Mova baut sein Lineup an kabellosen Mährobotern deutlich aus. Das neue Topmodell LiDAX Ultra AWD 2000 soll auch mit steilem und unwegsamen Gelände klarkommen – und das ganz ohne Begrenzungskabel oder RTK-Basisstation.
Der LiDAX Ultra AWD 2000 setzt auf vier unabhängige Radnabenmotoren mit adaptiver Federung. Laut Mova schafft der Roboter damit Steigungen von bis zu 80 % und überwindet Hindernisse von bis zu 6 cm Höhe. Für die Navigation nutzt das Flaggschiff das UltraView-3.0-System, das einen 360°-3D-LiDAR mit KI-optimierten 1080p-HDR-Dualkameras kombiniert. Hindernisse sollen laut Hersteller auf bis zu 70 Meter erkannt und über 300 verschiedene Objekttypen automatisch umfahren werden.
Die Schnittbreite beträgt 40 cm, realisiert durch zwei Schneidscheiben. Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 3 und 10 cm einstellen. Angetrieben wird das Ganze von einem 36-Volt-Akku – Mova gibt damit deutlich mehr Leistung an als die bei vielen Konkurrenzmodellen üblichen 18 bis 24 Volt. Auf einer Ladung soll der Roboter bis zu 1.000 Quadratmeter schaffen.
Kein Kabel, kein RTK – Einrichtung per App
Ein klarer Pluspunkt gegenüber älteren Systemen: Es braucht weder ein im Boden verlegtes Begrenzungskabel noch eine separate RTK-Basisstation. Nach dem ersten Einschalten scannt das Gerät die Umgebung selbstständig und erstellt laut Mova innerhalb weniger Minuten eine präzise Rasenkarte. Steuerung und Kartenverwaltung laufen über die MOVAhome-App. Die UltraTrim-2.0-Technologie soll dabei für saubere Schnittkanten mit weniger als 3 cm Abstand zur Rasenbegrenzung sorgen.
Preise und Verfügbarkeit
Die AWD-Modelle sind aktuell noch nicht gelistet, die Verkaufspreise stehen aber bereits fest: Der LiDAX Ultra AWD 2000 soll rund 2.199 Euro kosten. Günstigere Einstiegspunkte in die AWD-Serie sind der LiDAX Ultra AWD 1000 Flex für rund 1.399 Euro sowie der LiDAX Ultra AWD 1000 für rund 1.599 Euro. Einen konkreten Starttermin für die AWD-Modelle hat Mova noch nicht genannt.