Ecovacs hat in Barcelona seine Roadmap für das erste Quartal 2026 vorgestellt. Der Hersteller bringt neue Hardware für fast alle Bereiche des automatisierten Haushalts auf den Markt. Im Fokus stehen dabei die Gartenpflege, die klassische Bodenreinigung und spezialisierte Roboter für Glasflächen. Die neuen Modelle sollen vor allem bestehende Schwachstellen wie die manuelle Nacharbeit an Rasenkanten oder das händische Auswaschen von Fenstertüchern angehen.

Goat-Serie: Rasenpflege ohne manuelles Trimmen

Die neue Goat-Serie wird um mehrere Modelle erweitert, die unterschiedliche Grundstücksgrößen abdecken. Eine interessante Neuerung ist der integrierte Kantentrimmer bei den LiDAR-PRO-Modellen. Laut Hersteller soll diese „TruEdge“ getaufte Technik dafür sorgen, dass der Rasen bis zum Rand gekürzt wird, was das bisher oft nötige manuelle Nacharbeiten mit einem Handtrimmer überflüssig machen soll.

Zur Navigation setzen die Geräte auf eine Kombination aus LiDAR-Sensoren und 360-Grad-Kameras. Damit positionieren sie sich als kabellose Alternative zu klassischen Mährobotern, die noch auf Begrenzungsdrähte angewiesen sind.

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Saugroboter: Wischwalzen und automatisierte Stationen

Für den Innenbereich schickt Ecovacs den Deebot T90 Pro Omni und den T80S Omni ins Rennen. Beide setzen auf die Ozmo-Roller-Technologie, bei der rotierende Walzen statt flacher Wischtücher zum Einsatz kommen. Laut Ecovacs wurde zudem die Hinderniserkennung verbessert, um auch in vollgestellten Räumen flüssiger navigieren zu können.

Die dazugehörigen Omni-Stationen übernehmen wie bei den Vorgängern die komplette Wartung, inklusive der Reinigung und Trocknung der Wischmopps sowie der Entleerung des Staubbehälters. Preislich ordnen sich die Geräte im gehobenen Mittelfeld ein und konkurrieren dort direkt mit den Top-Modellen von Roborock oder Dreame.

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Winbot W3 Omni: Fensterreinigung mit eigener Waschstation

Auch bei der Fensterreinigung gibt es Zuwachs. Der Winbot W3 Omni kommt mit einer Multifunktionsstation daher, die laut Hersteller das Reinigungspad selbstständig auswäscht. Das soll den Kontakt mit Schmutzwasser minimieren und die Bedienung komfortabler machen.

Für kleinere oder speziell gerahmte Fensterflächen ist der Winbot Mini 2 gedacht. Dieser ist besonders flach gebaut und soll durch ein neues Sprühsystem und verbesserte Eckbürsten auch schwierige Stellen erreichen. Damit adressiert Ecovacs ein Problem, das viele Nutzer bei den bisher meist recht klobigen Fensterrobotern bemängelt haben.

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Das Vorgängermodell Ecovacs Winbot W2 Pro Omni haben wir im vergangenen Jahr ausführlich für euch getestet und ein positives Fazit gezogen: Ecovacs Winbot W2 Pro Omni Fensterputzroboter im Test: Nie wieder die Fenster putzen?

Preise und Verfügbarkeit im Überblick

Die neuen Modelle kommen gestaffelt in den Handel. Den Anfang machen am 12. Februar der Rasenmäher Goat O600 RTK für rund 650 Euro, der Goat O1200 LiDAR Pro für rund 1.000 Euro sowie der Goat A1600 LiDAR Pro für rund 1.500 Euro.

Das Spitzenmodell Goat A3000 LiDAR Pro kostet rund 2.300 Euro.

Ebenfalls ab Mitte Februar erhältlich sind der Deebot T80S Omni für rund 650 Euro und der Fensterreiniger Winbot W3 Omni für rund 700 Euro. Im März folgen der Deebot T90 Pro Omni für rund 800 Euro sowie der Winbot Mini 2 für rund 300 Euro.

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Ich bin Nico Zorn und beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Smart Home. Im Jahr 2013 habe ich mit HouseControllers eines der ersten deutschsprachigen Smart Home Magazine gegründet. Mehr über mich.

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