Mit Philips Hue, Osram Lightify oder Iwy Light haben wir bereits diverse „smarte“ Lampen vorgestelt. Aber sind Lampen, die sich mit dem Smartphone steuern lassen, wirklich schon smart – oder ist es häufig nicht sogar umständlich, immer zum Smartphone greifen zu müssen, um die Beleuchtung zu steuern?
Diese Fragen hat sich vermutlich auch das Start up Alba gestellt, das von einem ehemaligen Tesla-Mitarbeiter und einem Ingenieur der Nasa gegründet wurde. Mit Alba Stack hat das Unternehmen nun eine LED-Lampe vorgestellt, die mit Bewegungs- und Lichtsensoren ausgestattet ist. Auch diese „Smart Bulb“ lässt sich mit dem Smartphone steuern, zusätzlich lernt Alba aber die Einschaltgewohnheiten des Nutzers und passt die Beleuchtung nach einiger Zeit automatisch an – so schalten sich die Lampen beispielsweise zu den üblichen Aufstehzeiten automatisch ein und beim Verlassen eines Raumes wieder ab.
Sofern mehrere Alba-Lampen im Haus eingerichtet werden, können sich sich untereinander via Bluetooth vernetzen. Anschließend können die Lampen beispielsweise den Weg in den Keller beleuchten, wobei dank der Bewegungssensoren immer nur die Räume beleuchtet werden, in denen sich gerade jemand aufhält. Hierfür will das Unternehmen auch weitere Bewegungssensoren auf den Markt bringen, die mit den Lampen kommunizieren.
Auch die Farben, in denen die LEDs leuchten, werden automatisch gesteuert. So leuchten die RGB-LEDs morgens blau und gehen im Laufe des Tages zu einem wärmeren Licht über. Helligkeit und Leuchtfarben können ergänzend auch über die App gesteuert werden.So viel Intelligenz in einer Lampe hat freilich ihren Preis. Rund 150 US-Dollar zuzüglich Versand soll das Starterpaket kosten, das einen Hub und zwei Alba-Lampen enthält. Für jede weitere Lampe werden 60 US-Dollar fällig. Stack Alba soll ab dem 1. Quartal 2015 ausgeliefert werden. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Herstellers.
Herstellervideo: Alba Stack
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