SwitchBot hat die zweite Generation seiner farbigen E-Ink-Bilderrahmen vorgestellt. Statt schwarzem Aluminium kommt jetzt eine Walnussholz-Optik zum Einsatz, und der Akku legt je nach Modell kräftig zu.

Neue E-Ink Bilderrahmen von Switchbot: Drei Größen, ein Konzept

Den Frame 2 gibt es mit 7,1, 13,3 und 31,5 Zoll. Das Grundprinzip bleibt gleich: Die E-Ink-Displays brauchen keine Hintergrundbeleuchtung und halten ein Bild, ohne Strom zu ziehen. Energie fließt nur beim Motivwechsel.

Neu ist vor allem die Optik. Der Holzrahmen soll stärker an klassische Kunstdrucke erinnern. Die Bilder werden vollflächig angezeigt, es gibt also keinen breiten Passepartout-Rand mehr.

Deutlich mehr Akku und Speicher

Beim Akku legt SwitchBot ordentlich nach. Das 7,1-Zoll-Modell bekommt 5.000 mAh, die beiden größeren Varianten kommen auf jeweils 20.000 mAh. Der Vorgänger musste mit 2.000 mAh auskommen. Die Laufzeit gibt der Hersteller mit bis zu drei Jahren an, räumt aber ein, dass sie stark davon abhängt, wie oft ihr das Bild wechselt.

Im Lieferumfang steckt eine 16-GB-Speicherkarte, die laut Hersteller Platz für mehr als 5.000 Bilder bietet. 500 Kunstwerke sind vorinstalliert, eigene Fotos spielt ihr wie gehabt über die SwitchBot-App auf den Rahmen.

Bilderrahmen mit elektronischer Tinte: Für Gemälde besser als für Urlaubsfotos

E-Ink bringt technikbedingte Grenzen mit. Die Farbdarstellung ist gedeckter als bei LCD- oder OLED-Displays, Kontraste und Sättigung fallen schwächer aus, und der Bildwechsel dauert mehrere Sekunden. Besonders gut wirken deshalb Illustrationen, Grafiken und Gemälde, deren Motive vom matten, papierartigen Look profitieren.

Klassische Fotos mit feinen Farbverläufen, dunklen Szenen oder viel Detail sehen auf E-Ink meist weniger brillant aus. Wer vor allem Familien- und Urlaubsbilder zeigen will, sollte das vorab bedenken. Diese Einschätzung beruht auf den generellen Eigenschaften der Technik und nicht auf einem Test des Frame 2.

Zusatzfunktionen kosten extra

Die Bilderzeugung per Text- oder Spracheingabe, die Umgestaltung vorhandener Fotos und die Filter gibt es nur im Abo für 4,99 Euro im Monat. Wer einfach nur eigene Fotos anzeigen will, kommt ohne Abo aus.

Preislich landet SwitchBot im mittleren bis oberen Segment. Der papierähnliche Look von E-Ink bleibt dabei ein Alleinstellungsmerkmal. Offen ist das System allerdings nicht: Eine Matter- oder Zigbee-Anbindung oder eine offene Schnittstelle nennt SwitchBot bislang nicht. Wer das braucht, findet mit OpenPaper aus Deutschland eine Alternative mit dokumentierter Programmierschnittstelle.

Preise und Verfügbarkeit

Das kleinste Modell kostet rund 200 Euro, die mittlere Größe rund 430 Euro und die 31,5-Zoll-Variante rund 1.600 Euro. Vorbestellungen sind im EU-Shop von SwitchBot möglich, die Lieferung soll laut Hersteller bis Ende November erfolgen. Die 13,3-Zoll-Variante ist aktuell auch bei Amazon* für rund 430 Euro gelistet.

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    Ich bin Nico und beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Smart Home. Im Jahr 2013 habe ich mit HouseControllers eines der ersten deutschsprachigen Smart Home Magazine gegründet. Mehr über mich.

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