Nachdem Amazon in der vergangenen Woche neue Echo-Lautsprecher vorgestellt hat, reicht das Unternehmen jetzt neue Alexa-Funktionen für einen verbesserten Datenschutz nach.

Laut Amazon sei der Datenschutz bei der Entwicklung neuer Geräte für das Unternehmen von „fundamentaler Bedeutung“. In der Vergangenheit konnte das Unternehmen diesem Versprechen aber nicht immer gerecht werden – wir erinnern uns beispielsweise an Berichte im vergangenen Jahr, nachdem Alexa-Sprachaufnahmen von Zeitarbeitern im Homeoffice ausgewertet wurden (Datenschutz: Amazon lässt Alexa-Mitschnitte im Homeoffice auswerten). Auch mit den Ring-Überwachungskameras (Ring gehört zu Amazon) gab es in dieser Hinsicht Probleme (Medienbericht: Konnten Mitarbeiter von Ring Aufnahmen der Überwachungskameras einsehen?).

Amazon Alexa: Diese Funktionen sollen den Datenschutz verbessern

Amazon hat auf die Kritik reagiert und jetzt neue Funktionen vorgestellt, mit denen der Datenschutz bei den Alexa-Geräten verbessert werden soll. Ab sofort lässt sich Alexa nutzen, ohne das die Sprachaufzeichnungen gespeichert werden. Nach der Aktivierung dieser Funktion werden alle Sprachaufnahmen laut Amazon automatisch nach der Verarbeitung der Anfrage von Alexa gelöscht. Auch die bislang aufgezeichneten Aufnahmen würden in diesem Fall gelöscht. Die Text-Transkription lässt sich noch 30 Tage in der Alexa-App einsehen, bevor auch diese Daten automatisch entfernt werden.

So aktiviert ihr die neue Alexa-Datenschutzfuntkion

Die neue Funktion könnt ihr in der Alexa-App unter dem Pfad > Mehr > Einstellungen > Alexa-Datenschutz > Ihre Alexa-Daten aktivieren. Alternativ könnt ihr euch auch dafür entscheiden, die Daten fortlaufend im drei- oder 18-monatigen Turnus löschen zu lassen.

Amazon weist allerdings darauf hin, dass gespeicherte Sprachaufnahmen mehr personalisierte Funktionen (etwa die Stimmerkennung) ermöglichen. Auch würden die gespeicherten Aufnahmen dafür sorgen, dass Alexa Anfragen besser versteht. Kurzum: Wer die neuen Alexa-Funktionen für einen verbesserten Datenschutz nutzen möchte, muss einen eingeschränkten Funktionsumfang seiner Smart Speaker in Kauf nehmen.

Anzeige / Letzte Aktualisierung am 14.05.2026 um 01:25 Uhr / Affiliate Links* / Bilder: Amazon

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Ich bin Nico Zorn und beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Smart Home. Im Jahr 2013 habe ich mit HouseControllers eines der ersten deutschsprachigen Smart Home Magazine gegründet. Mehr über mich.

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