Heimspeicher gehören 2026 zu den spannendsten Trends im Smart Home – und der Markt entwickelt sich schnell: Die Systeme werden leistungsfähiger, die Preise sinken, und immer mehr Hersteller drängen mit neuen Modellen auf den Markt. Das jetzt vorgestellte modulare Lineup von Jackery* umfasst Kapazitäten von 2,52 bis 15,12 kWh, integrierte Wechselrichter und ein KI-gestütztes Energiemanagement – und richtet sich an Haushalte, die ein steckerfertiges Balkonkraftwerk oder eine Nachrüstlösung für bestehende PV-Anlagen suchen.

Im Kern setzt Jackery auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LiFePO4), die als nicht brennbar gelten und laut Hersteller über 6.000 Ladezyklen bei einer Lebensdauer von bis zu 15 Jahren aushalten sollen. Das System überwacht kontinuierlich alle relevanten Temperaturpunkte – von den PV-Anschlüssen bis zur Netzverbindung. Erkennt es eine kritische Erwärmung, greift es laut Jackery automatisch ein, bevor Nutzer reagieren müssen.

Als letzte Stufe ist ein integriertes Aerosol-Brandschutzsystem verbaut, das sich bei einem kritischen Temperaturwert selbstständig aktiviert – ein Konzept, auf das auch Konkurrent Zendure* setzt.

Für die Wärmeabfuhr im Normalbetrieb sorgt eine V-förmige Luftführung in Kombination mit thermischen Trennmechanismen im Inneren. Unter identischen Lastbedingungen soll das System dadurch rund 4 °C kühler arbeiten als vergleichbare Systeme – so zumindest die Herstellerangabe. Die IP65-Zertifizierung erlaubt einen Betrieb zwischen −20 °C und 55 °C, die rund 100 Schutzmechanismen wurden laut Jackery in über 1.000 Validierungstests überprüft.

Smartes Zubehör komplettiert das System

Neben den Speichern selbst hat Jackery passendes Zubehör für ein erweitertes Energiemanagement im Angebot. Das Smart Meter – wahlweise ein- oder dreiphasig – lässt sich auf einer DIN-Schiene im Verteilerkasten installieren und kommuniziert per Bluetooth oder WLAN mit der Jackery-App. Es misst bidirektional, also sowohl den Bezug als auch die Einspeisung, und soll so helfen, ungewollte Netzeinspeisung zu vermeiden. Wer einen klassischen IR-fähigen Stromzähler hat, kann alternativ den D0 Reader per Magnet am Zähler befestigen – eine Plug-and-Play-Lösung ohne Elektriker.

Der Smart Plug schließlich bringt die Steuerung auf Geräteebene: Einzelne Verbraucher lassen sich per App tracken, fernsteuern und zeitgesteuert betreiben, etwa dann, wenn gerade genug Solarstrom verfügbar ist.

Preise und Verfügbarkeit

Das Einstiegsmodell SolarVault 3 Pro – mit bis zu 4.000 Watt PV-Eingang und für Balkonkraftwerke auf 800 Watt Ausgangsleistung reduzierbar – ist aktuell im Jackery-Onlineshop* für rund 800 Euro erhältlich, gegenüber einer UVP von rund 1.000 Euro.

Der SolarVault 3 Pro Max (bis zu 2.500 Watt Ausgangsleistung) sowie der Pro Max AC als reine Speicherlösung ohne eigenen PV-Eingang sind ebenfalls um jeweils rund 200 Euro reduziert.

Das Zubehör ist ab sofort verfügbar: Der Smart Plug kostet rund 50 Euro, der D0 Reader rund 70 Euro, das einfasige Smart Meter rund 80 Euro und die dreiphasige Version rund 100 Euro. Jackery gibt auf die Speicher eine 10-Jahres-Garantie.

Author

Ich bin Nico Zorn und beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Smart Home. Im Jahr 2013 habe ich mit HouseControllers eines der ersten deutschsprachigen Smart Home Magazine gegründet. Mehr über mich.

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