Die App HomeView verwandelt euer iPad in ein aufgeräumtes HomeKit-Dashboard mit frei anordbaren Kacheln für Licht, Kameras und mehr – und ist jetzt in Version 1.4 erschienen. Das zweite größere Update bringt gleich mehrere Funktionen, die auf der Wunschliste vieler Nutzer standen: ein Schloss-Widget, ein Alarm-Widget, eine Regenvorhersage und eine deutsche Sprachversion. Wer sein iPad als festes Steuerzentrum fürs Smart Home nutzt, bekommt damit deutlich mehr Kontrolle direkt vom Startbildschirm aus.
Was HomeView eigentlich ist
HomeView ist ein Dashboard, das eure HomeKit-Geräte auf einem Bildschirm bündelt. Statt euch durch Menüs zu klicken, seht ihr eure Räume und Geräte als Widgets nebeneinander – gedacht vor allem für ein iPad, das an der Wand oder auf dem Schreibtisch dauerhaft als Bedienzentrale läuft.
Wichtig zu wissen: HomeView greift ausschließlich auf HomeKit zurück. Geräte, die ihr in Apples Home App eingebunden habt, tauchen also auch hier auf. Kameras oder andere Hardware, die HomeKit nicht direkt unterstützt – etwa Reolink –, lassen sich nur über den Umweg Homebridge oder Home Assistant einbinden. Ohne eine dieser Brücken bleibt HomeView auf das beschränkt, was HomeKit von Haus aus kann.
Das steckt im v1.4-Update
Der Schwerpunkt liegt diesmal auf neuen Widgets. Neu dabei ist ein Schloss-Widget, mit dem ihr smarte Türschlösser direkt vom Dashboard aus ver- und entriegeln könnt, sowie ein Alarm-Widget zur Steuerung eures HomeKit-Sicherheitssystems. Dazu kommt ein Regen-Widget, das euch anzeigt, ob Niederschlag aufzieht – praktisch, wenn das Dashboard ohnehin schon im Blickfeld hängt.
Auch an der Darstellung hat sich einiges getan. Für die Uhr gibt es jetzt eine analoge Variante, Kameras lassen sich per Tipp vergrößern, und drei neue Hintergrundfarben stehen zur Auswahl. Und: HomeView ist ab dieser Version auch auf Deutsch verfügbar.
Wie es weitergeht
Der Entwickler hat in einem Reddit-Thread schon einen Ausblick gegeben. Das nächste Update soll kleiner ausfallen und bereits in der kommenden Woche erscheinen. Danach arbeitet er an einem Ambiente- beziehungsweise Bildschirmschoner-Modus und an Unterstützung für mehrere Zuhause. Ebenfalls angekündigt, aber technisch aufwendiger: frei einstellbare Spaltenbreiten – bislang teilt HomeView den Bildschirm in gleich breite Spalten auf. Eine Portierung auf Apple TV schloss der Entwickler nicht aus, stellte aber klar, dass sie ohne Touch-Bedienung ein größerer Umbau wäre und vorerst nicht ansteht; zunächst soll die iPad-Version weiter ausgebaut werden.
Das Update auf Version 1.4 ist ab sofort verfügbar und lässt sich über den App Store laden.
Wer auf Home Assistant statt HomeKit setzt, muss auf ein hübsches Wand-Dashboard übrigens nicht verzichten: In unserem Ratgeber zeigen wir, wie ihr ein Home-Assistant-Dashboard im Bilderrahmen umsetzt – eine vergleichbare Lösung für alle, die nicht im HomeKit-Universum unterwegs sind.
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