Homey verbindet praktisch alle gängigen Funkstandards unter einer Oberfläche und gehört seit Jahren zu den vielseitigsten Smart-Home-Zentralen am Markt. Nach vier Jahren im Dauerbetrieb steuern wir damit Heizung, Licht, Sicherheit, Saugroboter und inzwischen auch unser komplettes Energiemanagement. In diesem aktualisierten Test zeigen wir, was Homey kann, welche unserer früheren Kritikpunkte der Hersteller inzwischen ausgeräumt hat und wo es nach wie vor hakt.
Hinweis: Wir nutzen Homey seit 2023 täglich. Die zahlreichen Updates der vergangenen Monate – Dashboards, KI-Anbindung, der neue Energy-Bereich und die Hardware-Generation 2026 – nehmen wir zum Anlass, unseren Erfahrungsbericht umfassend zu überarbeiten.
Als wir Homey 2023 erstmals in Betrieb genommen haben, war das Versprechen klar: eine Zentrale, die Zigbee, Z-Wave, Wi-Fi, Bluetooth, 433 MHz, Infrarot und Matter vereint und Geräte unterschiedlichster Hersteller zusammenbringt. Dieses Versprechen hat das System aus unserer Sicht gehalten.
In den vergangenen Monaten hat sich einiges getan. Drei Dinge, die wir in unserem ursprünglichen Test ausdrücklich vermisst haben – ein Dashboard, KI-Funktionen und ein besseres Energiemonitoring – sind inzwischen Teil des Systems. Außerdem gibt es mit dem Homey Pro (2026) eine neue Hardware-Generation und mit dem Homey Self-Hosted Server eine komplett neue Variante für alle, die die Software auf eigener Hardware betreiben wollen.
Kurzfazit: Der Homey Pro überzeugt als vielseitige Smart-Home-Zentrale, die nahezu alle gängigen Funkstandards vereint und dank der flexiblen „Homey Flows“ umfangreiche Automatisierungen ermöglicht. Mit rund 450 Euro ist das System zwar teuer, verzichtet jedoch auf monatliche Abogebühren und punktet mit hoher Zuverlässigkeit. Für Einsteiger könnte die Komplexität des Systems jedoch eine Hürde darstellen.
Homey Pro
399,00Vorteile
- sehr hohe Anzahl an unterstützten Standards und Geräten
- hoher Funktionsumfang
- unterstützt Alexa, Siri und Google Assistant
- keine Abogebühren
- hohe Zuverlässigkeit
Nachteile
- hoher Preis für Zentrale
- Bedienung der Community-Apps (Erweiterungen) teilweise nicht intuitiv
- zeitaufwendige Einrichtung (fehlende Vorlagen / Empfehlungen)
- (bislang) kein Smart Home-Dashboard
Erster Eindruck und Einrichtung
Die Homey-Zentrale ist nach wie vor angenehm unauffällig: rund, kompakt, minimalistisch, mit einem einzigen USB-C-Anschluss für die Stromversorgung. Alle Geräte werden über Funk angebunden, im Wohnzimmer oder im Keller fällt das Gerät kaum auf.
Die Einrichtung führt euch die App Schritt für Schritt durch. Die ersten Geräte sind schnell verbunden, ein vollständig automatisiertes Haus ist es aber nicht in wenigen Minuten – je umfangreicher euer Smart Home, desto mehr Zeit solltet ihr einplanen. Bei uns waren es anfangs einige Stunden.
Was wir uns hier weiterhin wünschen: fertige Vorlagen für typische Szenarien und proaktive Konfigurationsvorschläge. Genau an dieser Stelle setzt inzwischen die KI-Anbindung an, die den Einstieg künftig erleichtern könnte.

Homey Flows: Das Herzstück der Automatisierung
Der Funktionsumfang lässt für Automatisierungsfans kaum Wünsche offen. Kern sind die Homey Flows, mit denen ihr einfache Regeln festlegt („Bewegung erkannt, Licht an“) und komplexe Szenarien aus mehreren Geräten und Bedingungen baut. Zeitliche Verzögerungen, Zeitfenster, Wetter- oder Wochentagsbedingungen lassen sich kombinieren.

In der Web-App stehen zusätzlich die Advanced Flows zur Verfügung. Sie bieten über einen visuellen Editor deutlich mehr Spielraum und sind der Grund, warum wir auch nach drei Jahren keinen Wechsel in Erwägung ziehen. Der einzige Wermutstropfen: Advanced Flows lassen sich weiterhin nur im Web, nicht in der Smartphone-App einrichten.

Die Flexibilität geht weit über das hinaus, was Apple Home oder Amazon Alexa bieten. Ein Beispiel aus unserem Alltag: Die Heizkörperthermostate steuern wir über Homey, obwohl es sich um ältere Modelle von Homematic handelt (für deren Einbindung wird allerdings die Homematic-Zentrale benötigt). Über die kostenlose Community-App „Heizungsplaner“ stellen wir Zeiten und Temperaturen ein und senken automatisch ab, sobald alle Bewohner das Haus verlassen haben. Die App funktioniert zuverlässig, ist aber nicht besonders intuitiv – eine direkt integrierte Heizsteuerung out of the box wäre uns weiterhin lieber.
Energiemanagement mit dem neuen Homey Energy
Der größte Zugewinn seit unserem ersten Test betrifft das Thema Energie. Mit dem neuen Bereich „Energy“ bündelt Homey Verbrauch, Erzeugung und Speicherung an einer Stelle – und das funktioniert in der Praxis gut.
Wir haben unsere komplette Energieinfrastruktur in Homey integriert: unsere Photovoltaikanlage, unseren Batteriespeicher Zendure SolarFlow und unsere Wallbox, die Myenergi Zappi. In der Energy-Übersicht sehen wir auf einen Blick, wie viel Strom wir gerade erzeugen, verbrauchen, ins Netz einspeisen oder im Speicher zwischenparken.

Spannend wird es, wenn man diese Daten mit den Advanced Flows kombiniert. Wir haben zum Beispiel einen Flow gebaut, der bei PV-Überschuss – ermittelt über die Daten unseres Smart Meters – automatisch den Zendure-Speicher lädt. Die Ausnahme: Sobald das E-Auto an der Wallbox lädt, wird der Speicher nicht geladen, damit der Solarstrom vorrangig ins Auto fließt. Solche bedingten Energieflüsse lassen sich mit einfachen Plattformen wie Apple Home nicht abbilden.
Bedienung, App und Dashboards
Die App ist aufgeräumt und gut strukturiert. Das System lässt sich nicht nur per Smartphone, sondern auch komfortabel im Web steuern – praktisch, wenn das Handy gerade nicht griffbereit ist. Neben Alexa und Google Assistant werden Siri Shortcuts unterstützt.
Den größten Kritikpunkt aus unserem ersten Test können wir streichen: Das lange vermisste Dashboard gibt es inzwischen. Mit Homey Dashboards lassen sich zentrale Informationen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Energiedaten oder Kamera-Feeds frei zusammenstellen – ideal für ein fest installiertes Wandtablet, das die wichtigsten Werte auf einen Blick zeigt.
Eine Schwäche bleibt an anderer Stelle: Die Apple-Watch-Erweiterung ist weiterhin sehr rudimentär. Mehr als das Starten von Flows ist über die Uhr nicht möglich – Geräte direkt schalten oder Statuswerte ablesen geht nicht. Hier ist deutlich Luft nach oben.

KI-Anbindung: ChatGPT und MCP
Auch beim Thema künstliche Intelligenz hat sich bewegt, was in unserem ersten Test noch komplett fehlte. Homey hat einen MCP-Server eingeführt, über den KI-Agenten wie ChatGPT mit dem System interagieren können. Über die passende ChatGPT-App lassen sich Geräte umbenennen, Status abfragen und Geräte steuern.
Kurzer Einschub: Was ist MCP? Ein MCP-Server (Model Context Protocol) ist eine standardisierte Schnittstelle, die es KI-Modellen wie Claude ermöglicht, auf externe Datenquellen und Tools zuzugreifen – etwa Dateisysteme, Datenbanken, Web-Dienste oder eben Smart Home-Systeme. Das von Anthropic entwickelte Protokoll fungiert dabei als Brücke zwischen dem KI-Modell und der realen Welt und erweitert so dessen Fähigkeiten deutlich über reine Textgenerierung hinaus. MCP vereinfacht die Integration externer Tools, da Entwickler nicht für jedes KI-Modell eigene Schnittstellen programmieren müssen, sondern auf einen einheitlichen Standard zurückgreifen können.
Das Potenzial ist groß, gerade für den Einstieg: Statt Flows von Hand zusammenzuklicken, könnte man Automatisierungen künftig in natürlicher Sprache beschreiben. In der Praxis steht diese Entwicklung noch am Anfang, die Richtung stimmt aber und die Entwicklung dürfte spannend werden.
Kompatible Standards und Geräte
Die große Stärke von Homey bleibt die Kompatibilität. Ob Zigbee, Z-Wave, Wi-Fi, Bluetooth, Thread oder Matter – Homey vereint die Funkprotokolle und bindet Geräte unterschiedlichster Hersteller in der Regel problemlos ein.
Homey Pro (2026): Technische Eigenschaften
- Prozessor: Quad-Core (ARMv8)
- Arbeitsspeicher: 4 GB RAM (doppelt so viel wie beim Vorgänger)
- Speicher: 8 GB
- Funkprotokolle und Standards: Wi-Fi, Zigbee, Z-Wave Plus, Infrarot, 433 MHz RF, Bluetooth LE, Matter, Thread
- Anschlüsse: USB-C
- Kompatible Hersteller: u. a. Philips Hue, Tado, Aqara, Ring, Sonos, Netatmo, Withings, Nuki, Gardena, Ecovacs, Eufy, Tibber, Sonoff und viele mehr
In unserem Zuhause laufen fast alle vernetzten Geräte über Homey. Die Philips-Hue-Lampen ließen sich über die Hue-Bridge schnell einbinden, ohne jede Lampe einzeln anzumelden. Die Luftfeuchtigkeit im Keller überwachen wir mit Sensoren von Sonoff – steigt sie, schaltet Homey tagsüber automatisch den Luftentfeuchter ein.
Auch ein Alarmsystem lässt sich mit Homey einrichten. Sobald die letzte Person das Haus verlässt, schaltet Homey den Alarm scharf und deaktiviert ihn wieder, wenn die erste Person zurückkehrt. Im Alarmfall gehen alle Hue-Lampen an, Sirenen werden ausgelöst und eine Push-Benachrichtigung informiert uns.
Die Homey-Varianten im Überblick
Homey gibt es inzwischen in vier Ausführungen, die sich deutlich unterscheiden – von der kompakten Einsteiger-Zentrale bis zur Software für die eigene Hardware.
| Merkmal | Homey Pro (2026) | Homey Pro Mini | Homey Bridge | Self-Hosted Server |
|---|---|---|---|---|
| Preis | rund 450 Euro (einmalig) | rund 280 Euro (einmalig) | rund 70 Euro | 30 Tage gratis, dann rund 5 Euro/Monat oder rund 150 Euro einmalig |
| Abo nötig? | Nein | Nein | Bis 5 Geräte gratis, darüber rund 3 Euro/Monat | Ja (bzw. einmalige Lizenz) |
| Verarbeitung | Vollständig lokal | Vollständig lokal | Cloud, internetabhängig | Lokal auf eigener Hardware |
| RAM / Apps | 4 GB, über 100 Apps | 1 GB, bis zu 20 Apps | – (Cloud) | abhängig von der Hardware |
| Funkprotokolle integriert | Alle: Zigbee, Z-Wave, Thread, BLE, 433 MHz, IR, Matter, Wi-Fi | Zigbee, Matter, Thread, Wi-Fi (Z-Wave/BLE/IR/433 MHz nur mit Homey Bridge) | Ja | Nur Wi-Fi, Ethernet, Cloud, Matter; für Zigbee/Z-Wave Homey Bridge nötig |
| Eigene Hardware | Mitgeliefert | Mitgeliefert | Mitgeliefert | Selbst stellen (Raspberry Pi, NAS, Proxmox, Docker) |
| Für wen | Anspruchsvolle Smart Homes mit voller Lokalsteuerung | Einsteiger ohne Z-Wave-Geräte | Einsteiger mit wenigen Geräten | Bastler mit eigener Server-Hardware |
Die Empfehlung für die meisten bleibt der Homey Pro: Er verarbeitet alles lokal, kommt ohne Abo aus und hat sämtliche Funkprotokolle an Bord. Preislich interessant ist der neue Homey Pro Mini: Für rund 280 Euro bekommt ihr eine ebenfalls vollständig lokale Zentrale, die ab Werk allerdings auf Z-Wave, Bluetooth, Infrarot und 433 MHz verzichtet – wer solche Geräte nutzt, braucht zusätzlich eine Homey Bridge. Die Homey Bridge allein ist nur für sehr kleine Setups sinnvoll, da sie internetabhängig arbeitet und für mehr als fünf Geräte ein Abo voraussetzt.
Neu: Homey Self-Hosted Server
Seit Dezember 2025 bietet Athom mit dem Homey Self-Hosted Server eine Variante, die das Homey-Betriebssystem erstmals auf eigener Hardware laufen lässt. Installieren lässt sich die Software überall dort, wo Linux läuft – etwa auf einem Raspberry Pi, einem NAS von Synology oder QNAP, in einem Docker-Container oder unter Proxmox.
Funktional ist der Self-Hosted Server mit dem Homey Pro vergleichbar: Auch hier stehen über 1.000 Marken, die Flows und die Advanced Flows zur Verfügung. Athom bietet eine 30-tägige Testphase an, danach kostet die Nutzung rund 5 Euro pro Monat oder rund 150 Euro als einmalige Lizenz.
Ein wichtiger Unterschied zum Homey Pro: Der Self-Hosted Server bringt keine eigenen Funkchips mit. Ab Werk werden nur Geräte über Wi-Fi, Ethernet, Cloud und Matter unterstützt. Für Zigbee, Z-Wave, Bluetooth, 433 MHz oder Infrarot müsst ihr eine Homey Bridge koppeln. Damit richtet sich diese Variante klar an technisch versierte Nutzer, die ohnehin einen Server betreiben.
Lohnt sich eine herstellerübergreifende Zentrale im Matter-Zeitalter noch?
Matter ist angetreten, um Smart-Home-Geräte herstellerübergreifend kompatibel zu machen. Das wirft die berechtigte Frage auf, ob eine Zentrale wie Homey überhaupt noch nötig ist.
Aus unserer Sicht: ja. Zum einen unterstützen längst nicht alle Geräte Matter, und bei einigen Geräten in unserem Haushalt ist das absehbar auch nicht zu erwarten – unsere Wallbox etwa wird voraussichtlich nicht auf Matter setzen. Eine Zentrale, die auch Zigbee, Z-Wave und proprietäre Schnittstellen einbindet, bleibt damit auf absehbare Zeit nützlich.
Zum anderen ist die herstellerübergreifende Vernetzung nur die halbe Miete. Die eigentliche Stärke von Homey sind die weitreichenden Automatisierungsmöglichkeiten, insbesondere mit den Advanced Flows. Unser oben beschriebener PV-Überschuss-Flow – Speicher laden, außer das E-Auto lädt gerade – ist mit einfachen Plattformen wie Apple Home schlicht nicht umsetzbar.
Die naheliegende Alternative für diese Art von Kontrolle wäre Home Assistant. Der ist mächtig und flexibel, der Einarbeitungsaufwand ist aber ungleich höher als bei Homey, und man muss deutlich mehr selbst basteln. Das muss kein Nachteil sein, wenn ihr Zeit und Lust dafür mitbringt. Wer eine vergleichbar tiefe Automatisierung mit überschaubarem Aufwand will, ist bei Homey aus unserer Sicht besser aufgehoben.
Anwendungsideen aus unserem Alltag
Klima & Energie
- Fenstersensoren schalten die Klimaanlage automatisch ab, sobald im selben Raum ein Fenster geöffnet wird (Steuerung über Tado).
- Bei steigender Luftfeuchtigkeit im Keller schalten wir Luftentfeuchter ein und erhöhen die Heiztemperatur, um Schimmel vorzubeugen.
- Bei PV-Überschuss lädt Homey automatisch den Zendure-Speicher – außer das E-Auto lädt gerade.
- Verlässt die letzte Person das Haus, werden Licht und Heiztemperatur reduziert; kommt die erste zurück, wird wieder hochgeregelt.
Sicherheit
- Registriert ein Rauchmelder Rauch, geht im ganzen Haus das Licht an.
- Wir bekommen eine Push-Nachricht, wenn alle das Haus verlassen und noch ein Fenster offen steht.
- Das Alarmsystem aktiviert sich automatisch, sobald alle Bewohner weg sind.
- Erkennen die Außenkameras Bewegung, während niemand zu Hause ist, erhalten wir eine Push-Nachricht.
Komfort
- Verlässt die letzte Person das Haus, starten die Saugroboter von Ecovacs.
- Abends und nachts schaltet sich die Außenbeleuchtung von Philips Hue ein, sobald jemand nach Hause kommt.
- Beim Einschalten des Fernsehers wird die Wohnzimmerbeleuchtung für den Filmabend angepasst (ausgelöst über den steigenden Stromverbrauch am Zwischenstecker).
Zuverlässigkeit und Reichweite
Über die gesamte Nutzungsdauer lief die Zentrale äußerst zuverlässig; Neustarts waren nur in absoluten Ausnahmefällen nötig. Die Funkreichweite hängt von den baulichen Gegebenheiten ab – bei unserer Installation im Keller eines Einfamilienhauses gab es keine Probleme. Falls das System an Reichweitengrenzen stößt, lässt sich diese mit Thread-Repeatern (etwa kompatiblen Zwischensteckern) erweitern. Auch eine Homey Bridge lässt sich als Repeater einsetzen.
Homey: Diese Produkte könnten wir empfehlen
Homey ist mit Hunderten von Produkten und Herstellern kompatibel. Die folgenden Geräte haben wir im Zusammenspiel mit Homey selbst getestet und können sie uneingeschränkt empfehlen.
Beleuchtung
- Lampen und Leuchtmittel von Philips Hue (Amazon*)
Tür- und Fenstersensor
- Aqara Tür- und Fenstersensor (Amazon*)
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Klima
- Netatmo Smarte Wetterstation (Amazon*)
- Tado smarte Klimaanlagensteuerung (Amazon*)
- SONOFF SNZB-02D Zigbee Temperatur- und Feuchtigkeitssensor (Amazon*)
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Saugroboter
- Saug- und Wischroboter von Ecovacs (Amazon*)
Kameras
Entertainment
- Sonos Lautsprecher (Amazon*)
Steckdosen / Zwischenstecker
- Fibaro Wandstecker Z-Wave Plus (Amazon*)
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Homey Pro im Test: Unser Fazit
Nach drei Jahren mit Homey Pro fällt unser Urteil noch klarer aus als beim ersten Mal. Der hohe Preis von rund 450 Euro bleibt der größte Haken, doch dafür bekommt ihr eine leistungsstarke Zentrale, die zahlreiche Standards lokal vereint und ohne monatliche Gebühren auskommt. Die Homey Flows bieten nahezu unbegrenzte Automatisierungsmöglichkeiten.
Besonders erfreulich: Drei unserer früheren Hauptkritikpunkte sind erledigt. Das Dashboard ist da, der neue Energy-Bereich macht das Energiemanagement praxistauglich, und mit der KI-Anbindung deutet sich ein einfacherer Einstieg an. Geblieben sind kleinere Schwächen wie die rudimentäre Apple-Watch-App und der nach wie vor hohe Anschaffungspreis von rund 450 Euro. Wer günstiger einsteigen möchte, bekommt mit dem Homey Pro Mini für rund 280 Euro eine preislich interessante Alternative – ohne integriertes Z-Wave, Bluetooth, Infrarot und 433 MHz.
Die Homey-Zentrale ist für rund 450 Euro im Handel erhältlich, zum Beispiel bei Amazon* oder Proshop*.
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Für alle, die in ein vielseitiges und umfassendes Smart Home-System investieren möchten, das keine Kompromisse bei der Gerätekompatibilität macht, ist Homey unserer Meinung nach eine gute Wahl. Smart Home-Einsteiger könnten von den zahlreichen Möglichkeiten des Systems allerdings überfordert und von dem hohen Preis der Zentrale abgeschreckt sein.
Übrigens: Mit der Homey Bridge bietet der Hersteller auch eine deutlich günstigere Version der Zentrale für nur 70 Euro an. Diese Option können wir allerdings nicht empfehlen, da der Leistungsumfang stark eingeschränkt ist und ein Abo (2,99 Euro pro Monat) notwendig ist, um die Bridge uneingeschränkt verwenden zu können.
Der Homey Pro (2026) kostet rund 450 Euro als einmalige Anschaffung. Monatliche Gebühren fallen nicht an, da das System alles lokal verarbeitet. Eine günstigere Alternative ist der Homey Pro Mini für rund 280 Euro.
Vier: Der Homey Pro arbeitet vollständig lokal und bringt alle Funkprotokolle mit. Der günstigere Homey Pro Mini ist ebenfalls lokal, unterstützt ab Werk aber kein Z-Wave, Bluetooth, Infrarot oder 433 MHz. Die Homey Bridge läuft über die Cloud und benötigt für mehr als fünf Geräte ein Abo. Der Self-Hosted Server bringt das System auf eure eigene Hardware, unterstützt ab Werk aber nur Wi-Fi, Ethernet, Cloud und Matter.
Ja. Mit Homey Dashboards lassen sich Werte wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Energiedaten oder Kamera-Feeds frei zusammenstellen, ideal für ein fest installiertes Wandtablet.
Ja. Der Homey Pro unterstützt Matter und Thread sowie zusätzlich Zigbee, Z-Wave, Wi-Fi, Bluetooth, 433 MHz und Infrarot.
Ja, denn längst nicht alle Geräte unterstützen Matter, und Homey bindet auch Zigbee-, Z-Wave- und proprietäre Geräte ein. Die eigentliche Stärke sind zudem die weitreichenden Automatisierungen über Advanced Flows, die einfache Plattformen wie Apple Home nicht bieten.
Ja. Über den Energy-Bereich bündelt Homey Erzeugung, Verbrauch und Speicherung. In Kombination mit Advanced Flows lassen sich PV-Anlage, Batteriespeicher und Wallbox aufeinander abstimmen.
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