Rauchmelder sollten in keinem Haushalt fehlen, bieten sie doch für vergleichsweise wenig Geld viel Sicherheit. Etwas mehr „Intelligenz“ würde aber auch diesen Produkten gut tun, denn zumindest in unserem Haushalt melden sich die Dinger mit einem regelmäßgen Piepton meist zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt: Mitten in der Nacht. Hinzu kommt, dass die meisten Rauchmelder noch immer recht klobig sind (Wow, so wenig Technik in einem so großen Gehäuse!) und sicherlich auch keinen Designpreis gewinnen.
NEST hat das Marktpotenzial von „smarten“ Rauchmeldern bereits vor einiger Zeit erkannt und den NEST Protect auf den Markt gebracht. Das in San Francisco ansässige Start-Up Birdi hat sich dem Thema ebenfalls angenommen und seinen smarten Rauchmelder nicht nur mit einem schönen Design, sondern auch mit einer praktischen Zusatzfunktion ausgestattet: Birdi überwacht die Luftqualität im Raum und gibt via Android oder iOS-App Tipps, wie sich selbige verbessern lässt.

Mindestens genauso praktisch finde ich eine weitere Funktion von Birdi: Der Rauchmelder informiert ebenfalls via Smartphone darüber, wann sich die Batterie dem Ende zu neigt – allerdings niemals in der Nacht. Merkwürdig, dass die etablierten Hersteller von Rauchmeldern noch nicht auf diese Idee gekommen sind.
Clever ist auch die Idee, den Rauchmelder nicht nur mit dem eigenen Heimnetzwerk, sondern zusätzlich mit den (Birdi) Rauchmeldern der Nachbarn zu verbinden. So schlägt Birdi auch dann Alarm, wenn es bei den Nachbarn brennt.
Birdi hat Anfang des Jahres in einer Crowdfunding-Kampagne 72.000 US-Dollar und in einer anschließenden Finanzierungsrunde von Investoren satte 700.000 US-Dollar eingesammelt. Der WLAN-Rauchmelder soll ab Oktober 2014 weltweit ausgeliefert werden und kann bereits jetzt für 119.00 US-Dollar vorbestellt werden. Weitere Informationen gibt es auf Getbirdi.com.

Birdi: Smarter Rauchmelder informiert über die Luftqualität (Herstellervideo)
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