Die Dreo Mobile Klimaanlage 318S ist eine mobile Monoblock-Klimaanlage für Räume bis rund 15 Quadratmeter. In unserem Test hat sie kleine Zimmer zuverlässig heruntergekühlt, und vor allem das vielseitige Fensterzubehör sowie die durchdachte App-Steuerung haben uns überzeugt. Weniger gefallen hat uns die Lautstärke: Auch im Nachtmodus bleibt das Gerät für einen ruhigen Schlaf zu präsent. Fairerweise handelt es sich dabei um einen Nachteil, der auf nahezu alle portablen Klimageräte zutrifft – im direkten Vergleich schneidet das Dreo-Gerät sogar leiser ab als viele Konkurrenzprodukte.
Wir zeigen euch, für wen sich die 318S lohnt und wo ihr Abstriche machen müsst.
Kurzfazit: Die Dreo 318S ist eine kompakte mobile Klimaanlage mit starkem Fensterzubehör, umfangreicher App und breiter Smart-Home-Anbindung (Google Home, Alexa, Homey, Home Assistant). Kühlt kleine Räume bis etwa 15 Quadratmeter zuverlässig. Das Betriebsgeräusch bleibt auch nachts hörbar (im Test rund 53 dB), im Alltag gewöhnt man sich aber schnell daran. Preis: 459,99 Euro.
Dreo Mobile Klimaanlage 318S
459,99 €Vorteile
- Kühlt kleine Räume zuverlässig und schnell
- Vielseitiges Fensterzubehör (Schiebe-, Dreh-, Flügelfenster)
- Umfangreiche App, breite Smart-Home-Anbindung
- Weitgehend abflussfrei im Kühlmodus
- Kompakt, hochwertige Fernbedienung, waschbarer Filter
Nachteile
- Auch im Nachtmodus hörbar (rund 53 dB)
- Entfeuchten nur mit dauerhaftem Ablaufschlauch
- UVP 459,99 € kein Schnäppchen
- Nur für Räume bis etwa 15 m²
Ein Ventilator macht heiße Sommertage erträglicher, kälter wird es dadurch im Zimmer aber nicht. Gerade in kleinen Schlafzimmern, Dachwohnungen oder Arbeitszimmern staut sich die Wärme oft so stark, dass auch kräftiger Luftzug kaum noch hilft. Wer echte Abkühlung will, kommt um eine Klimaanlage nicht herum.
Eine mobile Monoblock-Klimaanlage wie die Dreo 318S entzieht der Raumluft Wärme und leitet die Abwärme über einen Schlauch nach draußen. Anders als ein fest installiertes Split-Gerät braucht sie keinen dauerhaften Einbau. Dafür müsst ihr mit einem hörbaren Betriebsgeräusch leben und das Fenster gut abdichten, damit keine warme Luft zurückströmt.
Die Dreo Mobile Klimaanlage 318S ist laut Hersteller für Räume bis 14 Quadratmeter ausgelegt, in der Praxis reicht die Leistung nach unserer Erfahrung bis etwa 15 Quadratmeter. Sie richtet sich damit klar an alle, die ein kleines Zimmer kühlen wollen, ohne fest zu installieren, und ist über drei Abluft-Varianten flexibel: Schiebefenster, Wandlüftung und Fensterflügel.
Technische Daten im Überblick
- Kühlleistung: 2,2 kW (7500 BTU/h)
- Empfohlene Raumgröße: bis 14 m² (Hersteller), in der Praxis bis rund 15 m²
- Luftstrom: max. 300 m³/h
- Betriebsarten: Kühlen, Entfeuchten, Lüften
- Kühl-Temperaturbereich: 16 bis 30 °C
- Trocken-Modus Entfeuchtungsleistung: 2,5 L/Stunde
- Einstellbare Luftfeuchte: 30 bis 80 % (in 5-%-Schritten)
- Kältemittel: R290
- Energieeffizienzklasse: A (laut Hersteller)
- Betriebsgeräusch: min. ca. 45 dB, Schallleistung 61 dB (laut Hersteller)
- Leistungsaufnahme: 800 W Nennleistung (im Test rund 600 W beim Kühlen)
- Oszillationswinkel der Luftklappen: 50 bis 90°
- Abluftschlauch: Ø 15 cm, ausziehbar von 34,2 bis 150 cm
- Fensterabdichtung: für Fensterbreiten von 43 bis 135 cm
- Timer: 24 Stunden (über die Dreo-App)
- Abmessungen: ca. 41 × 35 × 63,5 cm
- Steuerung: Bedienfeld, Fernbedienung, Dreo-App, Google Home, Alexa, Homey, Home Assistant
- Preis: 459,99 Euro (UVP)
Design und Verarbeitung
Mit Maßen von rund 41 × 35 × 63,5 Zentimetern fällt die 318S für eine mobile Klimaanlage angenehm kompakt aus. Uns hat das Gerät im Test überrascht: Das schlichte weiße Kunststoffgehäuse wirkt aufgeräumt und drängt sich im Wohn- oder Schlafraum nicht auf.
Die mitgelieferte Fernbedienung hat uns gut gefallen: großes Display, große Tasten und eine magnetische Halterung am Gehäuse, an der sie einen festen Platz findet. Das runde Display auf der Vorderseite zeigt Temperatur, Modus, Lüfterstufe, WLAN-Status und die Bewegung der Luftklappen an.

Aufbau und Fensterabdichtung
Nach dem Transport muss die 318S mindestens sechs Stunden aufrecht stehen, bevor ihr sie einschaltet. Das ist bei Kompressorgeräten wichtig, damit sich Kältemittel und Schmierstoffe im Inneren wieder richtig verteilen. Anschließend befestigt ihr den Abluftschlauch auf der Rückseite und führt das andere Ende durch die Fensterabdichtung oder über den Wandadapter nach draußen. Der Schlauch hat einen Durchmesser von 15 Zentimetern und lässt sich von 34,2 auf bis zu 150 Zentimeter ausziehen. Verlegt ihn möglichst kurz und ohne enge Knicke, sonst staut sich die warme Abluft und die Kühlleistung sinkt.
Beim Fensterzubehör ist die 318S besser ausgestattet als viele Konkurrenten. Statt nur einer starren Blende für amerikanische Schiebefenster liegen liegen neben der Blende ein Wandabluftadapter, Dichtungsmaterial sowie ein flexibles Abdichtungstuch mit Klettband bei. Damit deckt das Set laut Hersteller Fensterbreiten von 43 bis 135 Zentimetern ab. Das Abdichtungstuch lässt sich rund um den geöffneten Fensterflügel befestigen, sodass ihr auch typische deutsche Dreh- und Flügelfenster verschließen könnt.

Genau das macht die 318S für Mietwohnungen interessant, in denen ihr kein festes Split-Gerät montieren dürft. Achtet beim Anbringen darauf, das Klettband möglichst lückenlos zu verlegen: Kleine offene Stellen senken die Effizienz und lassen warme Luft oder Insekten herein. Ein Hinweis noch: Für bestimmte Fensterflügel-Konstruktionen sind laut Hersteller spezielle Zusatzteile nötig, die ihr über den Dreo-Kundendienst anfragen müsst.
Kühlleistung im Test
Die Dreo 318S liefert eine Kühlleistung von 2,2 Kilowatt beziehungsweise 7500 BTU pro Stunde bei einem Luftdurchsatz von bis zu 300 Kubikmetern pro Stunde. Damit ist sie für Schlafzimmer, kleinere Büros und kompakte Wohnräume gedacht. Unser 15 Quadratmeter großes Homeoffice hat die 318S im Test in rund 20 Minuten von 30 auf 25 Grad heruntergekühlt. Eine erste wahrnehmbare Abkühlung stellte sich bereits nach etwa fünf Minuten ein.
Wie stark die Abkühlung ausfällt, hängt immer von Dämmung, Außentemperatur, Sonneneinstrahlung, Raumhöhe und Fensterabdichtung ab. Für Räume innerhalb der empfohlenen Größe reicht die Leistung nach unserer Erfahrung aber problemlos. Für einen großen Wohnbereich oder einen offenen Grundriss solltet ihr dagegen zu einem stärkeren Modell greifen.
Beim Kältemittel setzt Dreo auf das umweltfreundlichere R290, die Energieeffizienz gibt der Hersteller mit Klasse A an. Im Kühlmodus stellt ihr die Zieltemperatur zwischen 16 und 30 Grad ein, die Lüfterleistung regelt ihr in drei Stufen oder überlasst sie der Automatik. Oszillierende Luftklappen mit einem Winkel von 50 bis 90 Grad verteilen die Luft dabei gleichmäßiger im Raum.
Entfeuchten und Lüften
Die 318S vereint drei Betriebsarten in einem Gerät. Im Ventilatormodus bleibt der Kompressor aus, das Gerät bewegt nur die Raumluft: sparsam, aber ohne echte Abkühlung. Im Trockenmodus entzieht die Klimaanlage der Luft Feuchtigkeit, die gewünschte relative Luftfeuchte stellt ihr zwischen 30 und 80 Prozent in Fünf-Prozent-Schritten ein. Die maximale Entfeuchtungsleistung gibt Dreo mit 2,5 Litern pro Stunde an. Damit könnt ihr die 318S auch als vollwertigen Luftentfeuchter einsetzen, etwa gegen feuchte Luft im Schlafzimmer oder an schwülen Tagen, ohne extra ein zweites Gerät anzuschaffen.
Ein zentrales Werbeversprechen ist der weitgehend abflussfreie Betrieb, den Dreo als „branchenweit erstes abflussfreies System“ bewirbt. Im normalen Kühlbetrieb funktioniert das in der Praxis gut: Das Kondenswasser wird im Inneren aufgenommen, verdunstet über den heißen Wärmetauscher und geht mit der Abluft nach draußen. Ihr müsst also weder einen Tank leeren noch dauerhaft einen Schlauch anschließen.
Diese Bequemlichkeit hat aber eine Grenze. Im Entfeuchtungsmodus fällt deutlich mehr Wasser an, dann müsst ihr den unteren Ablaufanschluss öffnen und den mitgelieferten Schlauch dauerhaft anschließen, der in einen tiefer stehenden Abfluss oder Behälter führt. Auch bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit kann im Kühlbetrieb mehr Kondenswasser anfallen, als das Gerät verdunsten kann, für solche Fälle ist der Ablauf ebenfalls gedacht.
Lautstärke: hörbar, aber im Alltag erträglich
Als mobile Monoblock-Klimaanlage vereint die 318S Kompressor, Lüfter und Wärmetauscher in einem Gehäuse. Alle Geräuschquellen stehen damit mit euch im Raum, und daran ändert auch die beworbene Geräuschisolierung nichts Grundlegendes. Dreo nennt einen minimalen Betriebswert von etwa 45 Dezibel und eine Schallleistung von 61 Dezibel.
Für ein wirklich leises Schlafzimmergerät reicht das trotzdem nicht ganz. Auch im Nachtmodus, der die Temperatur schrittweise anpasst und Anzeigen reduziert, bleiben Kompressor und Lüfter hörbar. Wenn ihr geräuschempfindlich seid, kann euch das beim Einschlafen stören.
Unser Tipp: Kühlt den Raum am besten dann herunter, wenn ihr nicht anwesend seid. Im Homeoffice bietet sich die Mittagszeit an, im Schlafzimmer der frühe Abend. Alternativ stellt ihr über die App einen Zeitplan, der die 318S vorkühlen lässt und mitten in der Nacht automatisch abschaltet.
Bedienung, App und Smart Home
Alle Grundfunktionen erreicht ihr auch ohne Smartphone. Auf der Oberseite sitzen berührungsempfindliche Tasten für Ein und Aus, Betriebsart, Temperatur, Lüfterstufe, Timer, Oszillation und Nachtmodus, eine Kindersicherung blockiert die Bedienelemente bei Bedarf. Praktisch fürs Schlafzimmer: Display und Signaltöne lassen sich komplett abschalten.

Die Dreo-App hat uns im Test überzeugt. Die Oberfläche ist aufgeräumt, der Funktionsumfang groß: Ihr steuert damit sämtliche Betriebsarten, Lüfterstufen, Temperaturen und Zeitpläne, dazu zeigt die App Nutzungsinformationen und Wartungshinweise wie Erinnerungen an die Filterreinigung. Die WLAN-Einrichtung war innerhalb weniger Sekunden erledigt. Auch den 24-Stunden-Timer steuert ihr über die App.
Beim Smart Home spielt die 318S ihre Stärke aus. Die Steuerung per Google Home und Alexa lief in unserem Test einwandfrei. Darüber hinaus gibt es eine Dreo-App für das Smart-Home-System Homey, mit der sich das Klimagerät problemlos einbinden lässt. Für das quelloffene Home Assistant existiert mit hass-dreoverse ebenfalls eine Integration. Diese breite Anbindung ist bei mobilen Klimaanlagen keine Selbstverständlichkeit.
Die Dreo-App im Detail
Der Startbildschirm ordnet die 318S einem Raum zu und zeigt oben die aktuelle Raumtemperatur an, in unserem Test 22 bis 23 Grad. Über eine Schnellzugriffsleiste schaltet ihr das Gerät ein und aus, wählt den Modus und die Zieltemperatur. Darunter liegen Kacheln für Zeitpläne, die Temperaturanzeige, eine Reinigungserinnerung mit Betriebsstundenzähler sowie eine Nutzungsstatistik, einen Wartungsbereich, die Einstellungen und die integrierte Anleitung. Die Oberfläche ist aufgeräumt und selbsterklärend.


Im Steuerungsbereich stehen die drei Betriebsarten Kühl, Trocken und Ventilator zur Wahl. Die Zieltemperatur stellt ihr über einen Drehregler zwischen 16 und 30 Grad ein, die Lüftergeschwindigkeit in drei Stufen oder als Automatik. Direkt daneben liegen Schnellschalter für den Schlafmodus und einen ÖKO-Modus, dazu lässt sich die Oszillation der Luftklappen aktivieren. Damit erreicht ihr per App alle Funktionen, die auch am Gerät selbst zur Verfügung stehen.
Praktisch ist die Zeitplanung. Ihr könnt ein zeitgesteuertes Ein- und Ausschalten sowie ganze Zeiträume anlegen und die Wiederholung auf einmalig, Wochentage, Wochenende oder eigene Muster einstellen. Gerade mit Blick auf das Betriebsgeräusch ist das nützlich: So lässt sich die 318S etwa so programmieren, dass sie das Schlafzimmer vor dem Zubettgehen kühlt und mitten in der Nacht automatisch abschaltet. Der Wartungsbereich bündelt Reinigungshinweise und den Filterstatus.
In den Einstellungen findet ihr unter anderem die WLAN-Informationen, die Firmware-Version (bei unserem Testgerät V3.8.5), ein Benutzerhandbuch, die Bedienungsanleitung und einen FAQ-Bereich direkt in der App. Über den Punkt „Gerät teilen“ gebt ihr die Klimaanlage für weitere Haushaltsmitglieder frei, und unter „Sprachsteuerung“ verknüpft ihr Alexa und den Google Assistant. Der Funktionsumfang der App geht damit klar über eine reine Fernbedienung hinaus: Steuerung, Automatisierung, Statistiken und Wartung laufen an einer Stelle zusammen.
Stromverbrauch
Die Bedienungsanleitung nennt eine Nennleistung von 800 Watt. Beim Kühlen mit hoher Lüfterstufe und einer Zieltemperatur von 16 Grad haben wir rund 600 Watt gemessen. Bei einem Strompreis von 35 Cent pro Kilowattstunde entspricht das etwa 20 Cent pro Stunde.
Sobald die eingestellte Temperatur erreicht ist, läuft der Kompressor nicht mehr zwangsläufig mit voller Leistung. Bei schlecht abgedichtetem Fenster, starker Sonneneinstrahlung oder sehr niedriger Zieltemperatur arbeitet er dagegen länger und der Verbrauch steigt.
Reinigung und Wartung
Auf der Rückseite sitzt der herausnehmbare Luftfilter, der regelmäßig kontrolliert und entstaubt werden sollte. Eine starke Verschmutzung bremst den Luftstrom, verringert die Kühlleistung und treibt den Verbrauch nach oben. Leichte Ablagerungen entfernt ihr mit dem Staubsauger, bei Bedarf lassen sich die Filter mit Wasser reinigen und müssen danach vollständig trocknen.

Wollt ihr das Gerät länger einlagern, solltet ihr das Kondenswasser vollständig ablassen und die Klimaanlage anschließend einige Stunden im Ventilatormodus laufen lassen. So trocknet Restfeuchtigkeit im Inneren und unangenehme Gerüche entstehen gar nicht erst.
Dreo Mobile Klimaanlage 318S im Test: Unser Fazit
Die Dreo Mobile Klimaanlage 318S ist eine durchdachte mobile Klimaanlage für kleine Räume. In unserem Test hat sie Zimmer bis etwa 15 Quadratmeter zuverlässig gekühlt, überzeugt mit kompaktem Design, hochwertiger Fernbedienung und einer der besten Apps in dieser Geräteklasse. Besonders hervorzuheben sind das vielseitige Fensterzubehör, das auch Dreh- und Flügelfenster abdeckt, und die breite Smart-Home-Anbindung über Google Home, Alexa, Homey und Home Assistant. Für Mietwohnungen ohne Split-Klima ist sie damit flexibler als viele Konkurrenzmodelle.
Der klarste Schwachpunkt bleibt die Lautstärke: Auch im Nachtmodus ist die 318S für geräuschempfindliche Schläfer zu präsent. Dazu kommt, dass im Entfeuchtungsmodus dauerhaft ein Ablaufschlauch nötig ist und der Preis von rund 460 Euro kein Schnäppchen ist.
Wenn ihr ein kleines Schlafzimmer, Büro oder einen kompakten Wohnraum kühlen und dabei aufs Smart Home Wert legt, ist die 318S eine sehr gute Wahl. Wollt ihr große oder offene Flächen kühlen oder braucht ihr ein möglichst leises Schlafzimmergerät, solltet ihr euch anderweitig umsehen.
Ihr bekommt die Dreo Mobile Klimaanlage 318S direkt im Dreo-Shop.
Update (16.07.2026): Die 318S ist aktuell ausverkauft. Bei Amazon bekommt ihr aber aktuell noch die Dreo 8000 BTU*, die ebenfalls via App gesteuert werden kann.
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Fragen und Antworten zur Dreo Mobile Klimaanlage 318S und zu portablen Klimageräten
Nein, eine echte Klimaanlage kommt technisch nicht ohne Abluft aus. Ein Klimagerät kühlt, indem es der Raumluft Wärme entzieht, und diese Wärme muss irgendwohin, nämlich nach draußen. Bei einem Monoblock-Gerät wie der 318S übernimmt das der Abluftschlauch. Würdet ihr ihn weglassen, bliebe die gesamte Abwärme inklusive der zusätzlichen Wärme des Kompressors im Raum, und die Temperatur würde unterm Strich sogar steigen. Geräte, die als „schlauchlos“ beworben werden, sind in der Regel Verdunstungskühler: Sie senken die Temperatur geringfügig über verdunstendes Wasser, erhöhen dabei aber die Luftfeuchtigkeit und ersetzen keine echte Klimaanlage.
Der Hersteller gibt eine Fläche von 14 Quadratmetern an, nach unserer Erfahrung reicht die Leistung bis etwa 15 Quadratmeter. Unser 15 Quadratmeter großes Homeoffice hat die 318S in rund 20 Minuten von 30 auf 25 Grad gekühlt. Für größere oder offene Räume solltet ihr zu einem stärkeren Modell greifen.
Ja. Im Trockenmodus entzieht sie der Luft Feuchtigkeit, die Zielwerte stellt ihr zwischen 30 und 80 Prozent relativer Luftfeuchte ein. Die maximale Entfeuchtungsleistung gibt Dreo mit 2,5 Litern pro Stunde an. In diesem Modus müsst ihr allerdings den Ablaufschlauch dauerhaft anschließen.
Im normalen Kühlbetrieb nicht. Das Kondenswasser wird im Inneren aufgenommen, verdunstet und geht mit der Abluft nach draußen, weshalb Dreo von einem weitgehend abflussfreien System spricht. Nur im Entfeuchtungsmodus oder bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit müsst ihr den Ablaufanschluss und den Schlauch nutzen.
Ja, sie braucht keinen festen Einbau. Das mitgelieferte Fensterzubehör deckt Schiebe-, Dreh- und Flügelfenster sowie eine Wandlüftung ab, sodass ihr sie ohne bauliche Veränderungen betreiben könnt. Für manche Fensterflügel sind laut Hersteller spezielle Zusatzteile über den Kundendienst nötig.
Ein Split-Gerät besteht aus einer Innen- und einer Außeneinheit und wird fest installiert, dafür arbeitet es leiser und effizienter. Eine mobile Monoblock-Klimaanlage wie die 318S steht komplett im Raum und leitet die Abwärme über einen Schlauch nach draußen. Sie ist flexibler und ohne Montage nutzbar, dafür hörbar, weil Kompressor und Lüfter mit euch im Zimmer stehen.
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