Wer sich ein vernetztes Fitness-Bike ins Wohnzimmer stellt, zahlt oft nicht nur einmal – sondern Monat für Monat für ein Abo, das die Kernfunktionen erst freischaltet. Merach geht mit dem S29R2 einen anderen Weg: Das Gerät soll laut Hersteller vollständig ohne Pflichtabonnement funktionieren und lässt sich optional mit Drittanbieter-Plattformen wie Zwift oder Kinomap verbinden.
Strom kommt aus den Pedalen
Besonders interessant ist das Energiekonzept: Ein integriertes Generatorsystem wandelt die Tretkraft direkt in Strom um, der das Display und die Elektronik versorgt. Steckdose oder Akku braucht ihr also nicht. Das LCD-Display aktiviert sich laut Merach automatisch mit dem ersten Tritt und zeigt die üblichen Trainingsmetriken wie Geschwindigkeit, Distanz, Zeit, Kalorien und Widerstandsstufe an. Dank Transportrollen lässt sich das Bike außerdem einfach zwischen den Räumen verschieben.

Statt eines klassischen Spannungsreglers setzt das S29R2 auf elektronischen Widerstand, der per Display-Tasten oder App gesteuert wird. Wer das Bike mit kompatiblen Plattformen verbindet, bekommt laut Hersteller eine automatische Widerstandsanpassung in unter drei Sekunden – passend zu Steigungen und Gefällen in der virtuellen Strecke. Insgesamt stehen 16 Widerstandsstufen sowie sieben voreingestellte Trainingsprogramme zur Verfügung. Der einzige mechanische Drehknopf dient ausschließlich als Bremse und Not-Aus.
Preis und Verfügbarkeit
Das Merach S29R2 ist seit April 2026 erhältlich – über merachfit.de zu einem empfohlenen Verkaufspreis von rund 660 Euro. Bei Amazon können die Preise laut Hersteller abweichen. Das Bike ist für Körpergrößen zwischen 142 und 193 cm ausgelegt und trägt laut Merach bis zu 159 kg. Lenker und Sattel sind jeweils vierfach verstellbar.
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