Der Standard für smarte Überwachungskameras verschiebt sich zunehmend: Während lange Zeit Full-HD (1080p) das Maß der Dinge war, setzen immer mehr Hersteller auf höhere Auflösungen, um Details besser sichtbar zu machen. Nun zieht auch die Amazon-Tochter Blink nach und erweitert ihr Portfolio um die Blink Außenkamera 2K+*.

Neue Überwachungskamera von Blink: Mehr Pixel und bessere Nachtsicht

Das wichtigste Upgrade steckt im Namen: Der Sensor löst nun mit 2.560 × 1.440 Pixeln auf. Laut Hersteller soll dies die Erkennung feinerer Bilddetails – etwa Gesichter oder Kennzeichen – erleichtern. Ergänzend dazu gibt es einen vierfachen Digitalzoom, der laut Blink auch bei Vergrößerung eine brauchbare Bildqualität liefern soll.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Lichtempfindlichkeit. Blink verspricht, dass die Kamera das vorhandene Restlicht in der Dämmerung effektiver nutzen kann, um länger Farbaufnahmen zu liefern, bevor sie bei Dunkelheit in den klassischen Schwarz-Weiß-Infrarotmodus wechselt. Wie gut diese Rauschunterdrückung und Farbdarstellung in der Praxis funktionieren, müssen erste Tests zeigen. Auch die Gegensprechfunktion soll durch eine aktive Geräuschunterdrückung verbessert worden sein.

Bekanntes Gehäuse, lange Laufzeit

Rein äußerlich und konstruktionsbedingt orientiert sich das neue Modell an der bekannten Blink Outdoor 4. Das bedeutet: Das Gerät ist kabellos, nach IP65 wetterfest und wird mit Batterien betrieben. Die Laufzeit gibt der Hersteller mit bis zu zwei Jahren an – ein Wert, der jedoch stark von der Häufigkeit der Auslösungen und den Temperatureinstellungen abhängt.

Blink setzt auf ein Abo-Modell

Wichtig für euch: Wie bei Blink üblich, ist für den Betrieb das sogenannte Sync-Module notwendig, das als Brücke zum WLAN fungiert. Zudem setzt Blink weiterhin stark auf sein Cloud-Abo. Zwar ist die Grundnutzung kostenlos, doch erweiterte Features wie die Unterscheidung zwischen Personen, Fahrzeugen und anderen Bewegungen oder die Cloud-Speicherung sind hinter einer Bezahlschranke verborgen. Wer diese „intelligenten“ Funktionen nutzen möchte, muss mit monatlichen Kosten ab rund 3 Euro rechnen – was aus unserer Sicht faire Konditionen sind.

Es versteht sich von selbst, dass sich die Überwachungskameras der Amazon-Tochter mit Alexa verstehen. Ihr könnt euch also unkompliziert das Livebild der Kamera auf einem Echo Show anzeigen lassen.

Preis und Verfügbarkeit

Die Blink Außenkamera 2K+ wird inklusive des notwendigen Sync-Moduls ab dem 18. Februar 2026 für rund 100 Euro erhältlich sein. Wer bereits im Blink-Ökosystem unterwegs ist, kann die Kamera einfach integrieren. Bei Amazon könnt ihr die Kamera bereits vorbestellen*.

Im Vergleich zur Konkurrenz positioniert sich Blink damit im preislichen Mittelfeld. Wettbewerber wie Eufy bieten ähnliche 2K-Lösungen oft mit einem Fokus auf lokale Speicherung ohne monatliche Zusatzkosten an, während Premium-Anbieter wie Arlo häufig höhere Einstiegspreise für ihre 2K- oder 4K-Modelle aufrufen.

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Author

Ich bin Nico Zorn und beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Smart Home. Im Jahr 2013 habe ich mit HouseControllers eines der ersten deutschsprachigen Smart Home Magazine gegründet. Mehr über mich.

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