MOVA verkauft die T1 Station ab sofort in Deutschland. Auf der IFA stand der Fensterputzroboter im September schon, jetzt liegt er bei Amazon, MediaMarkt und im MOVA-Shop. Neu sind das auf maximal 40 Grad erwärmte Wischwasser und vier rotierende Bürsten in den Ecken, die den Streifen direkt am Rahmen mitnehmen sollen. Die Station ist mit einem Akku ausgestattet.
Warmwasser: 40 Grad sollen Pollen, Fingerabdrücke und alte Wasserflecken lösen
Das Wasser kommt aus einem 80-Milliliter-Tank im Roboter. Vier Düsen sprühen es als Nebel auf die Scheibe, dann fährt das Tuch darüber. Aktiviert wird die Heizung in der MOVAhome-App; MOVA empfiehlt sie für stark verschmutzte Scheiben, weil Pollen, Fingerabdrücke und angetrocknete Wasserflecken mit warmem Wasser leichter abgehen sollen. Dreame, die Muttermarke von MOVA, hat mit dem Pano 10 Station ein Modell mit 45 Grad angekündigt, zur UVP von 599 Euro. Bei MOVA bekommt ihr die Wassererwärmung also 100 Euro günstiger, dafür wäscht der Pano 10 Station seine Wischpads in der Station selbst.
An den vier Ecken des quadratischen Roboters sitzt je eine rotierende NookSpin-Bürste. Sie soll den Schmutz entlang des Rahmens und in den Ecken lösen. MOVA gibt eine bis zu 90 Prozent bessere Abdeckung in den Ecken an. Beim Ecovacs Winbot W2 Pro Omni mussten wir im Test an einigen Stellen von Hand nachwischen. Ob die Bürsten das ersparen, prüfen wir, sobald wir ein Testgerät haben.
Akku-Station: 110 Minuten ohne Steckdose und 10.000 Pascal Saugkraft
Die Station ist Koffer, Ladegerät und Steuerzentrale in einem. Der eingebaute 4.500-mAh-Akku versorgt den Roboter über das Kabel rund 110 Minuten lang; für längere Putzaktionen kommt die Station zusätzlich an die Steckdose. Der Winbot W2 Pro Omni arbeitet nach demselben Prinzip und hielt in unserem Test ebenfalls rund 110 Minuten durch. Beim Unterdruck liegt MOVA vorn: 10.000 Pascal gegenüber 5.500 Pascal beim Ecovacs.
Für die Sicherheit an der Scheibe nennt MOVA 15 Mechanismen, darunter eine dauerhafte Überwachung des Unterdrucks, einen dynamischen Druckausgleich, die automatische Rückkehr zum Startpunkt bei niedrigem Akkustand und eine zusätzliche Haltesicherung, die laut MOVA bis zu 800 Newton aushält. Neben Fenstern sind Spiegel, Fliesen und Marmor freigegeben, außerdem Glasflächen mit maximal 45 Grad Neigung. Die App stellt acht Varianten aus Fahrweg und Sprühmenge bereit. Laut Datenblatt wird der Roboter bis zu 68 Dezibel laut; der Winbot lag in unserem Test bei rund 60 Dezibel.
Preis: 429 Euro bis zum 30. Oktober, danach 499 Euro
MOVAs eigener N1 kostet 249 Euro, kommt aber ohne Station, ohne Warmwasser und mit 8.000 Pascal. Den Aufpreis für die T1 Station, 180 Euro zum Aktionspreis und später 250 Euro, halten wir nur für gerechtfertigt, wenn ihr regelmäßig mit angetrockneten Flecken kämpft oder Fenster ohne Steckdose in Reichweite habt. Wer zwei-, dreimal im Jahr normale Fenster putzt, kommt mit dem N1 günstiger weg.
Regulär ruft MOVA 499 Euro auf. Bis einschließlich 30. Oktober 2026 bekommt ihr die T1 Station im MOVA-Onlineshop, bei MediaMarkt und bei Amazon für 429 Euro: MOVA T1 Station bei Amazon*.
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