Wenn ihr euer Zuhause vernetzen wollt, stoßt ihr früher oder später auf einen Namen: Matter. Der Standard ist angetreten, um das größte Ärgernis im Smart Home zu beseitigen – die Frage, ob ein Gerät überhaupt mit eurer App, eurem Lautsprecher oder eurer Zentrale zusammenarbeitet. Seit dem Marktstart Ende 2022 hat sich viel getan: Inzwischen ist Matter bei Version 1.6 angekommen (Juni 2026), unterstützt deutlich mehr Gerätearten und steckt in Produkten von der LED-Lampe bis zum Heizkörperthermostat.

In diesem Ratgeber erklären wir euch, was Matter ist, wie die Technik im Hintergrund funktioniert, welche Geräte ihr heute schon nutzen könnt und worauf ihr beim Kauf achten solltet. Dazu zeigen wir an konkreten Produkten, wie ein Matter-Setup in der Praxis aussieht.

Kurzfazit: Matter ist der gemeinsame Standard, mit dem Smart-Home-Geräte verschiedener Hersteller über Apple Home, Amazon Alexa, Google Home oder Samsung SmartThings zusammenarbeiten. Für den Einstieg braucht ihr einen Matter-Controller, für batteriebetriebene Thread-Geräte zusätzlich einen Thread-Border-Router – beides steckt oft im selben Gerät. Achtet beim Kauf auf das Matter-Logo und darauf, ob ein Gerät direkt funktioniert oder eine herstellereigene Bridge voraussetzt. Matter deckt dabei meist die Grundfunktionen ab; spezielle Extras bleiben teilweise der jeweiligen Hersteller-App vorbehalten.

Was ist Matter überhaupt?

Matter ist ein offener Verbindungsstandard für Smart-Home-Geräte, entwickelt von der Connectivity Standards Alliance (CSA) – einem Zusammenschluss, zu dem unter anderem Amazon, Apple, Google und Samsung gehören. Das Ziel: Geräte verschiedener Hersteller sollen miteinander funktionieren, egal über welche App oder welchen Sprachassistenten ihr sie steuert.

Begonnen hat das Projekt im Dezember 2019 unter dem Namen „Project Connected Home over IP“ (CHIP). Version 1.0 der Spezifikation erschien am 4. Oktober 2022, kurz darauf kamen die ersten zertifizierten Produkte und Software-Updates für bestehende Zentralen. Seitdem veröffentlicht die CSA etwa halbjährlich neue Versionen, die den Funktionsumfang erweitern.

Technisch setzt Matter auf das Internet Protocol (IPv6) auf und nutzt drei Übertragungswege: WLAN, Ethernet und das Funkprotokoll Thread. Bluetooth Low Energy kommt für die Ersteinrichtung zum Einsatz. Ein wichtiger Punkt für die Praxis: Matter-Geräte sind so ausgelegt, dass sie ihre Kernfunktionen lokal im Heimnetz ausführen – ihr seid für das einfache Schalten einer Lampe also nicht auf eine Cloud-Verbindung angewiesen.

Welches Problem Matter löst

Wer schon länger im Smart Home unterwegs ist, kennt das Grundproblem: Über Jahre haben Hersteller auf unterschiedliche, zueinander inkompatible Funkstandards und Plattformen gesetzt. Eine Kamera lief nur mit Apple Home, ein Türsensor sprach ausschließlich Zigbee, und eine smarte Steckdose ließ sich nur über die App des jeweiligen Herstellers bedienen.

Die Folge: Ihr musstet euer Smart Home vorab sorgfältig planen, euch auf ein Ökosystem festlegen und vor jedem Kauf prüfen, ob ein Gerät zu eurer vorhandenen Zentrale passt. Wer die falsche Kombination erwischte, hatte am Ende mehrere Apps und Inseln, die nicht miteinander redeten.

Genau hier setzt Matter an. Der Standard sorgt für eine plattformübergreifende Verständigung: Ein Matter-zertifiziertes Gerät lässt sich grundsätzlich in jedes Matter-fähige System einbinden – ob ihr es nun über Apple Home, Amazon Alexa, Google Home oder Samsung SmartThings steuert. Das Matter-Logo auf der Verpackung ist dabei euer Orientierungspunkt: Es darf nur auf Produkten stehen, die die Zertifizierung der CSA durchlaufen haben.

Und wie sieht es mit Matter in der Praxis aus? Das sind unsere Erfahrungen

Werfen wir einen Blick auf den Smart Home-Alltag im Jahr 2026: Ja, Matter löst ein Stück weit die Probleme: Sofern das entsprechende Gerät den Standard unterstützt, wird nicht mehr zwingend die App des Herstellers benötigt. Tatsächlich gibt es aktuell aber noch einige Limitierungen:

  • Matter wird längst noch nicht von allen Herstellern unterstützt. Während insbesondere klassische Smart Home-Geräte wie Sensoren, Lampen oder Saugroboter den Standard unterstützen, fehlt der Support in Geräteklassen wie Wallboxen, Poolroboter oder Hausspeicher häufig noch.
  • Wer sein Haus bereits vor einigen Jahren mit smarten Geräten ausgestattet hat, kann in der Regel von dem Standard ebenfalls nicht profitieren, da nur wenige Hersteller Software-Updates für ältere Produkte anbieten.
  • Die Tücken lauern zudem oft in den Details: Für Firmware-Updates muss häufig weiterhin die App des Herstellers genutzt werden – was im Alltag ganz schön nervig ist.
  • Häufig lassen sich über Matter auch noch nicht alle Funktionen des Geräts nutzen.

Bedeutet in der Praxis: Wenn ihr euch ein umfassendes Smart Home-System aufbauen möchtet, kann Matter das Vorhaben zwar deutlich vereinfachen. In vielen Fällen werdet ihr aber (noch) nicht um herstellerübergreifende Smart Home-Zentralen, wie Homey oder Home Assistant, vorbeikommen.

Thread, WLAN und Bluetooth: die Technik dahinter

Matter bringt kein eigenes Funkprotokoll mit. Es ist eine gemeinsame Gerätesprache, die über vorhandene Netzwerke läuft. Welcher Übertragungsweg sinnvoll ist, hängt vom Gerätetyp ab.

Geräte mit konstanter Stromversorgung – etwa eine smarte Steckdose oder ein TV – nutzen meist WLAN oder Ethernet. Batteriebetriebene Kleingeräte wie Tür-, Fenster- oder Bewegungssensoren setzen dagegen auf Thread, weil dieses Funkprotokoll besonders sparsam mit Energie umgeht.

Was ein Thread-Border-Router macht

Thread bildet ein sogenanntes Mesh-Netzwerk. Das heißt: Jedes dauerhaft mit Strom versorgte Thread-Gerät kann Signale anderer Geräte weiterreichen, statt dass alles über eine zentrale Station laufen muss. Fällt ein Knoten aus, suchen sich die Daten automatisch einen anderen Weg. In der Praxis bedeutet das eine stabilere Reichweite, weil sich das Netz mit jedem zusätzlichen Gerät verdichtet.

Damit dieses Thread-Netz mit eurem WLAN und dem Internet sprechen kann, braucht ihr einen Thread-Border-Router. Diese Funktion steckt heute in vielen Geräten, die ihr vielleicht schon besitzt: im Apple TV 4K (Modell mit Ethernet), im HomePod, im Amazon Echo der vierten Generation, im Google Nest Hub der zweiten Generation oder in dedizierten Zentralen. Wer noch keinen Border-Router hat, kann mit einem günstigen Hub einsteigen.

Ein gutes Beispiel ist der Aqara Smart Hub M100*, der für rund 25 Euro gleich drei Aufgaben übernimmt: Er arbeitet als Matter-Controller, als Thread-Grenzrouter und als Bridge für Aqaras Zigbee-Sensoren. Damit zieht ihr mit einem einzigen Gerät sowohl ein Thread-Netz auf als auch eine Brücke zu älterer Zigbee-Hardware.

Matter-Controller: das Herzstück eures Setups

Egal wie viele Matter-Geräte ihr habt – ihr braucht mindestens einen Matter-Controller, der sie verwaltet. Der Controller speichert, welche Geräte zum Netzwerk gehören, und stellt die Verbindung zwischen euren Apps, Sprachassistenten und der Hardware her.

In der Regel übernimmt ein smarter Lautsprecher, ein Streaming-Gerät oder ein Smart Display diese Rolle. Ein Amazon Echo, ein Google Nest Hub, ein Apple TV oder eine SmartThings-Station fungieren gleichzeitig als Controller und – sofern sie Thread an Bord haben – als Border-Router. Wer auf eine herstellerunabhängige Lösung setzen möchte, greift zu einem dedizierten Hub.

Ein Detail, das in der Praxis zählt: Matter unterstützt Multi-Admin. Ihr könnt ein einzelnes Gerät an mehrere Systeme gleichzeitig anbinden. Die Deckenlampe taucht dann sowohl in Apple Home auf dem iPhone als auch in der Alexa-App auf dem Tablet auf – ohne dass ihr sie doppelt einrichten müsst. So lässt sich die Heizung morgens per Siri starten und am Abend über Alexa nachregeln.

Welche Geräte unterstützt Matter?

Zum Start 2022 deckte Matter zunächst die Grundausstattung ab: Leuchtmittel, Schalter und Steckdosen, Türschlösser, Thermostate und Klimasteuerungen, Rollläden und Jalousien, Sicherheitssensoren wie Tür-, Fenster- und Bewegungsmelder sowie Fernseher und Streaming-Player. Mit jeder neuen Version kamen weitere Kategorien hinzu:

  • Version 1.2 (Oktober 2023) brachte neun neue Gerätearten, darunter Kühlschränke, Waschmaschinen, Saugroboter, Luftqualitätssensoren, Luftreiniger, Ventilatoren sowie Rauch- und CO-Melder.
  • Version 1.3 (Mai 2024) ergänzte Wasser- und Energiemanagement sowie Großgeräte wie Backöfen, Mikrowellen und Dunstabzugshauben.
  • Version 1.4 (November 2024) legte den Fokus auf Energie: Batteriespeicher, Solaranlagen, Wärmepumpen, Durchlauferhitzer und erweiterte Unterstützung für Wallboxen.
  • Version 1.4.1 (Mai 2025) führte die Einrichtung per NFC und die Mehrgeräte-Einrichtung ein.
  • Version 1.5 (November 2025) brachte erstmals Kameras, Bodenfeuchtesensoren sowie ausgebaute Energiefunktionen.
  • Version 1.6 (Juni 2026) verzichtet auf neue Gerätekategorien und konzentriert sich stattdessen auf die Einrichtung per NFC, das Zusammenspiel mehrerer Systeme über „Joint Fabric“ und das Verhalten von Thermostaten.

Wichtig zu wissen: Dass eine Kategorie in der Spezifikation steht, heißt nicht automatisch, dass jedes Gerät jeder Marke sie sofort beherrscht. Wie schnell neue Funktionen in fertigen Produkten landen, entscheidet jeder Hersteller selbst – und auch die jeweilige Plattform muss die Funktion unterstützen.

Matter in der Praxis: ein Beispiel-Setup

Wie sieht ein Matter-Zuhause konkret aus? Wir gehen einen typischen Einstieg durch – vom Licht bis zur Heizung.

Beleuchtung. Der einfachste Einstieg sind smarte Leuchtmittel. Die Nanoleaf Matter Essentials E27* gibt es als Viererpack für rund 50 Euro. Die Lampen binden sich direkt per Matter ein, lassen sich in 16 Millionen Farben einstellen und über App oder Sprache steuern. Da sie über WLAN laufen, braucht ihr für den Einstieg nicht zwingend einen Thread-Border-Router – ein Matter-Controller wie ein Echo oder ein Apple TV reicht.

Steckdosen: Geräte, die nicht von Haus aus smart sind, macht ihr über eine schaltbare Steckdose fernsteuerbar. Die Tapo P110M* von TP-Link kostet rund 13 Euro, unterstützt Matter über WLAN und misst zusätzlich den Stromverbrauch des angeschlossenen Geräts. Mit über 850 Bewertungen und einem Schnitt von 4,6 Sternen gehört sie zu den beliebteren Matter-Steckdosen. So seht ihr etwa, wie viel eure alte Kaffeemaschine zieht – und könnt sie per Automatisierung morgens einschalten.

Sensoren: Spannend wird es mit batteriebetriebenen Sensoren, weil hier Thread ins Spiel kommt. Der Aqara Tür- und Fenstersensor P2* für rund 33 Euro arbeitet als Matter over Thread und meldet, ob ein Fenster offen oder geschlossen ist. Wichtig: Dieser Sensor setzt einen Thread-Border-Router voraus – ohne ein solches Gerät im Haushalt lässt er sich nicht sinnvoll betreiben. Mit ihm könnt ihr etwa die Heizung automatisch herunterregeln, sobald ihr lüftet.

Heizung: Beim Thermostat lohnt ein genauer Blick auf die Matter-Anbindung. Das tado° Heizkörperthermostat X Starter Kit* für rund 132 Euro enthält die nötige Bridge X, über die die Thermostate per Matter ansprechbar werden. Damit steuert ihr eure Heizkörper zeitplangesteuert, per App oder Sprachassistent – und koppelt sie mit dem Fenstersensor zu einer automatischen Lüftungserkennung.

Aus diesen vier Bausteinen entsteht bereits ein vernetztes Zuhause, das herstellerübergreifend zusammenarbeitet: Öffnet ihr das Fenster, erkennt der Aqara-Sensor das, das tado°-Thermostat fährt die Heizung herunter, und sobald ihr das Fenster schließt, läuft sie wieder hoch.

Matter einrichten: so läuft es ab

Die Einrichtung folgt bei den meisten Geräten demselben Muster. Auf der Verpackung oder dem Gerät selbst findet ihr einen Matter-QR-Code. Diesen scannt ihr in der App eures bevorzugten Systems – etwa Apple Home, Google Home, der Alexa-App oder SmartThings. Das Gerät verbindet sich für die Erstkopplung kurz per Bluetooth und wird anschließend ins WLAN- oder Thread-Netz übernommen.

Seit Version 1.4.1 kommt als Alternative die Einrichtung per NFC hinzu: Ihr haltet das Smartphone an das Gerät, statt einen Code zu scannen. Matter 1.6 hat dieses Verfahren so erweitert, dass sich ein Gerät komplett über NFC einbinden lässt – sogar, bevor es mit Strom versorgt ist. Für verbaute Deckenleuchten oder Unterputz-Schalter ist das praktisch, weil ihr sie vor der Montage vorbereiten könnt.

Wollt ihr ein Gerät zusätzlich in einem zweiten System nutzen, erzeugt ihr in der ersten App einen Kopplungscode und gebt diesen im zweiten System ein. Über diesen Multi-Admin-Weg landet dasselbe Gerät in beiden Apps.

Grenzen und offene Baustellen

So nützlich Matter ist – ein paar Dinge solltet ihr realistisch einordnen.

Erstens deckt Matter oft nur die Grundfunktionen eines Geräts ab. Eine smarte Lampe lässt sich zuverlässig ein- und ausschalten, dimmen und in der Farbe ändern. Spezielle Extras wie Animationsszenen oder Musiksynchronisation bleiben aber häufig der Hersteller-App vorbehalten. Wer das volle Funktionsspektrum will, nutzt Matter und die jeweilige App parallel.

Zweitens brauchen manche Geräte weiterhin eine Bridge. Zigbee-Sensoren von Aqara, Lampen von Philips Hue oder eben die tado°-X-Thermostate sprechen Matter nicht direkt, sondern über eine herstellereigene Zentrale, die als Übersetzer dient. Das ist kein Nachteil, aber ihr solltet vor dem Kauf prüfen, ob eine solche Bridge nötig ist.

Drittens hängt die tatsächliche Verfügbarkeit neuer Funktionen an Herstellern und Plattformen. Kameras etwa sind seit Version 1.5 Teil der Spezifikation, doch bis sie breit in Produkten und Apps ankommen, vergeht Zeit. Prüft im Zweifel, welche Matter-Version und welche Gerätekategorien eure bevorzugte Plattform aktuell unterstützt.

Lohnt sich Matter für euch?

Für die meisten, die heute ins Smart Home einsteigen oder es erweitern, ist Matter die sinnvolle Grundlage. Ihr legt euch beim Kauf nicht mehr dauerhaft auf ein einziges Ökosystem fest und könnt Geräte verschiedener Marken kombinieren. Achtet beim Kauf auf das Matter-Logo und darauf, ob ein Gerät direkt per Matter funktioniert oder eine zusätzliche Bridge benötigt.

Wenn ihr bereits ein großes Smart Home mit einem eingespielten System habt, müsst ihr nicht alles austauschen. Matter ergänzt bestehende Plattformen, statt sie zu ersetzen. Sinnvoll ist der Standard vor allem dort, wo ihr neue Geräte hinzufügt oder Inseln verschiedener Hersteller zusammenführen wollt.

Wer klein anfangen möchte, kommt mit einem Matter-Controller, ein paar Leuchtmitteln und einer smarten Steckdose für unter 100 Euro ins Thema. Von dort lässt sich Schritt für Schritt erweitern – um Sensoren, Thermostate und später Kameras oder Großgeräte.

Häufige Fragen zu Matter (FAQ)

Was ist Matter in einfachen Worten?

Matter ist ein gemeinsamer Standard, der dafür sorgt, dass Smart-Home-Geräte verschiedener Hersteller miteinander funktionieren – unabhängig davon, ob ihr sie über Apple Home, Amazon Alexa, Google Home oder Samsung SmartThings steuert.

Brauche ich für Matter einen Hub?

Ihr braucht mindestens einen Matter-Controller, etwa einen smarten Lautsprecher, ein Smart Display oder ein Streaming-Gerät. Für batteriebetriebene Thread-Geräte wie viele Sensoren kommt zusätzlich ein Thread-Border-Router hinzu. Beide Funktionen stecken oft im selben Gerät, etwa in einem Amazon Echo der vierten Generation oder einem dedizierten Hub.

Was ist der Unterschied zwischen Matter und Thread?

Thread ist ein stromsparendes Funknetzwerk für die Datenübertragung. Matter ist die gemeinsame Sprache, die darüber – sowie über WLAN und Ethernet – läuft. Thread transportiert die Daten, Matter sorgt für die Verständigung zwischen den Geräten.

Ersetzt Matter Apple Home, Alexa und Google Home?

Nein. Matter ergänzt diese Plattformen, ersetzt sie aber nicht. Ihr steuert eure Geräte weiterhin über die gewohnten Apps und Sprachassistenten – Matter sorgt nur dafür, dass sich Geräte zusätzlich auch in den Systemen anderer Hersteller nutzen lassen.

Funktionieren meine alten Zigbee- oder WLAN-Geräte mit Matter?

Teilweise. Manche ältere Geräte lassen sich über eine Bridge oder ein Software-Update für Matter nachrüsten. Zigbee-Geräte etwa sprechen Matter über eine Zentrale, die als Übersetzer dient. Geräte ohne Matter-Unterstützung und ohne passende Bridge bleiben jedoch außen vor.

Woran erkenne ich Matter-fähige Geräte?

Am Matter-Logo auf Verpackung oder Produktseite. Das Logo darf nur auf Geräten stehen, die die Zertifizierung der Connectivity Standards Alliance durchlaufen haben. Achtet zusätzlich darauf, ob ein Gerät direkt per Matter funktioniert oder eine Hersteller-Bridge voraussetzt.

Welche Matter-Version ist aktuell?

Die aktuelle Version ist Matter 1.6, veröffentlicht im Juni 2026. Sie bringt keine neuen Gerätekategorien, verbessert aber die Einrichtung per NFC, das Zusammenspiel mehrerer Systeme und das Verhalten von Thermostaten.

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    Author

    Ich bin Nico und beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Smart Home. Im Jahr 2013 habe ich mit HouseControllers eines der ersten deutschsprachigen Smart Home Magazine gegründet. Mehr über mich.