Der Beatbot AquaSense 2 Ultra will neue Standards setzen – mit intelligenter Navigation und einer „5-in-1-Reinigung“ inklusive Wasserlinie und Oberfläche. Ob er diesen Anspruch erfüllt, zeigt unser Praxistest.
Im vergangenen Jahr haben wir den Poolroboter Beatbot AquaSense Pro getestet – und waren fast durchweg überzeugt. Bis auf den hohen Preis gab es kaum etwas zu kritisieren. Jetzt legt der Hersteller nach: Mit dem Beatbot AquaSense 2 Ultra kommt eine neue Generation auf den Markt – oder besser gesagt: in den Pool. Wir waren gespannt, ob es gelungen ist, den bereits starken Vorgänger noch weiter zu verbessern.
Spoiler vorab: Der neue Roboter spielt klar in der Premium-Liga – das zeigt sich nicht zuletzt am Preis von rund 3.800 Euro, wobei Amazon aktuell einen Rabattcoupon von 20 Prozent anbietet, den Ihr auf der Produktseite aktivieren könnt*. Der Preis wird somit um 770 Euro auf 3.080 Euro reduziert.
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Lieferumfang und Inbetriebnahme
Der AquaSense 2 Ultra kommt in einem soliden Paket mit folgendem Zubehör:
- Bedienungsanleitung
- Rückholhaken (ohne Teleskopstange)
- Ladestation
- Klärmittel
- Schutzabdeckung
Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und robust – massiver Kunststoff, stabile Komponenten, keine scharfen Kanten oder klappernde Teile. Die Einrichtung verläuft unkompliziert: App herunterladen, Roboter mit dem WLAN verbinden – fertig. Der Roboter benötigt zu Beginn eine ebene Fläche zur Selbstjustierung, bevor er einsatzbereit ist.
Die Ladestation ist identisch zur des Vorgängers: leicht angeschrägt, platzsparend und einfach in der Handhabung: Zum Aufladen wird der Poolroboter einfach in die Ladestation gestellt.

Technische Eigenschaften im Überblick
- Max. Poolgröße: 300 m²
- Reinigungsbereiche: Boden, Wände, Wasserlinie und Wasseroberfläche
- Navigationssystem: KI-gestützte Schmutzerkennung mit Mehrfachreinigung
- Steuerung: Per App (WLAN) und Gerätetasten
- Bürsten: Vier Walzen auf der Unterseite, zwei zusätzliche Front-Seitenbürsten für verbesserte Oberflächenreinigung
- Gewicht: 13 kg
- Akkulaufzeit: Bis zu 10 Stunden je nach Modus
- Besonderheiten: Reinigung der Wasseroberfläche, automatische Wasserlinien-Parkfunktion, Update-fähige Software
Handhabung und Reinigungsleistung
Der Roboter reinigt nicht nur den Poolboden, sondern auch die Wände, Wasserlinie und – das ist besonders – die Wasseroberfläche. Dabei hilft eine neue Komponente: zwei Seitenbürsten an der Front, die Schmutz von der Oberfläche gezielt in den Einlass des Roboters leiten. Gerade feine Partikel wie Pollen, Blüten oder Insekten werden so besser erfasst als beim Vorgängermodell.
Dank der KI-basierten Schmutzerkennung erkennt der Roboter stärker verschmutzte Bereiche und fährt diese mehrfach ab. In unserem Test funktionierte das bereits zuverlässig bei grobem Schmutz wie Laub, obwohl sich die Funktion aktuell noch in der Beta-Phase befindet.

Der integrierte Akku hat eine Laufzeit von fünf bis zehn Stunden, abhängig von den gewählten Reinigungsmodi: Die Wasseroberfläche wird bis zu zehn Stunden lang gereinigt, während Boden, Wand und Wasserlinie bis zu fünf Stunden gereinigt werden. Anschließend muss der Roboter für rund fünf Stunden in der Ladestation geparkt werden, bis er wieder Einsatzbereit ist.
Das Reinigungsergebnis des AquaSense 2 Ultra überzeugt auf ganzer Linie: Der Pool wurde in unserem Test durchweg gründlich gesäubert – sowohl Boden, Wände als auch die Wasserlinie wirkten nach dem Reinigungsvorgang makellos.

Besonders begeistert hat uns die integrierte Oberflächenreinigung: Der Roboter fährt wie ein Boot gezielt über die Wasseroberfläche und sammelt dabei Blätter, Insekten und anderen Schmutz zuverlässig ein. Hierfür öffnet sich eine kleine Klappe auf der Vorderseite, damit der Roboter den Schmutz von der Wasseroberfläche aufnehmen kann.

Gerade für Pools in baumreichen Gärten – wie in unserem Fall – ist diese Funktion ein echter Gewinn, den wir nach kurzer Zeit nicht mehr missen möchten. Unseren Poolkescher haben wir inzwischen in die hinterste Ecke des Gartenhauses verstaut, da wir ihn kaum noch benötigen.
Auch die Wasserlinie wird gründlich gereinigt. Der AquaSense 2 Ultra saugt sich zunächst an der Poolwand fest, fährt diese ab und ragt an der Wasserlinie kurz aus dem Wasser, um Schmutz zu entfernen, der sich dort ansammelt.

Optional kann ein Reinigungsmittel verwendet werden – das Clear Water Kit basiert auf Chitosan (Krabbenschalen) und hilft bei trübem Wasser, ohne, dass Chemie eingesetzt wird. Ein Reinigungskit ist im Lieferumfang enthalten.
Die Kits könnt Ihr im Handel oder direkt bei Beatbot nachbestellen, mit einem Preis von rund 50 Euro für zwei Kits sind sie aber kein Schnäppchen. Bei den meisten Anwendern dürfte das Reinigungsmittel aber nur selten zum Einsatz kommen, da Poolpumpe, Filter und Chlor in der Regel zuverlässig für klares Wasser sorgen. Uns gefällt, dass der Poolroboter bei Bedarf ebenfalls die Wasserqualität verbessern kann.

Zuverlässige Navigation und intuitive App
Die Navigation erfolgt über eine Kamera, Infrarot- und Ultraschallsensoren. In unserem runden Stahlwandbecken hat sich der AquaSense 2 Ultra problemlos zurechtgefunden. Die Poolleiter stellte für den Roboter kein Hinderniss dar. In eckigen Becken dürfte die Pfadplanung mindestens genauso gut und effizient ablaufen.
Die App erlaubt die Wahl verschiedener Reinigungsmodi – vom reinen Bodenmodus bis zum „Ultra-Modus“, der sämtliche Flächen inklusive der Oberfläche reinigt. Der benutzerdefinierte Modus erlaubt die gezielte Auswahl eines Reinigungsprogramms, damit der Roboter beispielsweise ausschließlich die Wasseroberfläche reinigt.


Besonders gut gefällt uns, dass die App-Oberfläche ansprechend gestaltet ist und viel Liebe zum Detail zeigt. Die Bedienung ist intuitiv und die Texte professionell übersetzt.
Die Steuerung via App ist nur möglich, wenn WLAN im Poolbereich zur Verfügung steht. Im Zweifel kann ein Outdoor-Repeater Abhilfe schaffen oder Ihr installiert einen (meist günstigeren) Indoor-Repeater in Eurem Gartenhaus.
Wichtig zu wissen: Sobald der Roboter komplett unter Wasser ist, bricht die Verbindung zur App ab. Diese Einschränkung betrifft alle Poolroboter, da WLAN unter Wasser nicht funktioniert. Sobald der Roboter die Reinigung abgeschlossen hat und wieder auftaucht, wurden wir zuverlässig mit einer Pushnachricht auf dem Smartphone darüber informiert, dass wir den Roboter jetzt aus dem Pool nehmen können.
Komfort und Ergonomie
Mit 13 Kilogramm ist der AquaSense 2 Ultra kein Leichtgewicht, was in der Ergonomie einen Punktabzug zur Folge hat.
Umso praktischer ist die automatische Parkfunktion an der Wasserlinie: Nach Beendigung des Reinigungsvorgangs wartet der Roboter am Beckenrand und kann von dort unkompliziert aus dem Pool genommen werden.
Auch die Filterreinigung ist einfach: Oben befindet sich eine Klappe, unter der sich der große herausnehmbare Schmutzkorb befindet. Einmal unter dem Gartenschlauch ausgespült, ist der Roboter wieder einsatzbereit.
Fazit
Der Beatbot AquaSense 2 Ultra ist ein echtes Luxusprodukt für Poolbesitzer, die keine Kompromisse bei dem Komfort und Reinigungsergebnis eingehen wollen. Wer bereit ist, tief in die Tasche zu greifen, bekommt ein beeindruckend durchdachtes und leistungsfähiges Gerät, das Boden, Wände, Wasserlinie und Oberfläche gleichermaßen zuverlässig reinigt.
Die Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger – vor allem die KI-Erkennung und die verbesserte Oberflächenreinigung mit den neuen Seitenbürsten– rechtfertigen den Aufpreis, auch wenn 3.850 Euro ein happiger Betrag sind. Dank Amazon-Rabattcoupon lässt sich zumindest aktuell der Preis um 20 Prozent reduzieren.
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Wer nach einer günstigeren Alternative sucht wird beim gleichen Hersteller fündig: Der Beatbot AquaSense Pro (unser Test) spielt mit einem Preis von 2.000 Euro zwar auch in der Oberliga, ist damit aber deutlich günstiger als der Pro 2 Ultra. Diese Variante reinigt ebenfalls den Boden, die Wände, die Wasserlinie und die Wasseroberfläche. Auf die beiden Seitenbürsten und die KI-basierte Schmutzerkennung müsst Ihr allerdings verzichten.
Anmerkung: Für den Testbericht hat uns der Hersteller ein Gerät zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht die Berichterstattung und die Bewertung.