Wer ein Elektroauto fährt, das mit Solarenergie vom eigenen Dach betrieben wird, anstatt es mit Netzstrom aufzuladen, spart laut dem Portal Zolar deutlich Geld.

Im Jahr 2021 lag der durchschnittliche Stromverbrauch der zehn meistverkauften E-Autos in Deutschland bei 16 Kilowattstunden (kWh) pro 100 Kilometer. Derzeit kostet das Aufladen eines E-Autos mit Strom vom eigenen Dach etwa 14 Cent, wenn 75 Prozent der Ladung durch Solarstrom gedeckt werden. Das sind 3,12 Euro pro 100 Kilometer.

Rechnet man die durchschnittliche Fahrleistung eines Pkw in Deutschland (15.000 km pro Jahr) auf ein Jahr hoch, liegen die Ladekosten mit Solarstrom im Akku bei 468 Euro, mit Netzstrom hingegen bei 864 Euro, was einer Ersparnis von 46 Prozent entspricht. Entsprechend schnell kann sich für Besitzer von E-Autos die Investition in eine PV-Anlage und eine Wallbox bezahlt machen – erst recht, wenn zwei Fahrzeuge mit Sonnenstrom geladen werden.

Kraftstoff für Verbrennerfahrzeuge rund viermal teurer

Noch größer wird die Ersparnis (wenig überraschend) im Vergleich zu Verbrennungsmotoren: Besitzer von Autos mit Verbrennungsmotoren zahlen laut Zolar pro Jahr für 15.000 Kilometer 1.953 € (Diesel) und 2.057 € (E10-Benzin) für Kraftstoff, also etwa viermal so viel wie diejenigen, die sich für Solaranlagen und E-Mobilität entscheiden.

E-Auto: Noch höhere Ersparnis dank THG-Quote

Hinzu kommt: Besitzerinnen und Besitzer von E-Autos können jedes Jahr bis zu 300 Euro sparen, wenn sie das CO2, das sie durch ihr E-Auto einsparen, an Mineralölunternehmen “verkaufen”. Diese müssen damit ihren CO₂-Ausstoß kompensieren. Um die Abwicklung und Auszahlung der Quote kümmern sich Zwischenhändler wie Emobia, ENBW oder der ADAC.

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Bildnachweis Titelgrafik: Zolar

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Nico berichtet seit 2013 über Smart Home-Themen und ist Herausgeber von Housecontrollers.de.

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