Reolink bringt sein erweitertes Produktprogramm zur IFA 2026 nach Berlin und gibt vorab einen Ausblick auf die nächsten Geräte. Im Mittelpunkt am Stand 181 in Halle 1.2 stehen ein neues, komplett kabelloses Modell der OMVI-Serie sowie frische KI-Funktionen auf Basis der hauseigenen ReoNeura-Plattform. Die Messe läuft vom 4. bis 8. September.

OMVI-Serie: Jetzt auch ganz ohne Kabel

Der auffälligste Neuzugang ist eine OMVI-Kamera, die ohne feste Stromversorgung auskommt und sich per Akku und Solarpanel betreiben lässt. Damit deckt die Serie erstmals auch Standorte ab, an denen keine Steckdose in der Nähe ist – die bisherigen OMVI-Varianten setzen auf durchgehende Stromversorgung per Netzteil oder PoE. Für die Aufnahme kombinieren die Kameras laut Reolink eine 360-Grad-Schwenk-Neige-Funktion mit einer Panorama-Perspektive von bis zu 180 Grad und fügen beides über die SyncTrack-Technik zu einem zusammenhängenden Bild.

Am Stand zeigt Reolink die ganze OMVI-Familie nebeneinander: die Plug-in-WiFi- und PoE-Varianten mit fester Stromversorgung, das neue akkubetriebene WiFi-Modell für flexible Montage und als Spitzenmodell die OMVI X16 PoE. Letztere fährt einen 16-fachen optischen Zoom und eine Auflösung von 24 Megapixeln auf und ist damit eher für Grundstücke gedacht, auf denen es auf Details in größerer Entfernung ankommt.

ReoNeura: KI auf dem Gerät statt im Abo

Neben der Hardware rückt Reolink seine KI-Funktionen in den Vordergrund, die auf der ReoNeura-Plattform aufsetzen. Die Auswertung läuft nach Herstellerangaben direkt auf dem Gerät und soll ohne verpflichtendes Cloud-Abo und ohne versteckte Folgekosten auskommen. Was das im Alltag bringt, könnt ihr an den Demostationen am Stand selbst testen.

Gerade im Bereich der Videoüberwachung knüpfen viele Hersteller, wie zum Beispiel Ring oder Arlo, die interessanten Funktionen inzwischen an eine monatliche Grundgebühr. Wenn Reolink die Analyse lokal erledigt und die Aufnahmen ohne Zusatzkosten durchsuchbar hält, spart euch das auf Dauer Geld – vorausgesetzt, die Erkennung arbeitet in der Praxis so zuverlässig wie versprochen.

Was am Stand sonst noch zu sehen ist

Über die Einzelgeräte hinaus zeigt Reolink, wie die vernetzten Kameras im Smart-Home-Alltag zusammenspielen sollen, und legt den Fokus auf einfache Handhabung. Konkrete Preise und einen Verkaufsstart für die neuen Modelle nennt Reolink bislang nicht.

Wer mehr wissen will, findet Reolink vom 4. bis 8. September auf der Messe Berlin in Halle 1.2 an Stand 181. Weitere Details zu den Neuheiten und zum Messeauftritt sammelt Reolink auf seiner IFA-Landingpage.

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    Ich bin Nico und beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Smart Home. Im Jahr 2013 habe ich mit HouseControllers eines der ersten deutschsprachigen Smart Home Magazine gegründet. Mehr über mich.