FRITZ! bringt auf der IFA 2026 sein neues Flaggschiff an den Start: die FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90. Sie feiert vom 4. bis 8. September in Berlin Premiere, zu finden in Halle 7c, Stand 111. Mit an Bord ist nicht nur ein überarbeitetes Gehäuse, sondern vor allem neue WLAN-Technik.

Wi-Fi 7 und Anschluss für Glasfaser wie DSL

Die Box spricht Wi-Fi 7 auf allen drei Frequenzbändern gleichzeitig und kommt so auf eine WLAN-Geschwindigkeit von bis zu 12,2 GBit/s. Egal ob ihr Glasfaser oder DSL zuhause habt: Die 7-90 spielt beides. Am Glasfaseranschluss klappt das direkt per GPON mit bis zu 2,5 GBit/s oder per AON mit bis zu 1 GBit/s, wer noch ein externes Glasfasermodem nutzt, kann die Box auch daran anschließen. DSL-Nutzer kommen dank Supervectoring 35b auf bis zu 300 MBit/s. Für Kabelverbindungen gibt’s zwei Anschlüsse mit 2,5 Gigabit sowie zwei normale Gigabit-Ports.

Praktisch: Die Box kann auch als Smart-Home-Zentrale herhalten, weil sie neben DECT auch Zigbee spricht – ihr könnt also Lampen, Steckdosen und Co. von verschiedenen Herstellern direkt einbinden, ohne einen extra Hub zu kaufen. Zusammen mit der MyFRITZ!-App und dem neuen FRITZ!OS 8.50 soll die Einrichtung simpel bleiben, während im Hintergrund Funktionen wie VPN, Kindersicherung oder ein eigener Mediaserver laufen.

Endlich ein Design, das ins Wohnzimmer passt

FRITZ!Boxen waren immer solide Technik, aber wirklich schön waren sie eigentlich nie. Das klobige, technische Gehäuse mit den vielen Tasten und dem Kabelchaos an der Rückseite hat sich nie wirklich gut ins Wohnzimmer eingefügt. Genau das ändert FRITZ! jetzt: Statt mehrerer Tasten und Lämpchen gibt’s nur noch einen Knopf und eine LED. Möglich macht das ein neues Kabelmanagement, das sämtliche Anschlüsse versteckt auf der Unterseite verstaut – aufgeräumt und unsichtbar, statt wie bisher sichtbar an der Rückseite. Nebeneffekt: Weil unten jetzt Platz für die Kabel ist, wandern die elf Antennen nach oben ins Gehäuse. Das soll laut FRITZ! für bessere Verbindungen sorgen, egal wie ihr die Box aufstellt.

Wer schon eine FRITZ!Box 7590 an der Wand hat, muss übrigens nicht neu bohren: Die Wandhalterung passt laut Hersteller auf die alten Löcher. Und auch beim Stromsparen tut sich was: Ganz ohne Lüfter kommt die Box im Schnitt mit 12 Watt aus – der niedrigste Wert, den FRITZ! bislang bei einem DSL- oder Glasfaser-Router hinbekommen hat.

Neues Namensschema für mehr Durchblick

Mit der 7-90 räumt FRITZ! auch bei der Namensgebung auf. Ab sofort verrät der Name direkt, wofür eine Box gedacht ist: zuerst die Anschlussart (Fiber, DSL, Cable, Mobile oder WAN), dann eine Zahlenkombination für WLAN-Generation und Ausstattung.

Einen Preis oder ein konkretes Verkaufsdatum nennt FRITZ! bisher nicht.

Smart Home Testberichte, denen du vertrauen kannst und Deals, die sich wirklich lohnen – kostenlos in dein Postfach:

    Author

    Ich bin Nico und beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Smart Home. Im Jahr 2013 habe ich mit HouseControllers eines der ersten deutschsprachigen Smart Home Magazine gegründet. Mehr über mich.