Die neuen AirPods Pro mit eingebauter Kamera könnten noch 2026 erscheinen – und tragen intern offenbar genau diesen Namen. Dass Apple an solchen Ohrhörern arbeitet, gilt inzwischen als gesichert; ein Bericht von MacRumors deutet nun darauf hin, dass Apple sie in die bestehende Pro-Reihe einsortiert und den lange gehandelten Namen „AirPods Ultra“ fallen lässt. Grundlage ist eine Datei aus einer Vorabversion von macOS Tahoe 26.7.

Ein Datei-Fund verrät den möglichen Namen

In jenem macOS-Build wird das neue AirPods-Modell schlicht als „AirPods Pro“ geführt. Theoretisch könnte das ein Platzhalter sein – dagegen spricht allerdings, dass Apple in der Software gleich ein komplettes Video der neuen Ohrhörer hinterlegt hat. Wenn das Produkt so weit ist, dass ein fertiger Clip existiert, braucht es kaum noch einen provisorischen Arbeitstitel.

Interessant wird die Namensfrage durch einen älteren Bericht von Bloomberg-Journalist Mark Gurman. Der hatte im März geschrieben, Apple erwäge gleich mehrere Geräte mit dem Zusatz „Ultra“, darunter ein faltbares iPhone Ultra, ein MacBook Ultra mit OLED-Display und eben AirPods Ultra. Als Begründung für den möglichen Ultra-Namen nannte er den Preis: Die Kamera-AirPods sollten teurer werden als die aktuellen AirPods Pro 3, die zum Start für 249 Euro verkauft wurden . Dass Apple intern nun offenbar auf „Pro“ setzt, könnte also ein Hinweis darauf sein, dass der Aufpreis am Ende dann doch überschaubar bleibt – was uns bei Apple ein wenig überraschen würde.

Apple AirPods: Zwei Codenamen schaffen Verwirrung

Die Gerüchtelage rund um die Kamera-Ohrhörer ist zuletzt ziemlich unübersichtlich geworden. Der Großteil der bisherigen Informationen bezog sich auf ein Modell mit dem internen Codenamen B798. Im Juni berichtete Gurman noch, dieses Modell verzögere sich wegen Problemen mit der KI-Siri und komme frühestens im September 2027 – zusammen mit dem Jubiläums-iPhone zum 20-jährigen Bestehen.

Anfang August korrigierte er sich: Apple stehe kurz davor, Kamera-AirPods mit dem Codenamen B790 vorzustellen. Dieses Modell sei parallel zu B798 entwickelt worden – Apple lasse intern bekanntermaßen konkurrierende Varianten desselben Produkts gegeneinander antreten, und B790 sei näher an der Marktreife. Worin sich die beiden Versionen unterscheiden, ist offen.

Aktuell sieht es aber so aus, dass wir die „Kamera-AirPods“ noch in diesem Jahr sehen könnten: Das erwähnte Video in macOS Tahoe 26.7 spricht für ein fast fertiges Gerät.

Wozu die Kamera überhaupt gut ist

Die Kamera liefert laut den Gerüchten der KI-Siri visuelle Informationen aus eurer Umgebung – sie eignet sich nicht, um Fotos oder Videos aufzunehmen. Damit würde sich Visual Intelligence – Apples Funktion zum Erkennen und Einordnen von Dingen im Blickfeld – direkt über die Ohrhörer nutzen lassen, ohne den Umweg über das iPhone.

Wir sind gespannt, was Apple hier am Ende tatsächlich auf den Markt bringt. Ob die Kamera im Alltag wirklich einen Mehrwert bietet, ist aus unserer Sicht fragwürdig und hängt stark davon ab, was Apple softwareseitig aus der Idee herausholt.

Ein offizieller Termin oder Preis steht bislang nicht fest. Sollten die Ohrhörer aber tatsächlich noch 2026 kommen, wäre das nächste größere Apple-Event im September der wahrscheinlichste Rahmen.

AirPods Pro 3 aktuell reduziert

Wer nicht auf die Kamera-Variante warten möchte: Die aktuelle Generation, die AirPods Pro 3, ist derzeit bei Amazon bereits für 203,99 Euro statt 249 Euro erhältlich* – eine Ersparnis von rund 45 Euro gegenüber dem regulären Preis.

Wir nutzen die AirPods Pro 3 selbst und sind sehr zufrieden: Die Klangqualität ist einwandfrei, das Noise Cancelling überzeugt uns auf ganzer Linie, und das Zusammenspiel mit anderen Apple-Geräten klappt ausgezeichnet. Zum reduzierten Preis sind sie für uns eine klare Kaufempfehlung.

Tipp: Wenn ihr die AirPods Pro bereits besitzt, hört unbedingt mal in die 3D-Audio Playlists bei Apple Music rein.

Anzeige / Letzte Aktualisierung am 5.09.2026 um 05:11 Uhr / Affiliate Links* / Bilder: Amazon

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    Ich bin Nico und beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Smart Home. Im Jahr 2013 habe ich mit HouseControllers eines der ersten deutschsprachigen Smart Home Magazine gegründet. Mehr über mich.