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Smart Home-Technologie kann nicht nur die Sicherheit verbessern und den Komfort erhöhen, sondern auch das Wohlbefinden und die Gesundheit. Vier Anwendungsbeispiele im Überblick.

Smart Home: Sensoren überwachen die Luftqualität

Die Temperatur und die Luftqualität wirken sich maßgeblich auf unser Wohlbefinden aus. Mittlerweile sind diverse Produkte am Markt erhältlich, mit denen sich das Klima und die Luftqualität im Innen- und Außenbereich überwachen lässt. Ein Klassiker unter den Klimasensoren ist die Netatmo Wetterstation (Amazon*), die für rund 150 Euro die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit, den Luftdruck und die Luftqualität im Innen- und Außenbereich misst.

Die Daten könnt ihr entweder mit der Smartphone-App von Netatmo oder über Amazon Alexa („Alexa, frage Netatmo nach der Temperatur im Wohnzimmer“) abfragen – ein Display direkt an der Station gibt es leider nicht. Zahlreiche Smart Home-Systeme, wie beispielsweise Innogy SmartHome oder Magenta SmartHome, können auf die Wetterstation zugreifen und basierend auf den Messwerten bestimmte Aktionen ausführen – beispielsweise einen Ventilator starten, wenn eine bestimmte Temperatur erreicht wird.

Wir haben die Netatmo Wetterstation seit einigen Jahren im Einsatz und sind mit dem Produkt rundum zufrieden: Die Verarbeitung ist gut, die Sensoren arbeiten zuverlässig und die App wird regelmäßig aktualisiert.

Praktisch: Die Wetterstation informiert euch auf Wunsch mit Push-Nachrichten auf eurem Smartphone, wenn bestimmte Werte erreicht oder überschritten werden. So könnt ihr euch beispielsweise über eine zu hohe Luftfeuchtigkeit warnen lassen und so Schimmelbildung vorbeugen.

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Eine Alternative zur Netatmo Wetterstation stellen die Produkte von Eve Home dar – zumindest dann, wenn ihr für euer Smart Home auf Apple HomeKit setzt. Im Unterschied zur Wetterstation von Netatmo sind die Sensoren von Eve mit einem gut ablesbaren Display ausgestattet. Eve bietet zwei Produkte für die Überwachung des Klimas und der Luftqualität an:

  • Eve Room für den Innenbereich (rund 90 Euro bei Amazon*)
  • Eve Degree für den Außenbereich (rund 66 Euro bei Amazon*)
Eve Room: Der Luftquaitätssensor besitzt ein großes, gut ablesbares Display

Amazon Alexa oder der Google Assistant werden nicht unterstützt, dafür könnt ihr Siri nach der Temperatur und weiteren Messwerten fragen. Voraussetzung für die Nutzung der Sensoren sind allerdings Apple-Geräte – mit Android-Smartphones sind die Produkte von Eve nicht kompatibel.

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Luftreiniger verbessern die Raumluft

Die Luftqualität zu messen ist ein erster Schritt – aber wie können Allergene und Schadstoffe aus der Raumluft beseitigt werden? Luftreiniger wie der Dyson Pure Cool Me (Amazon*) oder der Philips AC3259/10 (Amazon*) informieren euch nicht nur über die Qualität der Raumluft, sondern sorgen mit ihren Filtern auch dafür, dass Schadstoffe beseitigt werden.

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Noch komfortabler (aber auch teurer) ist der Dyson Pure Hot + Cool: Das Produkt kombiniert einen Luftreiniger mit einem Ventilator und einem Heizstrahler und kann so zu jeder Jahreszeit für eine saubere Luft und angenehme Temperatur sorgen. Wir haben den smarten Ventilator kürzlich getestet und folgendes Fazit gezogen:

Der Dyson Pure Hot + Cool 2018 ist ein hochwertiges „3 in 1“-Gerät, das im Sommer für Abkühlung und im Winter für Wärme sorgt, während es gleichzeitig die Luftqualität verbessert. Die Verarbeitung ist tadellos, das Design ansprechend und die Bedienung intuitiv. 

Für die Sprachsteuerung, beziehungsweise Integration in das Smart Home, stehen Amazon Alexa und Siri (über Siri Shortcuts zur Verfügung) – weitere Optionen, beispielsweise die Unterstützung des Google Assistant und Apple HomeKit, gibt es (noch) nicht, könnten aber natürlich mit künftigen Updates nachgereicht werden. Unsere Kritik beschränkt sich in erster Linie auf den „sportlichen“ Verkaufspreis, zumal Folgekosten für den Kauf neuer Filter einkalkuliert werden müssen (immerhin müssen selbige erst nach rund 4300 Stunden Betrieb gewechselt werden).

Der Komfort hat allerdings seinen Preis: Rund 600 Euro werden aktuell für den Luftreiniger fällig (Amazon*). Eine ausführliche Bewertung gibt es in unserem Dyson Pure Hot + Cool Testbericht.

Dyson Pure Hot + Cool: Der Luftreiniger kann auch über eine Smartphone-App bedient werden.

Vernetzte Körperwaagen helfen beim Abnehmen

Den regelmäßigen Sport und die gesunde Ernährung kann einem die Technik zwar noch nicht abnehmen, aber vernetzte Körperwaagen können zumindest dabei helfen, die Entwicklung des eigenen Gewichts zu dokumentieren und so im Auge zu behalten.

Wir nutzen hierfür die WLAN-Waage Withings Body Cardio, die neben dem Gewicht auch den Körperfett- und Wasseranteil, die Muskel- und Knochenmasse sowie die Herzgesundheit (Pulswellengeschwindigkeit und Herzfrequenz) misst. Die Daten werden in der App übersichtlich aufbereitet und können auf Wunsch mit Google Fit und Apple Health geteilt werden. Die smarte Waage ist aktuell für rund 120 Euro im Handel erhältlich (Amazon*).

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Gut geschlafen? Schlaftracker überwachen die Schlafqualität

Zu wenig Schlaf hat gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit. So berichtet Geo.de über eine Analyse von Dr. Epameinondas Fountas, der mit seinem Team elf Studien mit mehr als 1 Million Probanden untersucht hat, um die Auswirkungen von Schlafentzug zu erforschen („Gesundheit: Studien zeigen, wie ungesund zu wenig Schlaf wirklich ist“):

Wenngleich jeder Mensch ein anderes Schlafbedürfnis hat, empfehlen Schlafforscher sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht. Diese Länge stellt eine gute kognitive Leistungsfähigkeit sicher und sorgt für ein geringeres Krebsrisiko. Zu wenig Schlaf ist hingegen mit einem signifikant erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme einschließlich Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzinsuffizienz und mehr verbunden.

Schlaftracker können dabei helfen, ein besseres Verständnis von dem eigenen Schlafverhalten zu erhalten. Sie erfassen nicht nur die Schlafdauer, sondern ermitteln auch die Schlafqualität. Basierend auf den Daten werden in der zugehörigen Apps Tipps gegeben, um das eigene Schlafverhalten zu verbessern. Withings geht mit seinem Schlaftracker noch weiter und erfasst sogar Vitalfunktionen wie Atmung und Herzfrequenz, um Atmungsstörungen zu erkennen.

Withings Sleep: Der Schlaftracker wird unter der Matratze platziert.

Oft lassen sich die Schlaftracker zudem in das Smart Home einbinden: Die rund 100 Euro teure Schlafsensormatte von Withings ist etwa mit der Automatisierungsplattform Ifttt kompatibel und kann beispielsweise automatisch das Licht einschalten, wenn ihr das Bett verlasst.

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Wer sich keine Schlafsensormatte unter die Matratze legen möchte, kann zu einem klassischen Fitnesstracker für das Handgelenk greifen. Die Armbänder von Fitbit erfassen neben der Anzahl der Schritte und weiteren Gesundheitsdaten auch das Schlafverhalten. Preislich liegen die Armbänder je nach Ausführung zwischen 50 und 200 Euro.

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Ihr besitzt bereits eine Smartwatch? Dann benötigt ihr unter Umständen gar keine weiteren Produkte, um euer Schlafverhalten zu messen. Für die Apple Watch ist beispielsweise für 3,50 Euro die App AutoSleep Schlaftracker erhältlich. In unserem Test hat die App gut funktioniert und die Schlafdauer vollkommen automatisch protokolliert. Wer mit der Apple Watch das Schlafverhalten auswerten möchte, muss sich allerdings angewöhnen, die Uhr vor dem Zubettgehen aufzuladen, da ihr andernfalls mit einem leeren Akku in den nächsten Tag startet.

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Wer im Besitz einer Android Smartwatch ist, kann ebenfalls sein Schlafverhalten mit einer App auswerten. In diesem Fall könnt ihr beispielsweise die App Sleep as Android installieren, die kostenlos erhältlich ist. Der volle Funktionsumfang wird allerdings über In-App Käufe freigeschaltet (0,99 € bis 5,99 € pro Artikel).

Bildnachweis Titelgrafik: Withings

Author

Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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