Bevor ihr Geld in eine Photovoltaikanlage investiert, stellt sich eine entscheidende Frage: Lohnt sich das überhaupt auf meinem Dach? Das kostenlose Web-Tool OpenPV verspricht genau diese Antwort – ohne Anmeldung, ohne Tracking und ohne Kosten.

So funktioniert die Simulation

Das Tool nutzt frei verfügbare 3D-Gebäudedaten, um das solare Potenzial eines Gebäudes zu berechnen. Ihr gebt einfach eure Adresse ein oder zoomt auf der Karte zu eurem Haus, klickt auf das Gebäude und startet die Simulation. Das Ergebnis: eine farblich codierte Darstellung eures Dachs, bei der helle Flächen für guten Solarertrag stehen und dunkle Bereiche auf häufige Verschattung hinweisen.

Im nächsten Schritt zeichnet ihr eure geplante Solaranlage direkt auf dem simulierten Gebäude ein, indem ihr die Eckpunkte der Fläche setzt.Anschließend zeigt euch das Tool den geschätzten Jahresertrag für genau diese Anlage an.

Wirtschaftlichkeit inklusive – ohne Datenweitergabe

Praktisch: OpenPV berechnet auf Wunsch auch die Wirtschaftlichkeit der geplanten Anlage. Dafür gebt ihr euren jährlichen Stromverbrauch, die gewünschte Batteriekapazität und den aktuellen Strompreis ein – das Tool errechnet daraus die jährliche Ersparnis durch Eigenverbrauch. Laut den Entwicklern bleiben diese Angaben ausschließlich im eigenen Browser und werden nicht an Server übermittelt.

Das unterscheidet OpenPV von vielen Solarrechnern, die oft hinter Kontaktformularen stecken oder Nutzerdaten für Vertriebszwecke erheben. OpenPV ist zudem Open Source, was bedeutet, dass der Quellcode öffentlich einsehbar ist. Das Tool ist ohne Einschränkungen kostenlos verfügbar.

Hier geht es zum kostenlosen Solarrechner.

Author

Ich bin Nico Zorn und beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Smart Home. Im Jahr 2013 habe ich mit HouseControllers eines der ersten deutschsprachigen Smart Home Magazine gegründet. Mehr über mich.

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