Mit der Elite Floodlight WiFi* hat Reolink eine Überwachungskamera auf den Markt gebracht, die mit zwei integrierten Flutlichtern ausgestattet ist und einen sehr großen Blickwinkel abdeckt. Zur Ausstattung gehören zudem nützliche KI-Funktionen sowie die Möglichkeit der lokalen Speicherung, sodass kein Cloud-Abo benötigt wird. In diesem Test werfen wir einen genaueren Blick auf das System, das Sicherheit und Beleuchtung in einem Gerät kombiniert.

Pros

  • sehr gute Bildqualität
  • sehr großes Sichtfeld (180 Grad)
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • helle Flutlichter
  • faires preis-Leistungsverhältnis
  • praktische Bilderkennung mit KI
  • kompatibel mit Alexa, Google Assistant und Home Assistant
  • keine Abogebühren

Cons

  • Montage aufwendiger als bei Akku-basierten Überwachungskameras
  • HomeKit Secure Video wird nicht unterstützt

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Lieferumfang und Inbetriebnahme

Im Karton befindet sich alles, was Ihr für die Installation der Kamera benötigt – mit Ausnahme der microSD-Karte, die für die lokale Speicherung der Aufnahmen separat erworben werden muss. Die Kamera ist für eine feste Montage an Stromanschlüssen (100-240 V) ausgelegt. Ein Akku-Betrieb ist nicht vorgesehen, was den Installationsaufwand im Vergleich zu batteriebetriebenen Alternativen etwas erhöht. Dafür entfällt später das Nachladen, was im Alltag erfahrungsgemäß sehr nervig sein kann.

Foto: Rückseite der Reolink Elite Floodlight Überwachungskamera
Die Kamera wird dauerhaft an Strom angeschlossen – die Montage ist aber in wenigen Schritten erledigt.

Die Einrichtung über die Reolink-App ist unkompliziert. Die App führt Euch Schritt für Schritt durch die Installation, sodass die Kamera nach wenigen Minuten betriebsbereit ist. Dank Dual-Band WiFi 6 erfolgt die Verbindung zum Router stabil und schnell – egal ob über das 2,4- oder 5-GHz-Band.

Die App leitet Euch Schritt für Schritt durch den Montage- und Einrichtungsprozess.

Bedienung und Funktionsumfang

Die Reolink Elite Floodlight richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer, die ein hohes Maß an Überwachungssicherheit wünschen, aber gleichzeitig auf Abogebühren verzichten möchten. Die Kamera speichert Aufnahmen wahlweise lokal auf einer microSD-Karte mit bis zu 512 GB, einem Reolink NVR, über NAS/FTP oder in der Reolink Cloud, wobei für die Cloud natürlich wie bei der Konkurrenz Abogebühren anfallen (ab 4,19 Euro pro Monat).

Ein echtes Highlight ist die lokale KI-Suchfunktion, mit der sich gespeicherte Aufnahmen gezielt nach bestimmten Ereignissen durchforsten lassen. Anstatt mühsam durch Stunden von Videomaterial zu scrollen, könnt Ihr beispielsweise nach Begriffen wie „weißes Auto“ oder „Person mit rotem Hemd“ suchen, was in unserem Test erstaunlich gut funktioniert hat.

Screenshot: Reolink App
In den Einstellungen könnt Ihr flexibel definieren, wann und wie Euch die Kamera über Ereignisse informieren soll.

Der integrierte Perimeterschutz erlaubt es, virtuelle Grenzen im Überwachungsbereich zu definieren. Wird eine solche Linie übertreten oder hält sich jemand zu lange in einer bestimmten Zone auf, lassen sich individuelle Aktionen wie Sirene, Push-Nachricht oder Sprachwarnung auslösen.

Bei der Bewegungserkennung unterscheidet die Kamera zuverlässig zwischen Personen, Fahrzeugen und Tieren. Fehlalarme durch vorbeifliegende Blätter oder Katzen im Garten waren in unserem Test selten. Erkennt das System eine Bewegung, reagiert es prompt: Flutlicht an, Sirene an (105 dB), Push-Nachricht ans Smartphone. Optional lässt sich eine individuelle Sprachwarnung einrichten.

Während sich die Kamera problemlos in Amazon Alexa oder Google Assistant integrieren lässt, fehlt leider eine Unterstützung für Apple HomeKit Secure Video. Wer also bereits stark im Apple-Ökosystem unterwegs ist, wird hier enttäuscht sein. Für Nutzerinnen und Nutzer von Home Assistant hingegen stehen viele Möglichkeiten zur Automatisierung offen: Die Kamera ist offiziell mit dem Open Source Smart Home System kompatibel. Damit lässt sich die Floodlight-Kamera flexibel in bestehende Smart-Home-Umgebungen integrieren und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Automatisierung.

Bild- und Tonqualität

Dank 4K-Auflösung (5120 x 1552 Pixel) und Dual-Objektiv bietet die Reolink Elite Floodlight eine besonders weite Panoramaansicht von 180 Grad, die zwei Kamerabilder zu einem fließenden Gesamtbild zusammenführt. Damit deckt die Kamera große Flächen wie Einfahrten oder Gärten ohne tote Winkel ab.

Die Bildqualität überzeugt sowohl tagsüber als auch nachts durch klare, detailreiche Aufnahmen. In der Nacht kommen die integrierten Flutlichter zum Einsatz, die mit bis zu 3.000 Lumen große Bereiche in einem Umkreis von etwa 12 Metern ausleuchten können. Die Helligkeit und Farbtemperatur (3000K – 6000K) sind flexibel einstellbar. So könnt Ihr zwischen einem angenehmen, warmen Licht für den Alltag und einem hellen, weißen Licht für sicherheitsrelevante Situationen wechseln.

Die Audioqualität ist ordentlich: Die Kamera bietet eine deutliche Zwei-Wege-Kommunikation, sodass Ihr sowohl hören könnt, was vor der Kamera gesprochen wird, als auch selbst über den Lautsprecher Anweisungen geben könnt.

Reolink Elite Floodlight im Test: Unser Fazit

Mit der Reolink Elite Floodlight erhaltet Ihr ein leistungsstarkes Gesamtpaket aus hochauflösender Überwachungskamera und heller, anpassbarer Außenbeleuchtung. Die Bildqualität ist hervorragend, der Erfassungsbereich dank 180-Grad-Sicht großzügig, und die Bedienung bleibt trotz der vielen Funktionen angenehm intuitiv.

Besonders gut gefallen hat uns die KI-gestützte Suchfunktion, die die Auswertung von Aufnahmen deutlich erleichtert. Auch in puncto Sicherheit überzeugt die Kombination aus Beleuchtung, Sirene und direkter Smartphone-Benachrichtigung. Weniger gefallen hat uns der fehlende HomeKit-Support – ein Nachteil, der für Euch nur dann relevant ist, wenn Ihr auf Apples Cloud-Speicher setzen wollt. Der Installationsaufwand ist höher als bei Überwachungskameras mit Akkus, dafür wird die Kamrea zuverlässig und dauerhaft mit Strom versorgt.

In Anbetracht der gebotenen Leistung und des fairen Preises bietet die Elite Floodlight eine starke Lösung für alle, die ihr Grundstück zuverlässig überwachen möchten – ganz ohne monatliche Zusatzkosten.

Die Überwachungskamera ist für rund 230 Euro bei Amazon erhältlich*. Achtet auf Coupons auf der Produktseite, mit der Ihr den Preis möglicherweise weiter reduzieren könnt.

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Author

Ich bin Nico Zorn und beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Smart Home. Im Jahr 2013 habe ich mit HouseControllers eines der ersten deutschsprachigen Smart Home Magazine gegründet. Mehr über mich.

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