Samsung hat zur CES 2021 eine neue Generation des Frame-TVs vorgestellt. Der Fernseher “tarnt” sich bei Nichtgebrauch weiterhin als Bilderrahmen.

Die immer größer werdenden TV-Geräte haben eine Schattenseite: Ein ausgeschalteter Fernseher im Wohnraum ist mit seiner großen schwarzen Fläche optisch nicht gerade ansprechend. Samsung löst bei den Frame-TVs dieses Problem mit Kunst: Die besonders flachen Geräte besitzen einen Rahmen, der das TV-Display wie ein Bild wirken lässt. Passend dazu kann der Frame-Fernseher bei Nichtgebrauch Kunstwerke oder eigene Fotos darstellen, um sich in den Wohnraum einzufügen.

Die neue Frame-Generation besitzt ein QLED-Panel, das auf LCD basiert und 3.840 x 2.160 Pixel (4K) darstellt. Der Rahmen um den Fernseher wurde dünner gestaltet und ist jetzt nur noch 2,5 cm dick. Die Anschlussmöglichkeiten und ein Teil der Elektronik wird auch bei der neuen Generation in eine separate Box gepackt, die mit dem Display verbunden wird und etwa in einem Schrank versteckt werden kann. Auf diesem Weg muss lediglich ein einziges flaches Kabel zum Fernseher geführt werden.

Die TV-Geräte unterstützen die gängigen Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime Video, Zattoo und Youtube und ermöglichen die Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Bixby – Samsungs hauseigenem Sprachassistenten.

Samsung führt für die Geräte zudem ein optionales Kunst-Abo ein: Für 5 US-Dollar pro Monat gibt es Zugriff auf rund 1.500 digitale Kunstwerke, die laut dem Hersteller speziell für den Fernseher optimiert wurden. Ein ähnliches Abo bietet Netgear für den digitalen Bilderrahmen Meural Canvas an, der allerdings ausschließlich Fotos und Kunstwerke und keine TV-Inhalte darstellt (siehe dazu unseren Meural Canvas II Test).

Samsung The Frame 2021: Preis und Verfügbarkeit

Die The Frame 2021-Geräte werden in unterschiedlichen Größen zwischen 32 und maximal 75 Zoll erhältlich sein. Bislang gibt es noch keine Angaben dazu, wann und zu welchem Preis die Fernseher auf den Markt kommen werden. Die 2020er-Modellreihe ist ab 440 Euro bei Amazon erhältlich*.

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Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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