um Fehlalarme zu vermeiden, setzt Aqara laut eigenen Angaben auf lernfähige Algorithmen. Der Sensor soll sich nach der Montage selbst kalibrieren, um eine präzise Referenzposition zu bestimmen. In der App lassen sich zudem zehn verschiedene Empfindlichkeitsstufen einstellen.
Im Vergleich zu einfachen Sensoren der Konkurrenz bietet der P100 damit mehr Spielraum für kreative Automatisierungen.
Verfügbarkeit und Preis
Der P100 ist für rund 30 Euro in den Farben Schwarz und Weiß im Online-Shop des Herstellers erhältlich.