Nanoleaf erweitert sein Lichtsortiment um ein Möbelstück. Der Smart Monitor Stand, in Zusammenarbeit mit Fantaqi entstanden, ist Monitorerhöhung und adressierbare RGB-Leuchte zugleich. Statt eines weiteren Wandpaneels stellt ihr euch damit einen beleuchteten Holzsockel unter den Bildschirm, der sich per Matter ins Smart Home einbinden lässt.
Erhöhung und Beleuchtung in einem
Im Sockel stecken laut Nanoleaf 102 einzeln adressierbare LED-Zonen. Nach vorn leuchtet eine RGB-Leiste, nach hinten wirft der Ständer ein indirektes Licht mit 160 Grad Abstrahlwinkel an die Wand hinter dem Schreibtisch. Für Front- und Rücklicht gibt der Hersteller zusammen 480 Lumen an.
Dazu kommt ein separates Arbeitslicht mit einstellbarer Farbtemperatur von 1.700 bis 6.500 Kelvin und 550 Lumen. Der Farbwiedergabewert liegt laut Nanoleaf bei einem CRI von 97, was das Licht als Lese- oder Schreibtischleuchte brauchbar macht. Gedimmt wird stufenlos, bedient wird direkt am Ständer über in das Furnier eingelassene, kapazitive Touchflächen.

Nanoleaf Smart Monitor Stand: Screen Mirroring, Musik-Sync und KI-Szenen
Neben der reinen Beleuchtung will Nanoleaf den Ständer als Effektlicht positionieren. Über eine Screen-Mirroring-Funktion soll die Leiste laut Hersteller die Farben des Bildschirminhalts aufgreifen, ein Musikmodus lässt das Licht auf Töne reagieren. Wer Nanoleaf kennt, findet außerdem die Magic Scenes wieder, also per KI erzeugte Farbpaletten.
Gesteuert wird über die Nanoleaf-App für Android und iOS sowie eine Desktop-App für Windows und Mac. Für Gaming-Setups ist der Ständer zusätzlich mit Razer Chroma kompatibel, per Sync+ lässt er sich mit anderen Nanoleaf-Produkten koppeln. Sprachbefehle laufen über die angebundenen Smart-Home-Hubs.
Matter über Thread und die üblichen Ökosysteme
Bei der Anbindung setzt Nanoleaf auf WLAN im 2,4-GHz-Band sowie Thread und Bluetooth. Der Ständer ist Matter-kompatibel und lässt sich damit über den offenen Standard einbinden, statt an eine einzelne Hersteller-App gebunden zu sein. Namentlich nennt Nanoleaf Apple Home, Google Home, Amazon Alexa, Samsung SmartThings und Home Assistant.
Damit reiht sich der Monitor Stand in die aktuelle Nanoleaf-Linie ein, die auf Matter über Thread aufbaut. Firmware-Updates kommen sowohl über die App als auch per Matter-OTA. Wie zuverlässig die Einbindung in den einzelnen Systemen im Alltag funktioniert, muss sich noch zeigen.
Holzsockel mit 70 Kilogramm Traglast
Der Sockel besteht aus mehrschichtigem Massivholz mit Nussbaum-Furnier, ist laut Hersteller fein geschliffen und erfüllt den ENF-Standard, also die niedrigste Formaldehyd-Klasse. Mit 100 Zentimetern Breite ist der Ständer auf breite Schreibtische und Ultrawide-Monitore ausgelegt. Die Traglast gibt Nanoleaf mit 70 Kilogramm bei genutzter Mittelsäule an, ohne diese sind es 28 Kilogramm. Die Erhöhung beträgt 10 Zentimeter plus 2 Zentimeter Paneeldicke.
Praktisch für Schreibtisch-Setups: An der Unterseite sitzt ein Viertelzoll-Universalgewinde mit 23 Montagelöchern, an das ihr etwa Webcam oder Mikrofon schrauben könnt. Mit Strom versorgt wird der Ständer über USB-C, ein passendes Netzteil mit mindestens 15 Watt liegt allerdings nicht bei. Der Standby-Verbrauch liegt laut Nanoleaf unter 0,5 Watt. Ausgelegt ist das Gerät nach IP20 nur für den Innenbereich, die Garantie beträgt zwei Jahre.
Verfügbarkeit und Preis
Der Nanoleaf Smart Monitor Stand ist derzeit im europäischen Nanoleaf-Shop zur Vorbestellung gelistet, der Preis liegt bei rund 200 Euro. Ein Netzteil müsst ihr wie erwähnt selbst dazurechnen.
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