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Die Zeiten, in denen Saugroboter noch stupide nach dem Zufallsprinzip durch die Wohnung irrten, sind längst vorbei. Aber welche Innovationen gibt es bei den autonomen Haushaltshelfern? Wir stellen drei Entwicklungen vor, mit denen die Hersteller um die Gunst der Verbraucher werben.

Künstliche Intelligenz soll Hindernisse besser erkennen

Trotz aller Entwicklungsfortschritte in den letzten Jahren können auf dem Boden liegende Socken oder Kabel Saugroboter noch immer Probleme bereiten. Mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz (KI) wollen die Hersteller das Problem lösen. So hat das Unternehmen Ecovacs für dieses Jahr den  OZMO 960 angekündigt, der Hindernisse dank einer KI deutlich besser erkennen soll:

Mithilfe der neuen KI-Technologie AIVI (Artificial Intelligence and Visual Interpretation) erkennt der Saugroboter nicht nur einfach seine Umgebung, um einen Putzplan zu erstellen, sondern nimmt zudem viele Hindernisse wie Kabel oder Socken wahr und kann diesen effizient ausweichen. So entfällt das Aufräumen vor dem Saugroboter-Einsatz. Bislang beherrscht AIVI etwa 500 Objekte und lernt ständig dazu. 


Wie zuverlässig die Technik in der Praxis zeigt, wird sich im Alltagstest zeigen. Bislang steht allerdings noch nicht fest, wann der Ozmo 960 auf den Markt kommen wird (mehr dazu in unserer Meldung „IFA: Saugroboter von Ecovacs sollen mit Künstlicher Intelligenz Hindernisse besser erkennen“).

Ozmo 960: Ecovacs hat den Saugroboter mit KI Anfang des Jahres auf der Messe CES in Las Vegas vorgestellt (Foto: Ecovacs)

Mehr als nur saugen: Roboter kümmern sich um die umfassende Bodenreinigung

Zwar sind Wischroboter bereits seit vielen Jahren erhältlich, die Hersteller machen sich aber weiterhin Gedanken dazu, wie die beiden Arbeitsschritte – saugen und wischen – besser aufeinander abgestimmt werden können. Eine Option stellen Roboter da, die beide Funktionen in einem Gerät vereinen. So kann der Saugroboter Mi Roborock S6 beispielsweise mit einem integrierten Wassertank den Boden zunächst feucht wischen und anschließend saugen.

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Eine weitere Möglichkeit stellt die Vernetzung des Saugroboters mit einem Wischroboter dar. Diesen Weg geht iRobot mit dem Roomba S9+ und Braava Jet M6: Der Braava-Wischroboter kann auf Wunsch die Reinigung automatisch dann starten, wenn der Roomba-Saugroboter seine Arbeit erledigt hat.

Roomba S9+ und Braava Jet M6: Die Arbeitsschritte der beiden Roboter können aufeinander abgestimmt werden.

Absaugestationen erhöhen den Komfort

Saugroboter sind sicherlich eine Arbeitserleichterung, völlig autonom arbeiten sie jedoch noch nicht: Bei einer längeren Abwesenheit verweigert der Roboter irgendwann den Dienst, weil der integrierte Staubbehälter voll ist. iRobot hat sich diesem Problem angenommen und mit dem Roomba i7+ einen Saugroboter auf den Markt gebracht, der an einer Absaugestation seinen Staubbehälter autonom entleeren kann. Die Station bietet Platz für 30 Staubbehälter und muss dementsprechend nur noch alle paar Wochen entleert werden. Der zusätzliche Komfort hat aber zumindest aktuell noch einen hohen Preis: Rund 1200 Euro werden für den Saugroboter mitsamt der Absauge- und Ladestation fällig.

Preisvergleich: Roomba i7+

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Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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