Anker nimmt Vorbestellungen für die Solix S2000 entgegen, eine tragbare Powerstation mit 2.000 Wattstunden Kapazität. Für Frühbucher ruft der Hersteller rund 700 Euro auf. Interessant ist das Gerät vor allem als Notstromlösung: Bei einem Stromausfall soll es in maximal zehn Millisekunden übernehmen und angeschlossene Geräte weiterlaufen lassen.
Was in der S2000 steckt
Im Inneren arbeiten LFP-Zellen mit 314 Ah, die laut Anker 6.000 Ladezyklen bis 80 Prozent und bis zu 10.000 Zyklen bis 60 Prozent Restkapazität durchhalten. Der Hersteller nennt eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren und gibt fünf Jahre Garantie. An der Steckdose liefert die S2000 dauerhaft 1.500 Watt, im Bypass-Modus sind kurzzeitig bis zu 2.300 Watt möglich. Dazu kommen zwei USB-C-Ports mit 100 und 15 Watt sowie ein USB-A-Anschluss mit 12 Watt. Mit 16,2 Kilogramm und Maßen von rund 21 mal 28 mal 32 Zentimetern ist sie laut Anker die kleinste und leichteste 2-kWh-Powerstation.
Aufladen könnt ihr den Speicher über die Steckdose mit 1.150 Watt, was Anker mit einer Ladezeit von gut zwei Stunden angibt. Ein UltraFast-Modus mit 1.500 Watt lässt sich in der App zuschalten. Für den Betrieb mit Solarmodulen gibt es einen MPPT-Eingang, der bis zu 400 Watt aufnimmt.
Notstrom, Stromsparen und unsere Einschätzung
Als Notstromversorgung soll die S2000 ein typisches Wohnzimmer aus Fernseher, WLAN-Router und Lautsprecher bis zu 24 Stunden am Laufen halten; fürs Homeoffice mit iMac und Router nennt Anker gut zehn Stunden. Wie lange der Speicher tatsächlich durchhält, hängt von den angeschlossenen Geräten ab. Beim Verbrauch im Ruhezustand setzt Anker auf die Technik OptiSave 2.0: Der Leerlauf soll bei 10 Watt liegen, der System-Standby bei 2 Watt, die Energieeffizienz bei 86 Prozent – allesamt Herstellerangaben, jeweils im Vergleich zu nicht näher genannten Branchenwerten.
Rund 700 Euro Frühbucherpreis sind für eine 2-kWh-Powerstation mit LFP-Zellen und USV-Funktion ein fairer Kurs. Die 24-Stunden-Angabe ist Marketing und muss sich im Alltag erst beweisen; wie leise das Gerät unter Last arbeitet und wie es um Schutzklasse und reale Ladezeiten steht, verrät die Produktseite nicht.
Einen regulären Verkaufspreis nennt Anker bislang nicht, ebenso wenig ein konkretes Startdatum – derzeit läuft die Vorbestellung zum Frühbucherpreis von rund 700 Euro.
Mehr Infos findet ihr auf der Anker-Produktseite.
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