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Eine stetig wachsende Anzahl an kompatiblen Smart Home-Produkten und immer tiefergehende Integration in die Betriebssysteme: Apples HomeKit hat sich zu einer interessanten Smart Home-Plattform entwickelt. Wir erläutern, worauf ihr achten solltet, wenn ihr euer Smart Home mit HomeKit realisieren möchtet.

Was ist Apple HomeKit?

HomeKit ist eine Software-Plattform von Apple, mit der kompatible Smart Home-Produkte zentral gesteuert werden können. Die Einrichtung und Bedienung der Geräte erfolgt über Apples Home-App, die mit der Version 10 des mobilen Betriebssystems iOS eingeführt wurde und mittlerweile auch auf dem Desktop-Betriebssystem macOS sowie auf der Apple Watch zur Verfügung steht. Darüber hinaus können HomeKit-kompatible Produkte auch mit Sprachbefehlen über Siri gesteuert werden.

Vor- und Nachteile von HomeKit

HomeKit-Vorteile

Wer mehrere vernetzte Geräte besitzt, kennt das Problem: Für die Nutzung der verschiedenen Produkte muss man die jeweilige App des Herstellers verwenden, was im Alltag schnell nervig wird. HomeKit will dieses Problem lösen: Alle HomeKit-kompatiblen Produkte lassen sich zentral mit Apples Home-App konfigurieren und bedienen.

HomeKit: Mit Apples Home-App werden alle Geräte zentral konfiguriert und bedient.

Ein weiterer Vorteil von HomeKit ist die relativ einfache Einrichtung und Konfiguration des Smart Homes. Neue Geräte können beispielsweise zu einem vorhandenen HomeKit-System hinzufügt werden, indem mit der Home-App ein kleiner Code abfotografiert wird, der sich meist auf der Unterseite der Geräte befindet. Auch die Einrichtung von Befehlsabfolgen zur Automatisierung des Smart Home ist relativ intuitiv aufgebaut. So kann beispielsweise automatisch das Licht eingeschaltet werden, wenn der Bewohner (nach Sonnenuntergang) Zuhause eintrifft.

Mit der Home-App lassen sich einfache Befehlsabfolgen einrichten.

Im Vergleich zu den meisten anderen Smart Home-Systemen benötigt HomeKit zudem keine zusätzliche Steuerungszentrale („Smart Home Hub“), für die bei dem Aufbau eines Smart Homes zusätzliche Kosten entstehen. Genauer: HomeKit benötigt nicht unbedingt einen Hub, da die Smart Home-Geräte direkt von einem iPhone oder iPad aus angesteuert werden können. Wer jedoch auch von unterwegs auf sein Smart Home zugreifen möchte, etwa um das Licht auszuschalten oder die Heizung runterzudrehen, benötigt einen Apple TV 4, einen Apple TV 4K oder ein iPad (das sich dann natürlich Zuhause befinden muss) als Steuerungszentrale. Immerhin entstehen keine zusätzlichen Kosten, sofern eines dieser Geräte bereits vorhanden ist.

Schlussendlich betonen Vertreter von Apple immer wieder, wie wichtig ihnen der Datenschutz ist. Ob man diesem Versprechen glaubt, muss jeder für sich entscheiden. Mit Blick auf Datenschutzpannen und -skandale ist Apple aber zumindest deutlich seltener in den Schlagzeilen als etwa Google – was auch damit zu tun haben dürfte, dass Apple in erster Linie mit dem Verkauf von Hardware Umsätze generiert und somit mutmaßlich kein so ausgeprägtes Interesse daran hat, Daten seiner Kunden anzuhäufen (hier findet ihr mehr Informationen zum Thema Datenschutz im Smart Home).

Die HomeKit-Vorteile im Überblick:

  • eine App für alle (HomeKit-kompatiblen) Smart Home-Geräte
  • intuitive Einrichtung und Bedienung
  • (ggfs.) vorhandener Apple TV kann als Smart Home Zentrale eingesetzt werden
  • (mutmaßlich) hohe Datenschutzstandards

HomeKit-Nachteile

Egal ob Macbook, iPhone oder Apple Watch: Apple ist für seine hohen Preise bekannt. Die meisten Hersteller von HomeKit-Zubehör scheinen diese Preisstrategie zu folgen und verlangen für ihre Produkte einen „Apple-Zuschlag“. Wer sein gesamtes Zuhause mit HomeKit vernetzten möchte, wird schnell mehrere tausend Euro investieren. Immerhin drängen seit einiger Zeit auch chinesische Unternehmen wie Koogeeek in den Markt, die ihre Produkte deutlich günstiger als die etablierte Konkurrenz anbieten.

Ein weiteres Problem kann eine nicht ausreichende Funkreichweite sein: Viele HomeKit-Geräte kommunizieren über Bluetooth mit dem iPhone, beziehungsweise einer Steuerungszentrale wie dem Apple TV. Befindet sich das Apple TV im Erdgeschoss, können HomeKit-Geräte, die sich im ersten oder zweiten Geschoss befinden, unter Umständen nicht mehr erreicht werden. Lösen lässt sich das Problem mit einem weiteren Apple TV für die oberen Etagen oder mit der Verwendung von HomeKit-Produkten, die auf WLAN anstatt auf Bluetooth setzen.

Wer sein Smart Home mit HomeKit aufbauen möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass das System ausschließlich mit Apple-Geräten bedient werden kann. Sofern ohnehin durchgehend iPhones im Haushalt zum Einsatz kommen, ist dieser Nachteil nicht weiter relevant. Wenn aber beispielsweise die Kinder mit Android-Smartphones ausgestattet sind, werden sie das System nicht steuern können. Auch die automatische An- und Abwesenheitserkennung basierend auf dem Standort der Smartphones funktioniert nur mit Geräten von Apple.

Die HomeKit-Nachteile im Überblick:
  • hohe Preise für HomeKit-Zubehör
  • eingeschränkte (Funk-) Reichweite
  • setzt Apple-Geräte für die Steuerung voraus

HomeKit-kompatible Produkte wählen

Während zum Start der HomeKit-Plattform die Auswahl an kompatibler Hardware noch sehr überschaubar war, ist die Anzahl an entsprechenden Produkten mittlerweile fast schon unübersichtlich groß, wie die Suche nach „HomeKit“ auf Amazon* zeigt. Wir stellen euch einige HomeKit-kompatible Produkte vor, die wir in den vergangenen Jahren größtenteils selber ausprobiert und ausführlich getestet haben.

Tür- und Fenstersensor

Mit HomeKit-fähigen Tür- und Fenstersensoren könnt ihr ein einfaches Alarmsystem einrichten. Beispielsweise könnt ihr euch mit einer Push Nachricht informieren lassen, sobald während eurer Abwesenheit ein Fenster oder eine Tür geöffnet wird. Zusätzlich kann beispielsweise das Licht eingeschaltet und eine Sirene aktiviert werden, die an einer HomeKit-kompatiblen Steckdose angeschlossen ist.

Sinnvoll ist auch das Zusammenspiel mit HomeKit-kompatiblen Heizkörperthermostaten: Das Thermostat kann auf diesem Weg automatisch zugedreht werden, sobald ein Fenster im gleichen Raum geöffnet wird. Während ihr lüftet, heizt ihr somit nicht mehr „zum Fenster heraus“.

Eve Door & Window

Der Sensor von Eve wird einfach an die Tür oder das Fenster geklebt und steht nach der Einrichtung als Auslöser in eurem HomeKit-System zur Verfügung. Der Sensor besitzt zwar ein zurückhaltendes Design, könnte für unseren Geschmack aber etwas kompakter sein.

Eve Door & Window: Mit dem HomeKit-Sensor lässt sich ein einfaches Alarmsystem aufbauen.

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Beleuchtung

Mit HomeKit-kompatiblen Leuchtmitteln könnt ihr die Beleuchtung zu bestimmten Zeitpunkten oder Anlässen (Uhrzeit, Ankunft der Bewohner etc.) automatisch ein- oder ausschalten. Möglich ist zudem die Sprachsteuerung mit Siri („Hey Siri, schalte das Licht im Schlafzimmer aus“) und die Verknüpfung mit anderen Geräten oder Sensoren: Wenn die Haustür nach Sonnenuntergang geöffnet wird soll das Licht im Flur automatisch ein- und nach 10 Minuten wieder ausgeschaltet werden.

Umfassendes Beleuchtungssystem: Philips Hue

Das vernetzte Beleuchtungssystem von Philips Hue erfreut sich unter Smart Home-Anwendern großer Beliebtheit, da mittlerweile zahlreiche Leuchtmittel für den Innen- und Außenbereich erhältlich sind. Im Unterschied zu den meisten anderen HomeKit-Produkten benötigt das System allerdings einen zusätzlichen Hub als Steuerungszentrale, die so genannte „Philips Hue Bridge“. Hinzu kommt, dass die Philips Hue-Produkte teuer sind, wenngleich sie im Rahmen von Rabattaktionen wie dem Black Friday immer mal wieder mit deutlichen Preisnachlässen zu haben sind.

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Ambientebeleuchtung: Eve Flare und Eve Light Strip

Mit der runden Eve Flare und dem LED-Lichtstreifen Eve Light Strip könnt ihr farbige Lichtakzente in euer Zuhause bringen. Dank der HomeKit-Unterstützung könnt ihr ie Ambientbeleuchtung zentral mit der HomeKit-App, Siri oder einem HomeKit-fähigen Schalter wie dem Eve Button steuern.

Eve Flare: Dank dem integrierten Akku eignet sich das HomeKit-Licht auch für die Beleuchtung der Gartenparty.

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Zwischenstecker

Mit HomeKit-Zwischensteckern bindet ihr Geräte, die von Haus aus nicht HomeKit-fähig sind, in euer Smart Home ein und könnt so beispielsweise eine bereits vorhandene Stehlampe oder einen Ventilator „smart“ steuern.

Eve Energy

Der Eve Energy schaltet angeschlossene Geräte und misst gleichzeitig deren Stromverbrauch. In unserem kurzen Test konnte der HomeKit-Zwischenstecker mit einer einfachen Einrichtung, einem ansprechenden Design und einem zuverlässigen Betrieb punkten. Mit einem Preis von 50 Euro ist dieser Zwischenstecker aber kein Schnäppchen.

Eve Energy: Die kompakte HomeKit-Steckdose misst den Verbrauch der angeschlossenen Geräte.

Falls ihr kein Problem mit Produkten von chinesischen Herstellern habt, könnt ihr alternativ zu dem günstigeren Zwischenstecker von Koogeek greifen, den wir nachfolgend vorstellen.

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Koogeek Smart Plug

Für den Zwischenstecker von Koogeek zahlt ihr „nur“ 38 Euro und spart somit im Vergleich zu dem „Eve Energy“ immerhin 12 Euro. Bei Koogeek handelt es sich allerdings um ein chinesisches Unternehmen, was mit Blick auf mögliche Garantiefälle problematisch sein kann.

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Heizung

Angesichts der hohen Kosten für Öl- und Gas und mit Blick auf die eigene Ökobilanz macht es Sinn, die Heiztemperatur abzusenken, wenn sich niemand Zuhause aufhält. Mit HomeKit lässt sich der Vorgang vollständig automatisieren: Sobald der letzte Bewohner das Haus verlassen hat, wird die Heiztemperatur reduziert und sobald mindestens eine Person anwesend ist, wieder erhöht. Die Funktion setzt allerdings voraus, dass jeder Bewohner ein iPhone besitzt – Android-Geräte lassen sich nicht einbinden.

HomeKit erkennt die An- und Abwesenheit der Bewohner anhand der iPhone-Standorte.

Eve Thermo

Eve Thermo wird anstelle der bereits vorhandenen Heizkörperthermostate an die Heizung geschraubt und reguliert anschließend die Heiztemperatur. Dank der HomeKit-Integration könnt ihr unkompliziert Zeitpläne einrichten oder die Heiztemperatur automatisch basierend auf eurer An- oder Abwesenheit regulieren.

Eve Thermo: Die Heiztemperatur mit HomeKit regulieren.

In unserem Eve Thermo Testbericht hat uns das Thermostat mit einem zurückhaltenden Design, der gut ablesbare Temperaturanzeige und der einfachen Bedienung überzeugt. Punktabzug gab es allerdings für den hohen Preis. Aktuell kostet das Thermostat rund 68 Euro.

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Überwachungskameras

Apples Home-App zeigt euch die Livebilder aller HomeKit-Kameras auf einem Blick an und ermöglicht euch, die Kameras „intelligent“ zu steuern, also beispielsweise automatisch zu aktivieren, sobald alle Bewohner das Haus verlassen haben.

Die Home-App zeigt die Live-Bilder aller Kameras gleichzeitig an.

Der Zugriff auf die Kameras ist mit der Home-App auf dem iPhone, dem iPad, einem Mac (iMac, Macbook) und sogar mit der Apple Watch möglich.

Apple Watch und HomeKit-kompatible Kameras: Das Zuhause jederzeit im Blick behalten.

Überwachungskamera für den Innenbereich: Netatmo Welcome

Die Netatmo Welcome Überwachungskamera ist Dank eines Software-Updates mittlerweile HomeKit-fähig. Im Unterschied zu vielen Konkurrenzprodukten fällt für die Nutzung der Kamera keine Abo-Gebühr an, da Aufnahmen lokal auf einer Speicherkarte in der Kamera (und optional in der Dropbox oder einem FTP-Server) gespeichert werden.

Mit Blick auf die Privatsphäre gefällt uns die Gesichtserkennungsfunktion: Auf Wunsch werden nur unbekannte oder nicht identifizierbare (zum Beispiel vermummte) Personen aufgezeichnet, werden bekannte Gesichter nicht aufgezeichnet werden. Den Preis von rund 180 Euro finden wir angesichts des hohen Funktionsumfangs angemessen. Mehr über die Kamera erfahrt ihr in unserem Netatmo Welcome Test.

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Überwachungskamera für den Außenbereich: Netatmo Presence

Für die Überwachung des Hauseingangs, der Terrasse oder des Gartens können wir ebenfalls eine Kamera aus dem Hause Netatmo empfehlen: Die Netatmo Presence verrichtet bei uns seit rund einem Jahr tadellos ihren Dienst und kommt genau wie die Netatmo Welcome ohne Cloud-Abo aus.

Netatmo Presence: Die wetterfeste Kamera überwacht den Garten oder die Terrasse.

Gut gefällt uns die integrierte Flutlicht-Funktion, die Einbrechern zusätzlich die Arbeit erschwert. Praktisch: Die Kamera kann zwischen Autos, Personen und Tieren unterscheiden und beispielsweise das Flutlicht nur dann einschalten, wenn sich eine Person im Erfassungsbereich der Kamera befindet. Mehr über diese Kamera erfahrt ihr in unserem Netatmo Presence Testbericht.

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Türschloss

Nie wieder den Haustürschlüssel vergessen: Dank eines HomeKit-fähigen Türschloss öffnet ihr eure Haustür künftig bequem mit dem Smartphone oder der Apple Watch.

Nuki Smart Lock 2.0

Das Nuki Smart Lock 2.0 wird über dem bestehenden Zylinder und Schlüssel montiert und öffnet und ermöglicht es euch anschließend, eure Haustür mit dem Smartphone zu öffnen. Auf Wunsch kann eine Auto Unlock-Funktion aktiviert werden, mit der das Schloss automatisch aufgesperrt wird, sobald sich der Bewohner (mit seinem Smartphone) der Haustür nähert.

Nuki Smart Lock: Die Haustür mit HomeKit öffnen

Dank der HomeKit-Integration ist die Bedienung mit Siri und die Verknüpfung mit weiteren Geräten möglich. So könnt ihr beispielsweise Abends automatisch das Licht im Flur einschalten, sobald die Tür geöffnet wird.

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HomeKit-Produkte einrichten und verwalten

Die Einrichtung von neuen HomeKit-Produkten ist in der Regel schnell erledigt und erfordert meistens nur wenige Schritte:

  1. Home-App öffnen
  2. Auf das Plus-Symbol oben rechts tippen und „Gerät hinzufügen“ auswählen
  3. HomeKit-Konfigurationscode (befindet sich in der Regel auf der Unter- oder Rückseite des Produkts) scannen
  4. Gewünschten Raum für das HomeKit-Gerät wählen und einen Namen vergeben

Um mit der Home-App ein Gerät zu schalten, wählt ihr zunächst in der Home-App den Raum aus, in dem sich das Gerät befindet und tippt anschließend auf das entsprechende Icon. Jetzt werden euch Buttons zur Bedienung des Geräts angezeigt – bei einer Lampe könnt ihr beispielsweise Leuchtfarbe und Helligkeit regulieren:

Home-App: Die Helligkeit einer Lampe wird mit einem virtuellen Schieberegler eingestellt.

Über den Menüpunkt Einstellung greift ihr auf die Konfiguration des Geräts zu und könnt beispielsweise den Namen und die Raumzuordnung verändern:

Einstellungen eines Smart Home-Geräts in der Home-App.

Das Smart Home mit Siri steuern

Im Alltag ist die Sprachsteuerung des Smart Homes in vielen Fällen praktischer, als ständig zum Smartphone zu greifen, die App zu öffnen, das gewünschte Gerät auszuwählen und die entsprechende Einstellung vorzunehmen. So kann die Heiztemperatur beispielsweise komfortabel mit einem an Siri gerichteten Sprachbefehl wie „Hey Siri, stelle die Temperatur im Wohnzimmer auf 22 Grad“ eingestellt werden.

Bei der Planung eures Smart Homes solltet ihr bedenken, dass die Sprachsteuerung nur dann zuverlässig funktioniert, wenn sich ein entsprechendes Gerät in eurer Nähe befindet. Mit den folgenden Produkten könnt ihr euer Smart Home über Siri steuern:

  • Macbook, iMac und Mac Mini
  • iPhone und iPad
  • Apple Watch
  • Apple TV
  • HomePod

Die Sprachsteuerung über iPhones hat in unseren Tests von HomeKit-Geräten zwar grundsätzlich gut funktioniert, konnte sich im Alltag aber dennoch nicht durchsetzen: Zuhause liegt das Smartphone oft auf der Ladestation oder ist aus anderen Gründen gerade nicht in Reichweite. Einen iMac nutze ich an Homeoffice-Tagen für die Sprachsteuerung des Smart Homes, was auch gut funktioniert: Siri befindet sich oben rechts in der Menüleiste und ist somit nur einen Klick (oder einen Tastendruck) entfernt.

Die Apple Watch als HomeKit-Fernbedienung.

Am komfortabelsten finde ich persönlich den Zugriff auf Siri mit der Apple Watch: Die Uhr befindet sich immer am Handgelenk, ich kann also jederzeit einen Sprachbefehl an Siri richten – selbst dann, wenn ich mich gerade im Garten befinde. Die Uhr reagiert in der Regel schnell und zuverlässig auf die Sprachbefehle und ermöglicht es mir sogar, auf die Livebilder der Überwachungskameras zuzugreifen. Selbst Smart Home Geräte wie der Saugroboter Xiaomi Mi Robot, die zwar kein HomeKit, sondern nur die Siri-Kurzbefehle unterstützen, können auf diesem Weg gesteuert werden (Anleitung: Xiaomi Mi Robot mit Siri steuern).

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Apple HomePod: Mit dem vernetzten Lautsprecher das Smart Home steuern.

Eine weitere Option stellt Apples Smart Speaker HomePod dar. Der vernetzte Lautsprecher, der für rund 330 Euro im Handel (zum Beispiel bei Computeruniverse.net*) erhältlich ist, kann in Testberichten nicht nur mit einem guten Klang, sondern auch mit einer zuverlässigen Spracherkennung punkten und genau wie die anderen Apple-Produkte natürlich auch HomeKit-Geräte steuern. Ich bevorzuge dafür dennoch die Apple Watch – ein HomePod in jedem Raum wäre etwas zu kostspielig.

Bildnachweis Titelgrafik: Frank Gaertner / Shutterstock.com

Author

Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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