Mova schickt im Mai den V70 Ultra Complete ins Rennen. Das Modell soll vor allem dort punkten, wo viele Saugroboter kapitulieren: unter niedrigen Möbeln, in engen Spalten und an schwer erreichbaren Kanten.
Das Herzstück des Geräts ist das sogenannte MaxiReachX-System. Der Wischmopp fährt laut Hersteller bis zu 16 cm aus, die Seitenbürste verlängert sich um bis zu 12 cm, sobald der Roboter enge Bereiche erkennt. Damit sollen Spalten ab rund 3,8 cm Breite erreichbar sein. Ein Mehrwinkel-Mechanismus soll außerdem helfen, sauber um Möbelbeine und empfindliche Objekte zu navigieren.
Kein Beutel, kein Nachkaufen
Die Basisstation kommt erfreulicherweise ohne Einwegbeutel aus. Das sogenannte EcoCyclone-System sammelt den Staub in einem Behälter, der laut Mova bis zu 100 Tage ohne manuelles Entleeren auskommt – das spart Verbrauchsmaterial und laufende Kosten. Wer auch den Wasserwechsel automatisieren will, kann optional ein Auto-Water-Refill-&-Drain-Kit nachrüsten.
Bei der Saugkraft gibt Mova beeindruckende 40.000 Pa an. Hindernisse bis 9 cm Höhe soll der V70 überwinden, der Vorgänger V50 kam hier auf vergleichbare Werte. Die Objekterkennung soll laut Hersteller über 300 übliche Gegenstände abdecken. Der 6.400-mAh-Akku lädt im Vergleich zum V50 rund 30 % schneller und eine Smart-Resume-Funktion sorgt dafür, dass der Roboter nach einer Zwischenladung an der richtigen Stelle weitermacht – das sind aber alles Herstellerangaben, die noch nicht unabhängig geprüft wurden.
Weitere Neuvorstellungen von Dreame
Mova Z70 Ultra Roller Complete
Parallel kündigt Mova den Z70 Ultra Roller Complete an, der mit einer Hochdruck-Frischwasserzirkulation arbeitet und damit das Problem trüber Wischwasser angehen soll. Der Z70 baut auf dem Z60 Ultra Roller Complete auf und richtet sich laut Hersteller an größere Haushalte mit höherem Reinigungsbedarf. Einen Preis für den V70 Ultra Complete hat Mova bislang nicht genannt, der Verkauf soll im zweiten Quartal starten.
Movas LumeGret Solarsystem: Plug-and-Play-Solar ohne Installateurtermin
Der Hersteller bringt im zweiten Quartal 2026 zudem sein LumeGret Solarsystem auf den Markt – eine steckerfertige Lösung, die laut Hersteller in rund 30 Minuten ohne Fachkraft einsatzbereit ist. Das System ist in zwei Varianten erhältlich: A2000 mit 1.500 W und A4000 mit 2.500 W Ausgangsleistung.
Die integrierte KI-Funktion LumeGret Orbit soll den Eigenverbrauch automatisch maximieren, während FluxCharge das Laden von Elektrofahrzeugen mit bis zu 2,5 kW unterstützen soll. Für die A4000-Variante gibt Mova einen jährlichen Einsparbetrag von über rund 1.500 Euro an – bei einer geschätzten Amortisationszeit von zwei bis drei Jahren. Konkrete Verkaufspreise hat Mova bislang nicht kommuniziert.
Rover X10: Poolreinigung per Laser-Mapping
Der Rover X10 soll laut Mova sieben Reinigungszonen abdecken – von Boden und Wänden über Stufen bis zur Wasseroberfläche. Für die Navigation unter Wasser setzt der Hersteller auf ein LDS-Mapping-System, das in Echtzeit eine 3D-Karte des Beckens erstellt. Die Saugleistung gibt Mova mit rund 38.000 Litern pro Stunde an, der 15.000-mAh-Akku soll bis zu 6 Stunden durchhalten.
Der Rover X10 ist bereits erhältlich und kostet rund 2.100 Euro. Wir haben dem Poolroboter in einer eigenen Meldung ausführlich vorgestellt: Mova Rover X10: Poolroboter mit Unterwasser-LDS und 6 Stunden Akkulaufzeit ist jetzt erhältlich