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Die eigene Photovoltaikanlage produziert klimafreundlichen und günstigen Strom – insbesondere dann, wenn der selbst erzeugte Strom in einem Solarstromspeicher gespeichert wird. So findet ihr den richtigen Speicher.

Warum überhaupt einen Solarstromspeicher kaufen?

Mit einem Solarstromspeicher könnt ihr den mit eurer Photovoltaikanlage erzeugten Strom Tag und Nacht nutzen, was aufgrund der gesunkenen Einspeisevergütung in der Regel mehr Sinn macht, als den Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen. Ein Solarstromspeicher kann aber gleichzeitig für eine Notstromversorgung eingesetzt werden und somit eine unterbrechungsfreie Stromversorgung ermöglichen.

Soll eine neue Photovoltaikanlage mit Speicher installiert werden?

Heutzutage wird jede zweite neue PV-Anlage mit einem Solarstromspeicher installiert. Das hat den Vorteil, dass die Komponenten von Anfang an aufeinander abgestimmt und ein großer Anteil des Solarstroms selbst genutzt werden kann.

Oder soll der Solarstromspeicher eine bestehende Photovoltaikanlage ergänzen?

Ein Solarstromspeicher wird spätestens nach dem Auslaufen der Einspeisevergütung interessant. Für kleine Photovoltaikanlagen bis 10 kWp, die ab 2009 in Betrieb gegangen sind, lohnt sich ebenfalls eine Speicherbatterie, weil bei diesen Solaranlagen für den selbst genutzten Strom ein Bonus gezahlt wird oder der Einspeisetarif deutlich unter dem aktuellen Strompreis liegt. 

Allein oder in Gemeinschaft?

Einige Hersteller von Solarstromspeichern bieten die Möglichkeit, Teil einer „Solarstromgemeinschaft“ zu werden und den eigenen Stromspeicher an das Netzwerk anzuschließen. Der Besitzer des Speichersystems kann dann seinen nicht benötigten Solarstrom anderen Mitgliedern der Gemeinschaft zur Verfügung stellen, wenn der eigene Stromspeicher bereits voll aufgeladen ist. Umgekehrt kann er wiederum bei Bedarf den Strom der anderen Gemeinschaftsmitglieder nutzen und sich auf diesem Weg vollständig unabhängig von dem klassen Energieversorger machen.

Wie viel Kapazität sollte der Solarstromspeicher haben?

Die Speicherkapazität (in kWh) sollte sich am Stromverbrauch und der Größe (Leistung) der Photovoltaikanlage orientieren. Gebräuchlich ist aktuell ein Verhältnis von 1:1 – bei einer Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 6 Kilowatt sollte die Batterie also eine Kapazität von rund 6 Kilowattstunden haben.

Wer sich von dem Energieversorger noch unabhängiger machen möchte, sollte auf eine große Photovoltaikanlagen in Kombination mit einem mittelgroßen Speicher setzen. Dabei ist aber zu beachten, dass bei Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von mehr als zehn Kilowatt wird eine anteilige EEG-Umlage auf den selbstverbrauchten Strom fällig wird.

Wie sicher sind die Speicher?

Im Eigenheimbereich werden vornehmlich Batteriespeicher mit Lithium-Technologie installiert, die laut dem Umweltbundesamt sicher sind – ein ordnungsgemäßer Umgang vorausgesetzt. Der Solarstromspeicher sollte entweder nach dem Sicherheitsleitfaden zertifiziert sein, den der BSW-Solar zusammen mit anderen Verbänden und unter Beteiligung des TÜV Rheinland veröffentlicht hat, oder eine der folgenden Normen oder Anwendungsregeln einhalten, die im Kern ähnliche Ziele sicherstellen:

  • VDE-AR-E 2510-50 
  • DIN EN 62619 
  • DIN EN 62619
  • UL 1973 

Solarstromspeicher: Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Die Preise für Solarstromspeicher haben sich von 2014 bis 2018 halbiert. Komplette kleine Energiespeichersysteme inklusive Installation und Mehrwertsteuer sind bereits ab rund 5.000 Euro erhältlich. Auf der Website Die-Sonne-Speichern.de kann nach Fachbetrieben gesucht werden, die Solarstromspeicher verkaufen und installieren.

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Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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